DSDS: 1. Mottoshow - Greatest Hits (oder was man dafür hält...)

03 03 2009
Los geht's nun also in die erste Mottoshow! Aufgrund der unter den 10 verbliebenen Kandidaten weilenden "Spezialfälle", dürfte das gewählte Motto nicht einmal ungeübte DSDS-Gelegenheitszuschauer überraschen: Greatest Hits.

Mit dieser ersten Vorgabe konnte gewährleistet werden, dass Deutschland erneut ein schwungvoller Schlager von Dieters Lieblingsschoßdame Vanessa Neigert zum Besten gegeben wird - diesmal Marianne Rosenbergs Hommage an ihren Liebsten "Er gehört zu mir". Auch dem bereits die Nation spaltenden Möchtegern-Entertainer Holger Göpfert gibt das Motto beste Möglichkeit diese Woche wieder einen großen Song in einer sowohl ohren-, als auch augenstrapazierenden Art und Weise vorzutragen und abermals zu demonstrieren, wie wenig seine sogenannte Performance mit der seines erklärten Idols Freddie Mercury gemeinsam hat. "The great pretender", von eben jenem Herrn Mercury, wird der durch Kübelböck und ähnliche Desaster abgehärtete DSDS-Konsument am Samstag, in der Version des Bohlenlieblings Göpfert, über sich ergehen lassen müssen.

Ein Kuriosum stellt für mich die Songwahl des, von der Jury zum Paradiesvogel ernannten und letzte Woche trotz fragwürdiger Christina-Aguilera Präsentation zu den 10 verbliebenen Kandidaten zählenden, Ex-Friseurlehrlings Benni dar. Er wird versuchen die Nation mit "So sick" von Ne-Yo zu begeistern und scheint der Tatsache, dass dieser Song so gut zum "Greatest Hits"-Motto passt, wie Holger Göpfert in die Top Ten, keinerlei Beachtung zu schenken.

Gespannt sein darf man auch auf die Äußerungen von Dieter und insbesondere Volker Neumüller über Harfentante Cornelia, Ex-Boybandschönling Marc und den, nach Jurybeurteilung besten Mann der letzten Show, Daniel. Denn alle drei singen in der nächsten Show einen Titel, den sie entweder im Casting oder im späteren Recall bereits vor der Jury vorgetragen haben. Wir erinnern uns - bei Kandidat Dominik führte die Wahl seines Casting-Songs zu einer sehr verärgerten Rede der Jury über Einseitigkeit. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Jury gerechterweise auch bei den anderen Kandidaten negativ über deren Songpräferenzen äußern wird dürfte gegen null gehen, da schon letzte Woche weder Neusingle Sarah Kreuz, noch der hampelnde Holger für selbiges Verhalten abgewatscht wurden.

Sonst gibt es bei der Songauswahl wenig Überraschungen. Da gibt es Whitney Houston und Faith Hill, Boys II Men und Simply Red, einen Britney Spears Hit von Blondine Annemarie, die bei ihrer Performance ganz zur Freude von Volker Neumüller sicherlich wieder den Hintern bewegen wird, und den mit wohl am meisten Spannung an diesem Abend erwarteten Auftritt - John Lennons "Imagine" gesungen von Dominik, der diese Woche wird unter Beweis stellen müssen, dass er auch Songs von anderen Interpreten als James Blunt hervorragend singen kann.

Samstag wird es also wieder spannend. Wer wird auftrumpfen und sich in die Herzen der Zuschauer singen? Wen wird Dieter verbal auseinander nehmen? Wer wird, trotz Talentfreiheit, eine Runde weiterkommen? Und welche Dame (soviel Prognose sei erlaubt) wird die gerade erst neu bezogene Kandidatenvilla wieder verlassen müssen? Wir werden es bald erfahren...

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G1 - die erste Woche, ein Erfahrungsbericht

03 03 2009
Viel Bewegung ist in der letzten Zeit in den Markt für Mobile Devices gekommen, vor allem durch das iphone, touch-screen Bedienung und nicht zuletzt durch Googles Open Handset Alliance und das Betriebssystem Android.


Auf der Suche nach einem internetfähigen und coolen mobilen Endgerät bin ich schlussendlich beim G1 (HTC-Dream), gelandet. Die Frage nach dem warum lässt sich relativ schnell beantworten:
  • das G1 ist mit 350 euro relativ billig, im Vergleich zum iPhone,

  • das G1 muss man nicht durch irgendwelche dubiosen "patches" cracken, um es mit anderen als der vorgesehen SIM-Karte zu betreiben und

  • das G1 hat eine richtige Tastatur und nicht diese Bildschirmaushilfe.



Nachdem ich das G1 letzte Woche, Dienstagabend bestellt hatte, war es sehr fix von den Jungs von fonmarkt.de schon am Donnerstagvormittag da. *respekt*


Mein Ziel ist es also das G1 mit einer o2-SIM-Karte mit der Internet-Flatrate zu betreiben, die ich eh schon für meinen UMTS-Stick besitze. Fehlt leider im Moment noch ein Voice-Tarif, aber daran arbeite ich.


Mal davon abgesehen, dass das G1 natürlich mit einem T-Mobile-Branding kommt ist es in weiß gar nicht so hässlich, wie es auf den Fotos immer aussieht.


Der kleine Karton in dem das G1 kommt ist funktional, aber unspektakulär, es finden sich neben einem Netzteil mit Mini-USB-Anschluß und einem normalen USB-Kabel noch Kopfhörer mit bedieneinheit, ein paar scheußliche Aufkleber, die man wohl hinten drauf kleben soll, eine Kurzanleitung und eine CD mit der langen Anleitung. Eine Docking-Station ist nicht dabei, da werde ich mir noch mal ein günstiges Modell zulegen. Vergessen darf man nicht die weiße Tasche, die auch nicht so schön ist.


Damit das G1 mit O2 funktioniert muss man beim ersten Start direkt die APN-Daten von O2 eingeben, dummerweise hab ich die zuerst von der O2 Website genommen und mit damit einen Proxy eingehandelt, der kein keine https-Verbindung zuließ und mich drei Tage gewundert, warum ich nicht bei igoogle, studivz usw. anmelden konnte. Dank eines Hinweises auf dieser Website APN Einstellungen für O2 und diverse andere Netzbetreiber funktioniert jetzt zumindest das Internet auf dem G1.


Die erste Einrichtung von Google-Mail usw. verlief völlig unspektakulär, Benutzernamen und Passwort eingeben und man hat google-mail und google-talk aktiviert, was alles sehr praktisch ist und problemlos funktioniert.


Die Einrichtung von Wlan funktioniert im Prinzip ähnlich einfach, gewünscht hätte ich mir aber, dass ich meinen 63-Zeichen-WPA-Key nicht hätte abtippen müssen, gibt’s eigentlich kein copy-past für das G1? Nach dem der Key beim dritten oder vierten Versuch endlich richtig eingegeben war funktioniert das Wlan auch völlig klaglos an meiner FritzBox.


Die erste Einrichtung meines IMAP – basierten Mail-Kontos über den mitgelieferten Mailclient ging zu erst ebenso problemlos, nach 2-3 Tagen hat der aber einfach aufgegeben und zeigt keine Mails, dafür aber immer Verbindungsfehler an. Nach einigem Suchen habe ich dann im Android-Hilfe-Forum herausgefunden, dass das wohl ein Bug ist, der demnächst beseitigt werden soll. Vermutlich heute Abend oder morgen werden ich eine überarbeite Version des Mailclients K9 ausprobieren, die den IMAP-Fehler dann nicht mehr haben soll.

*Update*
Wie geil, gerade habe ich diesen Tipp gefunden: Wenn man unter Einstellungen die Sprache auf Englisch umstellt funktioniert der eingebaute Mailer problemlos...

das geht, super Sache, Mails kommen wieder an. :D
*Update Ende*

In diversen Berichten, die vor dem Kauf des G1 gelesen hatte stand, dass die weiße Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung beim G1 schlecht abzulesen sei, das kann ich soweit bestätigen; durch hin und her kippen des G1 geht’s aber, dann findet man schon die richtigen Buchstaben.


Der App-Markt, der in der deutschen Version bisher nur kostenlose Programme zur Verfügung stellt, ist gut gestaltet und lässt sich auch auf dem G1 gut durchsuchen. Einige Programme habe ich schon ausprobiert, die aber leider von durchwachsener Qualität waren. Bisher geblieben sind Opera Mini, BeeTagg, Meeboo (stürzt aber gerne mal ab), Linda (Filebrowser), GPS-Status und Qype-Radar, mal gucken welche Apps noch folgen.


Gestern hatte ich mal die Betreiber von Aka-Aki angeschrieben, wann es Aka-Aki auch für Android, gibt, bisher ja leider nur für javabasierte Handys und iPhones, aber die haben leider geschrieben, dass es bisher keine Pläne hierfür gibt, aber sie wenn dann als nächstes für Android eine Version bauen. Gut – die haben im Moment auch genug mit dem Ansturm durch neue Nutzer der iPhone-App zu tun.


Als Fazit nach der ersten Woche kann ich sagen – so richtig einfach ist das G1 nicht, sicher nichts für Menschen, die keinen Hang zum Basteln und Ausprobieren haben, aber als cooles Männer-Spielzeug ist es super und vor allem, hat es nicht jeder; iPhones begegnen einem ja inzwischen schon an jeder Ecke. Außerdem ist es eine coole Plattform, die zum einen durch ihre Supporter, aber auch durch die offene Gestaltung viel Potenzial für die Zukunft mitbringt.

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DSDS: "Gedanken zur Top 15 Show oder Deutschland sucht den Superfreak"

02 03 2009
Ich war entsetzt, ob der Dummheit des deutschen Publikums!!!!

Ich hatte mich ja schon gedanklich damit abgefunden, dass Holger - der krakeelende Hampelmann - von Dieter in die nächste Runde geschickt wird, aber durch die Zuschauerwahl??? Unfassbar! Und auch Vanessa - der Schlager trällernde Gesichtskrapfen - erwartete ich durch die Jury in den Mottoshows, nicht jedoch durchs Publikum.

Diese Wahl führte zu der schreienden Ungerechtigkeit, dass jemand wie Roshan ("Dance with somebody"), der zwar nicht der beste Sänger ist, aber eine ordentliche Show gemacht hat und von der Jury bescheinigt bekam besser als Marc gewesen zu sein, nicht weiterkam, und auch ein Tobias ("Here without you"), der schon in Casting und Recall komplett ignoriert wurde mit einem Auftritt, der mehr als anständig war und von der Jury sehr gelobt und als Riesensteigerung bewertet wurde, mit der Argumentation sie hätten schon genug gute Sänger (in einem Gesangswettbewerb!?!?!), nach Hause gehen musste.

Das führt mich zu der nächsten groben Ungerechtigkeit des Wettbewerbs. Ungeschriebenes Gesetz bei DSDS: in die Mottoshows müssen 5 Frauen und 5 Männer. Wenn nun aber in diesem Jahr mit großem Abstand die Herren der Schöpfung mehr Qualität bringen, als die Damen, die allenfalls mit jahrmarkttauglichen Auftritten und beinahe hinausplumpsenden "Argumenten" auf sich aufmerksam machten, dann ist es Zeit diese Realbedingungen auch in die Showrealität zu übernehmen. Stattdessen wird eine vollschlanke 29-jährige, mit der Ausstrahlung eines Spülschwamms und der Stimme einer Haselmaus, trotz eines, von der Jury als keineswegs überzeugend eingestuften Auftritts, in die Mottoshows geschickt, nur weil sie ein Instrument spielt, das man nicht alle Tage zu hören bekommt. Leider vergisst die Jury dabei, dass wir uns hier nicht beim Supertalent befinden, wo eine Cornelia durchaus das weibliche Pendant zu einem mundharmonikapustenden Michael Hirte, nur ohne Schicksalsbonus, darstellen könnte, sondern in einem Gesangswettbewerb. Eigens für sie und den zappelnden Rollmops wurden die Regeln geändert...Man fragt sich warum, wenn es das passende Format doch auch für diese Kandidaten geben würde.


Punkt 3 der überwältigenden Ungerechtigkeiten - auf die ich aber schon seelisch vorbereitet war - die Jurybewertung für den besten Sänger und Kandidaten im Wettbewerb, Dominik. Die Klasse des Auftritts wird nur am Rande erwähnt, stattdessen lieber darauf herumgeritten, dass erneut ein Titel von James Blunt gewählt wurde. Nun mag man sich Abwechslung wünschen und den Beweis, dass der Junge noch mehr drauf hat. Aber zum einen gibt es da ja die Mottoshows, die durch ihre eingeschränkte Titelwahlmöglichkeit dazu führen, dass ab nächster Woche sowieso nicht immer nur der gleiche Sänger gewählt werden kann. Zum anderen hat der langsam zum Größenwahn und von einem Fanclub, bestehend aus den peinlichsten Casting-Kandidaten, begleitete Holger bislang auch nur Songs von den Beatles zum Besten gegeben und auch bei ihm waren Casting- und Top 15- Titel identisch. Von Fräulein Schlager - der man gestern zu Gute halten musste, dass sie zumindest einen ganz unterhaltsamen Auftritt hinlegte - ganz zu schweigen.

Immerhin, das Publikum erkannte die 3 besten Sänger im Wettbewerb Dominik, Daniel und Sarah, die auch später die Top 3 stellen werden. Letztes Jahr wurden aber tatsächlich die 5 besten Auftritte erkannt und belohnt und auch die Jury ließ genau die 5 weiterkommen, die es am ehesten verdient hatten; dieses Jahr weit gefehlt!

Alles in allem, DSDS wird immer trashiger und offenkundig ungerechter. Aber wie sagte Dieter schon so schön: Mit Gerechtigkeit darf hier keiner rechnen!

Dennoch hatte ich Spaß und werde auch weiterhin Spaß haben und freue mich, wenn man junge Talente finden kann. Ich konnte gestern schon nicht die Finger vom Telefon lassen...


Karla Kolumna ist der Künstlername unserer neuen Kolumnistin, die humoristisch und kritisch die Ereignisse rund um DSDS für uns begleitet.





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Setzt der Züricher Zoo auf virales Marketing?

19 09 2008
Durch Zufall stiess ich heute auf dieses Video



bei dem ein Elefant sich wohl von einer Brücke gestürzt hat, weil er nicht im Zoo von Zürich wohnt.

Die Frage bleibt, ist das ein viraler Spot?



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Buchvorstellung: Mobiles Webdesign von Manuel Bieh

27 07 2008
Im Rahmen des Schreibens meiner Thesis habe ich ja viele Bücher in der Hand gehabt und sogar auch einige gelesen u.a. erst kürzlich das Buch Mobiles Webdesign von Manuel Bieh.

Hierin beschreibt er auf 302 Seiten sehr anschaulich die Besonderheiten und Anforderungen an mobiles Webdesign und gibt hilfreiche Unterstützung für die Umsetzung.

Ausgehend von einer 20-Seitigen Einleitung, die kurz den Autor vorstellt und die wichtigsten Begriffe, die Marktentwicklung, mobil-gerechtes Marketing und mobile Commerce beschreibt; geht er in den weiteren Kapitel nach dem Website-Entwicklungsprozess vor.

Von der Konzeption und Vorüberlegungen (15 Seiten), über die Informationsarchitektur mit Seitenstruktur, Nutzerführung und Inhaltlicher Struktur (12 Seiten), hin zu Mobilem Website-Design (7 Seiten), führt der Autor uns zu seinem Hauptkapitel Websiteentwicklung (75 Seiten), wo er sich intensiv mit Standards wie WAP, WML, XHTML usw. auseinandersetzt.
Es folgt ein Kapitel über Mobile Web Best Practies (80 Seiten), eine Reihe von Empfehlungen für mobile Websites, die vom W3C erarbeitet wurden. Den Abschluss bilden ein Kapitel über UAProf, WURFL und Gerätefähigkeiten (25 Seiten) und 24 Seiten mit Expertenmeinungen, u.a. wurden ein Vertreter von Aka-Aki und Jens Grochtdreis interviewt.

Insgesamt ein ausführliches und umfangreiches Buch, dass mit 34,90 Euro einen guten Einblick in Materie gibt. Sowohl für für die Konzeption als auch für die Umsetzung eine gute Unterstützung.

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HP Druckertreiber heute nur 90MB

26 07 2008
Ich mache gerade ein paar automatisch angebotene Updates, da ist man von Apple ja einiges gewohnt: 50MB und mehr sind keine Seltenheit.

Aber den Vogel abgeschossen hat gerade HP mit einem Update für einen Druckertreiber: 90MB für einen Druckertreiber?! Was kann der denn alles, ausser teuer drucken?

90MB und das nur für einen Druckertreiber!


Ich gebe zu, der PSC 1500 ist kein besonders toller Drucker, aber solange er es noch macht, werde ich ihn behalten. Es wäre doch irgendwie cool, wenn die ihre Treiber ein wenig kleiner gestalten könnten, vor allem, wenn es sich nur um ein Update handelt.

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