Mail an T-Mobile

27 06 2009
Sehr geehrtes T-mobile Team,

vor kurzem habe ich bei Ihnen einen Mobilfunkvertrag mit dem neuen iPhone abgeschlossen. Die Beweggründe dafür waren weder die marktunüblichen 0,29 Cent / Min (in Zeiten wo es PrePaid schon für 9 cent/min gibt?!) noch die Tarifpakete - die auch nicht grade vor Günstigkeit strunzen. Es war schlicht weg der Fakt, dass kein anderer Anbieter in Deutschland das iPhone anbietet.

Gut von dem monopolistischem Geschwätz mal abgesehen, hieß es wenigstens - man bekommt auch etwas für sein Geld. Damals wusste ich nicht genau was dieses "etwas" ist. Nach den letzten 5 Tagen habe ich es wohl herausgefunden.

T-Mobile hat ein Unternehmen beeauftragt (OmniQuest) um heraus zu finden, ob der Einkauf im T-Mobile Shop zufriedenstellend war. Dafür hat das externe Unternehmen alle relevanten Kundendaten von mir erhalten (Vorname, Name, Handynr, Festnetznummer). Wäre ich Ursula von der Leyen gäb es dafür schonmal für Ihr Unternehmen ein fettes Datenschutz Stoppschild!

Nun wurde das Unternehmen nicht nur beauftragt einmal anzurufen, sondern wohl solange bis es die Informationen hat. In meinem Fall bereit 5 mal! Dabei wurde ich beim Autofahren, auf der Arbeit und im Bett gestört. Meinen Sie das beim nächsten Anruf die Bewertung des Einkaufes noch trennscharf zwischen den negativ Emotionen der nervigen Anrufe und dem damaligen Einkaufserlebnis ist?

Ich werde diese Mail und sofern ich eine nicht vorformulierte Antwort von Ihnen bekomme auch diese bloggen - damit mein Feedback Sie erreicht. Denn ich kann meine Meinung auch ohne Anrufe von Omniquest kund tun.

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