Unter dem Motto "Mein Schreibtisch..."

27 02 2010



... könnte dieser Artikel stehen, der eigentlich von der Idee her auf einem Eintrag im Blog von notebooksbilliger.de basiert.  


Dort gibt es noch bis zum 15.03. einen PC zu gewinnen, wenn man Artikel über seinen Schreibtisch blogt und dabei notebooksbilliger.de verlinkt. An anderer Stelle habe ich schon darüber gelesen das sei Link-Prostitution, naja ich finde das jetzt nicht so schlimm, immerhin handelt es sich hier um einen seriösen Anbieter. 


Ich habe also eine Reihe von Schreibtischen zusammengestellt aus den letzten Jahren angefangen mit 2007 "Chaos im Büro"... 


Chaos im Büro 2007


Links ein sehr altes PC-(Win XP) Notebook aus 2001, in der Mitte ein Powermac und rechts ein iBook.



Dann natürlich das Thema "Mobiles Büro" - eigentlich arbeite ich nämlich gar nicht regelmäßig am Schreibtisch: 


Mobiles Büro 2008



Und zum Schluss noch die aktuelle Büro-Aufteilung, zwei Arbeitsplätze, und aufgeräumt. Dieses Foto ist direkt nach dem Umbau entstanden, deshalb ist es noch so ordentlich.


Büro an der Uni 2009


Wie man sieht, der Powermac ist immer noch da. 


Das alles kann natürlich nicht mit dem Office-Wahnsinn von Steve mithalten, der inzwischen 60 24" Monitor in seinem Büro aufgehängt hat. Mehr Fotos bei Flickr.




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DSDS: Das Halbfinale der beliebtesten Castinghits

01 05 2009

Das Halbfinale steht vor der Tür, erstmalig präsentiert jeder verbliebene Kandidat drei Titel unter einem Motto bei dem sich RTL an Kreativität mal wieder übertroffen hat: „Uptempo, Ballade, Nr. 1 Hit. Für dieses Motto müssen wirklich große Denker am Werk gewesen sein, die die „Partyhits, intimen Balladen und Greatest Hits“, welche allesamt schon in der Staffel Aufgabe waren, kurz und knapp umformuliert haben. So wenig Neuerungen es beim Motto gibt, so eintönig ist zumeist auch die Songwahl der Kandidaten. Anfang der Woche war die spekulative Liste noch bunt gemischt, als dann die offizielle Songliste bekannt gegeben wurde war ich doch enttäuscht. Sarah singt schon wieder Whitney Houston, Annemarie singt schon wieder Kelly Clarkson, Daniel singt schon wieder alte Schinken, die man schon ein Dutzend mal zu oft gehört hat. Glücklicherweise finden sich aber bei jeweils drei gesungenen Titeln doch noch ein paar wenige spannendere Lieder, auf die man sich durchaus freuen darf.

Sarah singt also einmal mehr Whitney Houston, diesmal „One Moment in Time“, und macht damit ihren Mottoshow-Hattrick komplett. So gut sie das auch singen mag, 3 Mal ist einfach zuviel, das sollte auch die Jury sehen. Erfreulich ist, dass Sarah am Samstag auch zum ersten Mal einen deutschen Titel singt, was ihr beim Textlernen sicherlich zugute kommt und den Zuhörern einmal eine neue Facette bietet. Leider fiel die Wahl dabei auf Dieter Bohlens,...pardon, ich meine Yvonne Catterfelds „Für dich“, das wohl jedem DSDS-Zuschauer zu den Ohren wieder heraus kommt. Gespannt bin ich trotzdem – darauf, wie Sarah in deutsch klingt und ob sie in der Lage ist die Zerbrechlichkeit des Songs rüberzubringen. Wirklich vorstellen kann ich es mir, ehrlich gesagt, nicht. Der dritte Titel wird „I’m Outta Love“ von Anastacia. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber wurde bei DSDS jemals ein anderer Song von Anastacia gesungen? Sie hat doch so viele... Dennoch freue ich mich bei Sarah am meisten auf diesen Titel, denn die „schnelle“ Sarah hat mir eigentlich immer ganz gut gefallen. Trotzdem wird es am Samstag schwer für sie, nach der Umfrage müsste sie nach Hause gehen, vielleicht kann sie aber gerade aufgrund dieser schlechten Prognosen ganz besonders befreit auftreten und noch einmal auftrumpfen.

Daniels Songwahl ist leider auch sehr unspektakulär. Hieß es zu Beginn der Woche noch er werde „Run“ von Snow Patrol, „Human“ von The Killers und „It must have been love“ von Roxette auf die Bühne bringen, so änderte sich diese abwechslungsreiche und eher moderne Songwahl in „Stand By Me“ von Ben E. King, „Get Here von Oleta Adams, und „Rehab“ von Amy Winehouse. Einzig letzteres empfinde ich als eine interessante Songwahl für Daniel und bin gespannt, wie er dieses Lied singen wird. Warum die Songs nun geändert wurden weiß man nicht, ich merke jedoch an, dass „Stand by me“, das in dieser Staffel ja sogar schon als Gruppensong zusammen mit Seal performt wurde, sowie auch „Get here“ von Herrn Bohlen hoch geschätzte Lieder sind. Ob der sogenannte Poptitan da selbst seine Finger im Spiel hatte, damit sein Liebling Daniel anstatt schöner moderner und vom bösen Rock angehauchter Musik lieber Dieters meist gemochte abgelutschte Castingnummern singt? Wenn ja, dann kann einem der junge Sänger nur leid tun. Trotzdem freue ich mich auf Daniels Versionen der Lieder, mit seiner Stimme klingen sie sicherlich weit weniger abgenutzt, als im Original und „Rehab“ könnte sogar ein kleines Highlight werden.

Annemarie, die ansonsten immer eine abwechslungsreiche Songwahl zu bieten hatte, singt am Samstag zum zweiten Mal hintereinander Kelly Clarkson, diesmal „My Life Would Suck Without You“. Immerhin ist es diesmal keine Ballade, dennoch hätte ich mir etwas ganz neues gewünscht, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass dieses Lied noch schwieriger ist als „Because of you“. Trotzdem sei ihr der Doppelschlag verziehen, da es ihr erster ist. Die Ballade kommt diesmal von Christina Aguilera, die überraschenderweise in dieser Staffel DSDS geradezu unterrepräsentiert ist. In vergangenen Staffeln überboten sich die Kandidatinnen gegenseitig mit Aguileras Balladen, nur an die Uptempo-Hits traute sich noch nie eine heran. Schade eigentlich, aber zurück zu Annemarie. Das Urteil der Jury – Anmie ist keine Clarkson und erst recht keine Aguilera – ist vorprogrammiert, dennoch ist die Songwahl sehr mutig, denn beide Lieder sind wahnsinnig schwer zu singen. Ich persönlich bin nicht so erfreut, dass beide Songs so viele sehr hohe Passagen enthalten, besänftigen tut mich dabei nur Annemaries dritter Titel „Maneater“ von Nelly Furtado. Sicherlich ist dieses Lied nicht gerade gut geeignet zum live gesungen werden, aber ich bin mir sicher Annemarie wird sich passend zum Titel eine Show einfallen lassen und einen, wenn nicht mehrere, leicht bekleidete Männer zum gemeinsamen Balztanz auf die Bühne mitbringen. Ich muss zugeben, auf diesen Auftritt freue ich mich am meisten.

Insgesamt hoffe ich sehr, dass wenigstens im Finale ein paar echte Highlights auf uns geplagte Zuschauer warten. Wir kämpfen uns schon die gesamte Staffel durch einen Morast von Soapelementen, wahnwitzigen Themen für die Mottoshows, teilweise unterirdischen Auftritten von talentfreien Mottoshowteilnehmern und durch Songs, die bei DSDS und anderen Castingshows bereits rauf und runter und hin und her gesungen wurden. Da haben wir es doch wahrlich verdient im Finale ein Bombardement an außergewöhnlichen Songs und spektakulären Auftritten, gepaart mit einem fulminanten Duett der Finalisten geliefert zu bekommen und nicht nur ein auf „Todfeinde gegeneinander“-getrimmtes Schauspiel.
Doch freuen wir uns trotz allem erst mal auf ein hoffentlich spannendes und hier und da überraschendes Halbfinale am kommenden Samstag.




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DSDS: Pssst...es wird leise

24 04 2009
Samstag können wir es uns besonders gemütlich machen, denn bei DSDS wird es ziemlich romantisch. In der 7. Mottoshow singen die vier verbliebenen Kandidaten Lieder unter dem Motto „Großes Kino & intime Balladen“ und haben sich dabei ausschließlich langsamere Songs ausgesucht. Auf fetzige Showeinlagen und spektakuläre Bühnenperformances scheint diese Woche also verzichtet zu werden, dafür kommen die leisen Töne zum Einsatz, was die Stimme zwangsläufig stärker in den Vordergrund rückt. Ich bin gespannt, wie die letzten zwei Damen und die letzten zwei Herren sich bei dieser Aufgabe schlagen werden.

Sarah Kreuz, die nach unserer Umfrage am Samstag schlechte Karten für den Einzug ins Halbfinale haben wird, singt den beliebten Casting-Show Titel, „I will always love you“ von ihrem Idol Whitney Houston aus dem Film „Bodyguard“. Dieses Lied strotzt nur so von Gefühl, deshalb muss Sarah sich bemühen es nicht nur text- und stimmsicher, sondern vor allem auch sehr emotional vorzutragen. Keine leichte Aufgabe, mit der sie aber, falls es gelingt, etwas an Boden gut machen könnte. Ihr zweiter Song „Warwick Avenue“ von Duffy scheint dagegen die einfachere Wahl zu sein. Möchte Sarah die leisen Töne wiederholen, für die sie letzte Woche von der Jury soviel Lob kassierte? Ich persönlich finde diese Wahl nicht so glücklich, weil mir scheint, dass ihr Potential bei diesem Titel nicht ausgeschöpft werden kann.

Die andere Dame im Rennen, Annemarie Eilfeld, versucht sich diese Woche an „There you’ll be“ von Faith Hill aus dem Film „Pearl Harbour“, das eigentlich die freiwillig ausgeschiedene Vanessa Civiello in der ersten Mottoshow singen wollte. Hier kann nun also jeder selbst entscheiden, an welchem Teil des Songs sich die ehemalige Kandidatin ihrer Kleider entledigen wollte... Zurück zum Lied: Wenn mein Hirn mich nicht trügt gehört dieser Titel zu den Lieblingsliedern von Dieter Bohlen, weshalb wir auf sein Urteil für Annemarie an dieser Stelle besonders gespannt sein dürfen. Ich wage zu behaupten, es wird nicht sehr nett. Der zweite Titel ist „Because of you“ von Kelly Clarkson, das Anmie schon beim Recall zum Besten gegeben hat. Ob die Wahl von zwei leicht ähnlich anmutenden Balladen die richtige für Annemarie war oder ein Kontrastprogramm effektiver sein würde? Zumindest muss die 18-jährige bei ihrem wohl etwas angeschlagenen Gesundheitszustand auf diese Weise keine Tanzschritte einstudieren und kann sich ganz auf ihre Stimme konzentrieren.

Daniel Schuhmacher singt einmal mehr einen ursprünglich von einer Frau gesungenen Titel, nämlich „Take my breath away“ aus „Top Gun“ von der Gruppe Berlin. Die 80er Jahre Lieder scheinen ein Steckenpferd von ihm zu sein, ich persönlich hätte mir etwas anderes gewünscht, er vermutlich auch. Diese Schnulze ist nun wirklich nicht geeignet, um die Stimmqualität Schuhmachers voll präsentieren zu können. Aber da müssen wir nun durch. Der zweite Song wird ebenso schnulzig, dafür aber musikalisch viel aussagekräftiger. „You are so beautiful“ von Joe Cocker wird mit der Stimme Schuhmachers sicher sehr interessant und stimmig klingen und Dieter kann schon mal voller Vorfreude seine Lobeshymne vorbereiten. Ob er die Leistungskurve der letzten Woche wird halten können?

Dominik Büchele muss sich diesen Samstag an die großen Künstler wagen. Er singt „Can you feel the love tonight“ aus „König der Löwen“ und muss hoffen, dass die ihm meist nicht sehr wohlgesonnenen Juroren ihn nicht mit Elton John vergleichen wollen. Irgendwie will dieser Titel nämlich so gar nicht zu Bücheles Stimmfarbe passen, allerdings könnte es dadurch eine sehr eigene Interpretation geben. Das wird spannend. Der zweite Titel jedoch ist großartig gewählt und verspricht einen schönen Auftritt, nicht nur für die ältere Generation. „The sound of silence“ von Simon & Garfunkel ist leise, aber keineswegs schnulzig und passt musikalisch gut zu Dominik. Nur die Hoffnung den jungen Sänger mal wieder mit seiner Gitarre zu erleben traue ich mich nach der letzten Woche kaum mehr zu äußern.

Insgesamt dürfen wir uns also auf eine Mottoshow der ruhigen Töne, der Besinnung auf die stimmlichen Qualitäten und wohl auch eine spannende Entscheidungsshow - bei der uns meinem Empfinden nach schlussendlich eine Dame wird verlassen müssen - freuen. Allerdings bekommen wir zusätzlich vor Augen geführt, das eine gute Stimme nicht gleich gute Musik bedeuten muss. Der Sieger der 4. Staffel DSDS Mark Medlock tritt in der 7. Mottoshow mit seinem neuen Sommersong „Mamacita“ auf. Ich brauche wohl nicht erwähnen, wer dafür verantwortlich zeichnet...



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DSDS: Bye bye Benny

20 04 2009

„Sonne und Regen“ hieß es am Samstag bei der 6. Mottoshow und doch war es überwiegend bewölkt am DSDS-Himmel. Die Meinungsverschiedenheiten der Kandidaten untereinander wurden einmal mehr deren Gesangsdarbietungen übergeordnet, die Diskussion um Annemaries Art zu kämpfen zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Sendung und jeder, der mehr Interesse an den Auftritten, als an den persönlichen Differenzen hat, wurde von dieser Show ein wenig enttäuscht. Höhepunkt der Stilisierung des „Kandidatenkriegs“ dürfte dann Dieters Verbalentgleisung gegenüber Annemarie Eilfeld gewesen sein, die allerdings clever zu kontern wusste. Doch wie jede Woche wollen wir uns von alldem nicht den Spaß an den musikalischen Aspekten von DSDS nehmen lassen und erfreuen uns an den wenigen Sonnenmomenten der letzten Show.

Daniel Schuhmacher war ohne Frage der Glanzpunkt am Samstag. Erst sang er „Here comes the rain again“ von den Eurythmics, entgegen Dieter Auffassung allerdings sehr originalgetreu – zeitweise hätte man mit geschlossenen Augen meinen können, Annie Lennox stehe selbst auf der Bühne – sehr sehr gut und zeigte damit, was er kann. Das vor einigen Wochen vorgetragene „Sweet dreams“ gefiel mir zwar noch besser, doch auch diese Leistung war durchaus beeindruckend. Als zweites folgte das von Herrn Bohlen selbst ausgewählte „Ain’t no sunshine“, das der junge Pfullendorfer wirklich überzeugend und mit herausstechender, leicht „dreckiger“ Stimme sang und das die Jury sogleich mit Standing Ovations belohnte. Warum Nina Eichinger jedoch aufstand, wenngleich sie doch Daniels ersten Titel besser fand, kann wohl nur mit Großpapa Bohlens mächtigem Einfluß erklärt werden. Jedenfalls hat der am Sonntag 22 Jahre alt gewordene Schuhmacher endlich zu seiner alten Form zurück gefunden und dominierte diese 6. Mottoshow mit seinen Auftritten. Hoffentlich kann er das Niveau endlich konstant halten.

Die medienpräsente Annemarie legte am Samstag zwei sehr unterschiedliche Auftritte hin, einmal sang sie „Bailando“ von Loona und versprühte dabei Urlaubsgefühl. Man konnte fast meinen man sei im Cluburlaub auf Ibiza. Auch wenn der Titel nicht wirklich schwierig war, fand ich den Auftritt ganz ordentlich. Im Gegensatz zu Dieter fand ich das Lied sehr passend für Annemarie, ihre Stimme harmonierte sehr gut mit diesem seichten Song, auch wenn dieser Song generell bei DSDS nicht unbedingt zur Regel werden sollte. Für den zweiten Auftritt hatte sich Anmie einiges vorgenommen, denn sie sang „Purple rain“ von Prince. Vorneweg, ich finde Annemarie hat sich bis jetzt in den Mottoshows durchaus gesteigert, ihr Gesang ist sicherer geworden und sie singt nicht mehr annähernd so schief, wie beispielsweise „Baby, one more time“ oder „99 Luftballons“. So war es auch bei „Purple rain“, man kann ihr nicht vorwerfen sie habe unsauber gesungen, sie hat kaum Töne versemmelt, aber: der Auftritt war für mich dennoch eine Qual, denn die Kleinmädchenstimme von Eilfeld wollte so überhaupt nicht zu diesem Meisterwerk passen, und bei ihren Bemühungen die Töne gut zu treffen, blieb jegliche Emotion auf der Strecke. Mir stellten sich die Nackenhaare auf, das war wirklich nicht schön. Ich möchte ihr raten nur noch Lieder zu singen, die mit ihrer Stimme harmonieren und zu ihr passen. Das war einfach mehrere Nummern zu groß für die junge Dessauerin.

Dominik Büchele hatte bei der 6. Mottoshow wahrlich nicht seinen besten Tag. Er begann mit dem sommerlichen „Upside down“ von Jack Johnson, bei dem der alternde Dieter vergeblich den Regen suchte, und sang sehr durchschnittlich und begleitet von einem leicht watscheligen Gang über die Bühne. Warum nur hat er nicht seine Gitarre mit auf die Bühne genommen. Sie hätte den etwas unbeholfenen Auftritt meiner Ansicht nach sehr steigern können. So tat sich Dominik selbst keinen Gefallen und musste sich von Dieter anhören, dass man den Song kaum schlechter singen könne, was allerdings schon gewohnheitsmäßig völlig überzogen war. Der zweite Song „Why does it always rain on me“ von Travis gelang Büchele dann schon viel besser, gesanglich reichte er dennoch nicht an „wire to wire“ von letzter Woche heran. Die Selbstironie jedoch, mit der er das Lied vortrug und zusätzlich mit einem gelungenen Hintergrundclip untermalt hatte, fand ich großartig und sehr amüsant. Unterm Strich muss ich aber einmal einem Jurymitglied, nämlich Volker Neumüller, zustimmen. Dominik hat gesanglich eher einen Schritt zurück gemacht, er sollte sich für die nächste Woche eine Herausforderung suchen, mit der er dann sein Potential besser ausschöpfen und wieder richtig überzeugen kann.

Sarah Kreuz begann mit „It’s raining men“, vergurkte den tiefen Anfang, sang dann aber kraftvoll, überzeugend und endlich mit ein wenig mehr Ausdruck in Stimme und Gesicht. Die „schnelle“ Sarah gefiel mir um Längen besser, als die „langsame“, die mit dem zweiten Titel „You are the sunshine of my life“ von Stevie Wonder zwar auch ganz gut sang, aber etwas – ja, ich nehme das Wort jetzt auch einmal in den Mund - langweilig wirkte. Die Jury sah das zwar genau andersrum, aber die hat die junge Sängerin auch sowieso schon in eine Schublade gesteckt, aus der sie nicht mehr heraustreten darf. Die Kraft und Stärke, die Sarah beim ersten Song versprühte, würde ich mir öfters von ihr wünschen, das passt sehr gut zu ihr. Noch mehr wünsche ich mir allerdings endlich vernünftigen Englischunterricht für Sarah. Ich ertappe mich dabei, wie ich bei ihren Auftritten Angst bekomme, dass sie wieder den Text vergessen könnte oder wie mir Textzeilen, die sie vermischt oder gänzlich falsch ausgesprochen hat, im Ohr hängen bleiben. Daran muss sie arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei. Hoffentlich hat die Tatsache, dass sie neben Benny bis zuletzt zittern musste, Sarah etwas aufgerüttelt.

Bleibt noch Benny Kieckhäben von dem wir uns in der 6. Mottoshow leider verabschieden mussten. Gesanglich war Benny tatsächlich der Schwächste am Samstag, sein „Walking on sunshine“ brachte das Coloneum zwar trotz versemmelter Töne zum Mittanzen, der Auftritt gehörte aber eindeutig nicht zu Bennys stärksten. Das zweite Lied „When the rain begins to fall“ gefiel mir wesentlich besser. Zwar waren auch hier einige schiefe Töne, aber Benny wirkte so schwungvoll und positiv, dass man ihm diese gern verzieh. Mir persönlich wird der sympathische Wormser fehlen, trotz gesanglicher Defizite hat er es häufig geschafft, seine Auftritte mitreißend zu gestalten und mit Freude zu füllen. An dieser Stelle alles Gute für Benny!

Fazit der Mottoshow ist für mich, dass die wolkige Stimmung bei DSDS hinter den Kulissen den Auftritten der Kandidaten anscheinend nicht unbedingt gut tut. Bezeichnend in der Show war die Einladung von Razorlight an Dominik Büchele bezüglich seines Auftritts mit ihrem Song. Wenn der junge Sänger so viele Töne versemmelt hätte, wie Dieter meinte, dann hätte die Band damit wohl kaum in Verbindung gebracht werden wollen. Das muss schon hart sein, Herr Bohlen! Positiv war für mich deshalb - neben dem überwundenen Formtief von Daniel Schuhmacher - dass die Jury, mal abgesehen von Dieters Kraftausdrücken, etwas weniger oft mit ihrer Beurteilung daneben lag, als in den vergangenen Wochen. Allerdings spricht es nun wirklich nicht für diese Staffel und schon gar nicht für die „kompetenten“ Juroren, wenn man sich über so etwas schon freuen kann. Dieter möchte ich einen Satz von Dominik Büchele aus der Show an die Hand geben, der ihn hoffentlich zu ein paar guten Manieren zurückführen kann: “Wir sind halt alle fast noch Kinder.“ Das sollte Herr Bohlen nicht vergessen. Ich bin gespannt, ob es gelingt den Fokus bei der 7. Mottoshow wieder mehr auf das Geschehen auf der Bühne zu richten. Wir werden sehen, ob dieser Wunsch jedes mehr musik-als soapinteressierten DSDS-Zuschauers in Erfüllung gehen darf.

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DSDS: Und nun folgt der Wetterbericht

17 04 2009
Sonne und Regen – ganz getreu der derzeitigen Wetterlage - lautet das ominöse Motto bei der 6. Mottoshow, es darf wohl dahingehend interpretiert werden, dass die Kandidaten jeweils einen fröhlichen Sommersong und einen Song für die eher regnerischeren Tage singen sollen. Zumindest durfte dieses Woche lange spekuliert werden, womit unsere Ohren beglückt werden, denn RTL hat beschlossen die Songliste erst am Freitag öffentlich bekannt zu geben. Neben den 5 Verbliebenen wird am Samstag auch Oliver Pocher auf der Bühne stehen und das Kummer gewohnte Publikum mit „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel beglücken. Damit dürfte zumindest schon mal die Frage geklärt sein, wer bei der Show der Schlechteste sein wird. ;-)

Ob allerdings das Juryurteil für Olli Pocher schlechter ausfällt, als das für Dominik Büchele, steht noch in den Sternen. Der Kappel-Grafenhausener singt am Samstag zum einen „Why does ist always rain on me“ von Travis. Ist dieser Titel eine Anspielung auf die schlechten Beurteilungen, die von der Jury auf ihn herunterregnen? Man weiß es nicht, jedoch wird sich an diesem Niederschlag auch am Samstag voraussichtlich nichts ändern, denn der Song ist recht höhepunktsarm und regt Dieter vermutlich nicht dazu an von seinen allwöchentlichen Langeweile-Bekundungen abzusehen. Jedoch änderte auch die mutigere Songwahl der letzten Woche nichts an Dieters Urteil, deshalb denkt Dominik sich wahrscheinlich, es sei eh egal, was er singt, die Beurteilung wird immer schlecht sein. Auch Bücheles sommerlicher Song „Upside down“ von Jack Johnson dürfte Herrn Bohlen nicht überzeugen, denn das Lied ist perfekt für einen gemütlichen Grillabend am Lagerfeuer, genau das also, was Bohlen nicht von Dominik in seiner Show hören will. Wir dürfen bei diesem Song jedoch die Hoffnung haben, dass der junge Sänger nach längerer Zeit mal wieder mit seiner Gitarre auf der Bühne steht und damit genau das macht, was seine Anhänger so sehr an lieben: einen puren Auftritt mit Instrument und ohne Gedöns. Es ist allerdings sehr schade, dass beide Songs keine stimmlichen Herausforderungen für Dominik darstellen und er auf diese Weise weder die Kraft in seiner Stimme, noch sein Potential wirklich voll zeigen kann.

Spannend wird es bei Annemarie Eilfeld, die mit Sicherheit gerne das Lob der letzten Woche wiederholt wissen würde. Sie singt einmal das sommerliche „Bailando“ von Loona, wagt sich also an (wenn auch sehr simples) Spanisch heran und wird zumindest etwas Urlaubsstimmung im Coloneum verbreiten können. Stimmliche Meisterleistungen wird ihr dieses Lied jedoch nicht abverlangen. Ganz anders Anmies zweiter Titel, „Purple Rain“ von Prince. Dieses Lied stellt eine echte Herausforderung dar, es ist sehr schwierig zu singen und jeder leidenschaftliche DSDS-Zuschauer wird noch die bravouröse Version von Tobias Regner in der dritten Staffel im Kopf haben. Das Mädel traut sich was – das muss man anerkennen - und das kann entweder belohnt werden und sie einen großen Sprung nach vorn machen lassen oder aber total in die Hose gehen. Auf diesen Auftritt bin ich am Samstag auf jeden Fall am meisten gespannt.


Tobias Regner - 04 Purple Rain - MyVideo

Sarah Kreuz singt zum einen „You are the sunshine of my life“ von Stevie Wonder. Stimmlich wird das für die junge Sängerin kein Problem darstellen, aber sie muss bei diesem Lied zeigen, dass sie auf der Bühne fröhlich und freundlich wirken kann und sich, wie sie es letzte Woche ihren Fans versprach, auch den ganzen englischen Text merken kann, was die eigentliche Herausforderung für sie sein dürfte. Ich bin gespannt. Ihren zweiten Song hätte ich ehrlich gesagt eher von einem anderen Teilnehmer gehört, nämlich Benny Kieckhäben, denn zu „It’s raining men“ von den Weather Girls hätte er bestimmt viel Show machen können. Nun singt aber Sarah dieses Lied und zeigt, wenngleich der Song für mich in die gleiche viel-zu-oft-gehört-Schiene fällt, wie zuvor schon „I will survive“, dass sie auch etwas schnellere Songs zumindest nicht scheut. Dennoch wirken diese Lieder auf mich etwas farblos gegenüber der anderen weiblichen Kandidatin Annemarie, daher sollte Sarah aufpassen, dass sie nicht plötzlich trotz der eigentlich stärkeren Stimme im weiblichen Duell den kürzeren zieht.

Benny Kieckhäben singt ein ebenso abgenutztes Lied, „Walking on Sunshine“ von Katrina & the Waves, wenngleich der Text nicht halb so schön zu ihm passt, wie es bei dem Titel der Weather Girls gewesen wäre. Immerhin ist der Song flott, sodass Benny versuchen kann viel fröhliche Stimmung auf der Bühne zu machen, was ihm ja in der Regel durchaus gelingt. Auch Bennys zweiter Titel steht ganz im Zeichen der 80er Jahre. „And when the rain begins to fall“ von Pia Zadora & Jermaine Jackson eignet sich ebenfalls als Benny-Stimmungs-Song und ich persönlich bin froh, dass er den Ausflug zur ruhigen Ballade, bei dem einzig die Stimme entscheidend ist, hinter sich hat und wieder das macht, was ihm am meisten liegt. Dennoch dürften die Prognosen für unseren sympathischen Paradiesvogel diese Woche auf Regen stehen, in unserer Umfrage hat er die wenigsten Stimmen und somit könnten diese beiden Auftritte seine letzten auf der DSDS-Bühne sein.

Daniel Schuhmacher wird diese Woche Dieter sehr glücklich machen, denn mit „Ain’t no sunshine“ von Bill Withers überzeugte das Stimmtalent den Poptitan schon im Casting. Bei diesem Song will zwar trotz der Sonne im Namen sonst so gar keine fröhliche Sommerstimmung entstehen, aber Daniel kann seine stimmlichen Vorzüge sehr gut ausspielen. Auch sein zweiter Song verspricht ein Erfolg zu werden, denn er singt „Here comes the rain again“ von den Eurythmics, deren „Sweet dreams“ Daniels bisher besten Mottoshowauftritt darstellte. Ich denke diese Woche wird der Pfullendorfer auf der Couch sitzen bleiben dürfen, was seine Fans und insbesondere Dieter erleichtern wird. Auch generell stehen Daniels Sterne günstig, in unserer Umfrage führt er zur Zeit vor Dominik – wenngleich ich an dieser Stelle die Daniel-Power-Voter, die ihren Star in etwas zu schneller Geschwindigkeit vom zweiten auf den ersten Platz hievten, darauf aufmerksam machen möchte, dass ich keineswegs mit Herrn Dr. Fleischhauer kooperiere;-)

Alles in allem verspricht die Show am Samstag wieder bunt zu werden. Stellt die Getränke kalt, den Knabberkram bereit und platziert euer Telefon, denn schon morgen ist es endlich wieder soweit. Viel Spaß!



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DSDS: Licht und Schatten bei Dieters Märchenstunde

13 04 2009

Samstagabend, Mottoshow 5, bei Widmungssongs und aktuellen Hits wurde es wieder spannend. Glücklicherweise wurden dem Zuschauer herzzerreissende Liebeserklärungen zum Mitweinen gänzlich erspart, denn die Widmungen wurden diesmal nicht auf der Bühne ausgesprochen, sondern zuvor im Einspielfilm erwähnt und auch die Personen, die angesprochen wurden, waren eher beste Freunde, Mütter oder gar ein ganzes Dorf, als die Liebe des Lebens. Die 6 verbliebenen Kandidaten sangen jeweils zwei Titel, am Ende musste das Fräulein Schlager gehen. Erneut beweist das Publikum, dass es Ohren hat und sich von Dieter und seiner Märchenstunde nicht manipulieren lassen will, denn Vanessa sang an diesem Samstag tatsächlich am Schlechtesten.

Den Auftakt der Show machte Dominik Büchele mit „Stark“ von Ich+Ich. Ninas Anweisungen der letzten Woche folgend, brachte er sich einen Barhocker mit auf die Bühne und sang, zuerst etwas leise, dann aber kraftvoll und sogar neu interpretierend sein Lied. Zwar wollte der Text nicht so wirklich zum 18-jährigen Büchele passen, aber er sang gut, bewies Mut zum Risiko und musste sich dennoch erneut von Dieter auseinandernehmen lassen. Man fragt sich, was genau Herr Bohlen von dem jungen Sänger erwartet, damit ihm nicht sämtliche Gliedmaßen einschlafen und er sich an Valium erinnert fühlt. Möglicherweise sind diese Symptome doch eher Altererscheinungen, denn die Auftritte des talentierten jungen Mannes. Doch Dieter sollte sich noch steigern in seiner Hitparade der unpassenden Bewertungen bei Dominiks zweitem Song „Wire to wire“ von Razorlight. Dieser Auftritt war, trotz des etwas missglückten Anfangs, wohl der Beste, den der junge Sänger seit Beginn der Mottoshows abgeliefert hat. Es steckte soviel Kraft in seiner Stimme und die schwierigen Wechsel von hoch und tief meisterte er vorbildlich. Das Lied, bei dem ich sehr empfindlich reagiert hätte, wenn es verhunzt worden wäre, hat der 18-jährige wirklich sehr gut gesungen. Weiter so, Dominik! Wo genau Herr Bohlen dann allerdings reihenweise versemmelte Töne gehört haben will, bleibt wohl das Geheimnis eines verschrobenen Jurors.

Auch das Urteil für Bennys ersten Song wollte nicht so ganz zur Wirklichkeit passen. Der diesmal mit schwarzem Anzug bekleidete Wormser sang „Und wenn ein Lied“ von den Söhnen Mannheims und abgesehen von dem eingeschlichenen Dialekt war der Vortrag auch sonst sehr dünn und mit reichlich falschen Tönen gespickt. Einzig die kräftigeren Parts des Songs waren ganz gut. Dennoch fand ich es ganz spannend den bunten Benny einmal ganz anders auf der Bühne zu sehen. Dieter hörte kaum falsche Töne, einzig Nina hatte einen lichten Moment und bescheinigte „Bernd“ Kieckhäben, dass dieses Lied einfach eine Nummer zu groß für ihn war. Bei seinem zweiten Song war Benny wieder ganz Paradiesvogel und sang „Closer“ von Ne-Yo annehmbar, wenngleich die Form der letzten beiden Wochen dieses Mal leider kaum zu spüren war.

Dann betrat Vanessa die Bühne und sang fröhlich und durch die Zuschauerreihen marschierend „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Wie immer konnte sie das Publikum mitreißen und mit ihrer positiven Art eine gute Stimmung verbreiten, doch wie immer sang sie auch ziemlich schief. Bei den Schlagern ist man das ja inzwischen schon beinahe gewohnt, ihr zweiter Song „Gib mir Sonne“ war jedoch noch schiefer als der Schlager und Zuhörern, die den Song mögen - falls es diese wirklich gibt ;-) – dürfte sich der Magen umgedreht haben. Diesmal war es den Zuschauern wohl zuviel, Vanessa musste am Ende gehen, auch wenn sie es sich selbst anscheinend nicht erklären konnte. Immerhin hat Bohlen diesmal erkannt, dass sie nicht die beste Sängerin ist. Ob ihm bewusst geworden war, dass er letzte Woche mit seinem Urteil zu dick aufgetragen hatte?

Als Vierte betrat Annemarie die Bühne, nachdem sie entgegen Volkers Rat, ihren Hintern doch wieder in die Zeitung bewegt hatte, und sorgte für die Überraschung des Abends. Sie sang „Nobody knows“ von Pink ohne Show, hübsch gekleidet und vor allem wirklich ziemlich gut. Ob die Tränen im Einspielfilm und nach dem Auftritt nun echt waren oder Anmie doch zuvor ganz viele Zwiebeln geschält hat, spielt letztlich keine Rolle, denn sie hat gezeigt, dass sie gesanglich durchaus auch bei langsamen Titeln überzeugen kann. Ich, jedenfalls, war positiv überrascht und sogar die Jury hat diesmal die Wahrheit gesprochen, indem sie Annemarie lobte. Beim zweiten Auftritt verwandelte sich die blonde Dessauerin in eine 1:1 Kopie von Lady Gaga und sang inklusive der überdimensionalen Schleife auf dem Kopf „Just dance“. Der Auftritt war im Grunde in Ordnung, doch für Dieter zu nah am Original und daher optimal geeignet, um Annemarie doch noch Wind von vorne zu geben und gleichzeitig auch Dominik anzugreifen, indem er dessen angebliche Ähnlichkeit zu James Blunt zum 100. Male wiederholte. Dass Anmie sich Kostüm und Tanz kaum selbst ausgesucht haben wird und Dominik noch in keiner einzigen Mottoshow James Blunt sang, blieb natürlich unerwähnt.

Etwas enttäuscht hat mich diese Woche Daniel. Leider scheint es ein dauerhaftes Problem bei ihm zu sein, dass er bei seinen Liedern den Einstieg vermasselt, so auch bei „You give me something“. Ich hatte einen hervorragenden Auftritt erwartet, es kam leider nicht mehr als Durchschnitt. Der Song war zu tief gesungen und klang auch im Ganzen wirklich nicht sehr gut. Was war los, Herr Schuhmacher? Das können Sie besser! „Allein, allein“ hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen. Zum ersten Mal hatte Daniel eine kleine Performance bei seinem Auftritt, was ihm durchaus gut stand. Gesungen hat er ebenfalls gut, vor allem die hohen Töne sind herausragend. Dennoch muss Daniel noch ein bisschen Konstanz in seine Leistung bringen, sodass er sie immer dann abrufen kann, wenn sie gefordert ist. Ansonsten bekommt Dieter bald noch einen Herzkasper, falls Daniel demnächst der Spannung wegen erneut vorne stehen muss.

Den Abschluss bildete Sarah Kreuz, die im ersten Durchgang mit einem weißen fliegenden Kleid, das womöglich auf Dieters Rechnung geht, und gutem Gesang zu „Unforgettable“ überzeugte. Der zweite Durchgang misslang der jungen Sängerin jedoch, denn sie konnte sich an fast keine der englischen Textzeilen von „If I were a boy“ erinnern und sang infolgedessen unverständliches Kauderwelsch. Glücklicherweise bemerkte sie selbst, wie missglückt der Auftritt war und entschuldigte sich sogleich bei ihren Fans. Der Englischlehrer von Vanessa dürfte nach dem Ausscheiden seines Zöglings doch wieder eine Menge Zeit haben - anstatt sie also fragwürdige Bruce Darnell- Motivationscoachings machen zu lassen, sollte Fräulein Kreuz auch mal wieder die Schulbank drücken. Auch grundsätzlich muss Sarah aufpassen, dass ihre Auftritte nicht trotz der guten Stimme etwas zu eintönig werden, die Konkurrenz schläft nicht.

Fazit dieser Mottoshow dürfte sein, es gab mehr Licht als Schatten. Die Aussage der Jury und die am Ende der Sendung eingeblendeten vermeintlichen Anrufer-Prozentzahlen stimmen mit meiner Meinung überein, dass die Kandidaten immer enger zusammen rücken, was die Show durchaus mit etwas mehr Spannung versieht, als es teilweise in den vergangenen Staffeln der Fall war.
Freuen wir uns also auf die nächste Woche, in der die Kandidaten sich weiter steigern können und hoffentlich auch die Jury, insbesondere Dieter, wieder zu mit dem Auftritt übereinstimmenden Urteilen finden werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-).

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DSDS: Quantität und Qualität – es gibt Hoffnung!

10 04 2009

Und wieder überrascht uns RTL mit Neuerungen bei unser aller Lieblingsformat DSDS: Zum ersten Mal müssen die 6 verbliebenen Kandidaten zwei Songs singen, die letzten Staffeln war das immer erst in der 6. Mottoshow der Fall.. Die Regelung finde ich persönlich großartig, denn die 5. Mottoshow, in der nur 6 Lieder gesungen wurden, war bisher immer schmerzlich kurz. Nun können wir uns am Samstag auf 12 Lieder einstellen und da Holger letzte Woche das Feld räumen musste, wir also glücklicherweise um zwei Lieder von ihm herum kommen,auch freuen.
Das Motto lautet „Aktuelle Hits“ und „I love you“, wobei die letzteren Songs jemand Besonderem gewidmet werden sollen. Dieses leicht kitschige Motto ereilte die früheren Kandidaten immer erst im Halbfinale, dieses Jahr soll aber schon vorher der Schmalz triefen, daher dürfen wir gespannt sein, ob dem DSDS-Publikum ein weiteres Mal eine (starkes Fremdschämen auslösende) Liebeserklärung, wie von Mike Leon Grosch an seine Vanessa in Staffel 3 oder von Linda Teodosiu an ihren Simon in Staffel 5, geboten wird. Alles ist möglich!

Kommen wir also zu den Songs und fangen mit den besten Neuigkeiten für alle Dominik Büchele-Fans an. Etwa seit seines unvergessenen Auftritts mit „Goodbye my Lover“ im Recall, konnte man vermehrt den Wunsch nach einem bestimmten Lied aus seinen Fanreihen vernehmen. Ich selbst hoffte ebenfalls lange darauf, dass Dominik diesen Song einmal singen werde, und nun wird unser Wunsch am Samstag erhört: der junge Herr Büchele wird am Samstag „Wire to wire“ von Razorlight singen. Zwar wird mancher Kritiker sagen, der Song sei schon wieder ein langsamer. Doch ist dieses wunderschöne Lied mit sehr kraftvollen Passagen nicht mit den seichten Popschinken der letzten Wochen zu vergleichen, sondern stellt eine ganz andere musikalische Qualität dar. Zudem sind Accesoires, die Nina Eichinger für Dominiks Performance forderte, schon durch den Videoclip des Songs prädestiniert. Ich vermute, es wird feurig auf der Bühne! ;-) Mit diesem Song kann Dominik jedenfalls Eindruck schinden und wohl mehr, als nur seine Anhänger glücklich machen. Und um den „Langweiler“-Vorwürfen endgültig den Garaus zu machen, singt Dominik noch „Stark“ von Ich Ich, mit dem im letzten Jahr schon Vorjahressieger Thomas Godoj punkten konnte. Selbst Dieter wird nicht umhin kommen, dem jungen Sänger zuzugestehen, dass ein deutsches Lied ein eingegangenes Risiko darstellt – wie auch immer er Dominiks Vortrag dann finden wird. Unterm Strich sind diese Songs eine sehr gute Wahl für den sympathischen 18-jährigen und ich freu mich auf seine Darbietung am meisten.

Auch Daniel Schumacher hat zwei Songs bekommen, die meiner Ansicht nach sehr gut zu ihm passen. Er singt von James Morrison „You give me something“ und dass ihm der junge Brite gesanglich liegt hat Daniel schon in der Top 15 Show bewiesen, als er „Broken Strings“ zum Besten gab. Dieser Auftritt wird vermutlich eines der Highlights des Abends und wird dem jungen Sänger sicherlich sehr gut gelingen. Als zweiten Song singt der 21-jährige „Allein, allein“ von Polarkreis 18. Dieser Song besticht durch seine hohen Töne, die der Pfullendorfer besonders gut beherrscht, was er auch schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. Man darf also sehr gespannt sein, wie er sich diesen ungewöhnlichen Song zu eigen macht. Unzweifelhaft dürfte eine massive Steigerung im Vergleich zu der Darbietung der letzten Woche sein.


Benny Kieckhäben scheint von RTL nun nach dem Aufbäumen der letzten zwei Shows auf die Abschussliste gesetzt zu werden, denn er singt zum zweiten Mal einen Titel von Ne-Yo, diesmal „Closer“, und bekam schon bei „So sick“ in der ersten Mottoshow eins auf die Mütze. Wer ihm also diesen Titel gab, meint es wohl nicht gut mit dem angeblich frisch verliebten Ex-Friseur, denn dass die Jury ihn mit diesem Song lobt halte ich für gänzlich ausgeschlossen. Möglicherweise hören wir von Benny dann aber die obligatorische Liebeserklärung in seiner Widmung, die Zuschauern und Jury gleichermaßen die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, denn der zweite Song ist „Und wenn ein Lied...“ von den Söhnen Mannheims, was den Paradiesvogel schon während seiner Darbietung auf Teneriffa emotional aufwühlte. Wir dürfen also gespannt sein, ob Benny den Song verkraftet, wie die Jury ihn aufnimmt und mit welchen Utensilien der einfallsreiche Paradiesvogel den Käfig der letzten Mottoshow zu toppen versuchen wird.

Sarah Kreuz, die angeblich die ganze Woche Sprechverbot aufgrund einer Stimmbandenzündung hat und daher kaum üben können wird, singt „If I were a boy“ von Beyoncé. Nun ja, ich finde das Lied ein wenig unaufregend und hätte lieber „Halo“ gehört, da in diesem Song mehr Kraft steckt, aber Sarah soll die Rolle der Diva spielen und darf anscheinend kaum abweichen von den recht gleichförmigen Balladen. Schade! Ihr zweiter Song ist eine große alte Ballade, mit der sie endgültig die Divenschublade nicht mehr verlassen können wird. Sie singt „Unforgettable“ von Nat King Cole (oder eher Natalie Cole?!), das schreit nach einem langen festlichen Abendkleid, Mikrofonständer und bedeutsamen Gesten mit den Händen. Die Jury wird garantiert aus dem Häuschen sein, ob es auch die Zuschauer sind wird sich zeigen.

Vanessa muss sich diese Woche nicht soviel Arbeit mit Ausspracheübungen machen, sie singt zwei deutsche Lieder, einmal eins, dass ich persönlich nicht ausstehen kann „Gib mir Sonne“ von Rosenstolz und einen Schlager ganz nach ihrem Geschmack „Liebeskummer lohnt sich nicht“ von Siw Malmquist. Den Schlager wird sie in ihrer Art sicherlich ganz gut meistern, auch wenn ihr stimmlicher Zenit schon vor den Mottoshows überschritten war. Das Lied von Rosenstolz dagegen könnte sie ganz schön vermasseln, da er für sie zu ruhig und wenig schwungvoll ist. Eine schiefe Version von Vanessa wird dem nervigen Song in meinen Ohren aber keinen Abbruch tut ;-) Nach der letztwöchigen Lobhudelei von Dieter, die jeder Depp durchschauen konnte, wäre es mal an der Zeit für klare Worte von der Jury. Aber abgesehen von deren Urteil wird es für Vanessa wohl generell eng werden in der Show.

Annemarie Eilfeld wir diese Woche das erste Mal in den Live-Shows eine Ballade singen, nämlich „Nobody knows“ von Pink und wir dürfen gespannt sein, wie sie sich dabei schlägt. Man kann nur ahnen, dass die Jury, allen voran Dieter Bohlen, kein gutes Wort für die 18-jährige, die nun auch noch von einem großen deutschen Boulevardblatt zum Superstar hochgejubelt werden soll, finden wird – unabhängig von ihrer Leistung. Ihr zweiter Song „Just dance“ von Lady Gaga passt schon eher zur bisherigen Schublade der Blondine. Hier kann sie ein knappes Outfit tragen, mit dem Hintern wackeln und viel Show machen, ganz so, wie RTL es von ihr erwartet. Ob die Jury ebenfalls Spaß daran findet bleibt abzuwarten.

Nach unserer Umfrage dürfte es eng werden für Vanessa, Benny und Sarah, wobei durch die Titelwahl vor allem Benny und Vanessa werden zittern müssen. Sarah muss aufpassen, dass sie trotz ihrer guten Stimme nicht bald nach Hause geschickt wird, denn der Rückhalt bei den Zuschauern scheint stark zu schwinden, während Annemaries Fangemeinde immer mehr wächst. Völlig sorglos dürfen die zwei besten Verbliebenen, Dominik und Daniel, ins rennen gehen. Ihr Vorsprung vor den anderen scheint uneinholbar, ein rein männliches Finale ist zur zeit sehr gut vorstellbar, auch wenn die liebe Jury das wohl nicht so gern hätte.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die nächste Mottoshow, die endlich mal wieder qualitativ etwas zu bieten haben dürfte und einige Auftritte mit gutem Gesang erwarten lässt.

Ins diesem Sinne wünsche ich allen viel Spaß! :)


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