Die 5 wichtigsten 80er-Jahre TV Serien mit ihren Autos

13 11 2010
Durch einen Bericht im Autoblog: "On This Day in History: General Lee makes iconic jump [w/video]" bin ich auf die Idee gekommen die wichtigsten Autos der 70er und 80er Jahre in TV-Serien zusammenzutragen und einen kurzen Blogbeitrag darüber zu schreiben. Wichtig sind natürlich die Videos, die die Autos in Aktion zeigen.



The Dukes Of Hazzard TV Intro (Ein Duke kommt selten allein)




1979 startete die Serie "The Dukes Of Hazzard" - mit einem Dodge Charger in wichtiger Mission. Oft und viel sprang das Auto durch die Luft, wodurch "More than 300 Chargers were used over the course of the show, and most of them ended up trashed." berichtet autoblog.com. Das Auto wurde "General Lee" genannt und wurde in vielen spannenden Verfolgungsjagden eingesetzt.






The A-Team



Das A-Team ist in den 89 Folgen in der Regel mit einem schwarzen Transporter 83'er GMC, Modell G15 unterwegs.





Miami Vice




Einer der klassiker der 80er Jahre schlecht hin und seit der regelmässigen Wiederholungen im ZDF und bei zdf_neo ist natürlich Miami Vice. Neben der supercoolen Ermittlern Crocket und Tubbs spielt bis zur zweiten Staffel ein Ferrari 365 GTS/4 Daytona Spider, der lediglich eine Replik war, eine wichtige Rolle. Der Ferrari wurde, wie viele dieser Replika-Fahrzeuge auf einer 1980er Jahre Corvette aufgebaut und wurde mit einem 250-PS-Motor ausgerüstet.




In endlosen Szenen fährt Crocket in den späteren Folgen mit einem weißen Ferrari Testarossa durch Miami.





Fall Guy Intro (Ein Colt Für Alle Fälle)




In den 80er Jahren lief diese Serie vor allem im Vorabendprogramm des ZDF. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch der Geländewagen, ein GMC Sierra Grande der Baujahre 1980–1984, ganz interessant dabei das Geheimfach unter der Ladefläche.





Knight Rider




Natürlich darf in dieser Aufzählung nicht der Star unter den Automobilen "K.I.T.T." aus der Serie Knight Rider fehlen! K.I.T.T. (Knight Industries Two Thousand) ist ein 1982er Pontiac Trans Am, der neben David Hasselhoff, bzw. David Hasselhoff neben ihm, die Hauptrolle spielt.


Intro von Season 3







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DSDS: Licht und Schatten bei Dieters Märchenstunde

13 04 2009

Samstagabend, Mottoshow 5, bei Widmungssongs und aktuellen Hits wurde es wieder spannend. Glücklicherweise wurden dem Zuschauer herzzerreissende Liebeserklärungen zum Mitweinen gänzlich erspart, denn die Widmungen wurden diesmal nicht auf der Bühne ausgesprochen, sondern zuvor im Einspielfilm erwähnt und auch die Personen, die angesprochen wurden, waren eher beste Freunde, Mütter oder gar ein ganzes Dorf, als die Liebe des Lebens. Die 6 verbliebenen Kandidaten sangen jeweils zwei Titel, am Ende musste das Fräulein Schlager gehen. Erneut beweist das Publikum, dass es Ohren hat und sich von Dieter und seiner Märchenstunde nicht manipulieren lassen will, denn Vanessa sang an diesem Samstag tatsächlich am Schlechtesten.

Den Auftakt der Show machte Dominik Büchele mit „Stark“ von Ich+Ich. Ninas Anweisungen der letzten Woche folgend, brachte er sich einen Barhocker mit auf die Bühne und sang, zuerst etwas leise, dann aber kraftvoll und sogar neu interpretierend sein Lied. Zwar wollte der Text nicht so wirklich zum 18-jährigen Büchele passen, aber er sang gut, bewies Mut zum Risiko und musste sich dennoch erneut von Dieter auseinandernehmen lassen. Man fragt sich, was genau Herr Bohlen von dem jungen Sänger erwartet, damit ihm nicht sämtliche Gliedmaßen einschlafen und er sich an Valium erinnert fühlt. Möglicherweise sind diese Symptome doch eher Altererscheinungen, denn die Auftritte des talentierten jungen Mannes. Doch Dieter sollte sich noch steigern in seiner Hitparade der unpassenden Bewertungen bei Dominiks zweitem Song „Wire to wire“ von Razorlight. Dieser Auftritt war, trotz des etwas missglückten Anfangs, wohl der Beste, den der junge Sänger seit Beginn der Mottoshows abgeliefert hat. Es steckte soviel Kraft in seiner Stimme und die schwierigen Wechsel von hoch und tief meisterte er vorbildlich. Das Lied, bei dem ich sehr empfindlich reagiert hätte, wenn es verhunzt worden wäre, hat der 18-jährige wirklich sehr gut gesungen. Weiter so, Dominik! Wo genau Herr Bohlen dann allerdings reihenweise versemmelte Töne gehört haben will, bleibt wohl das Geheimnis eines verschrobenen Jurors.

Auch das Urteil für Bennys ersten Song wollte nicht so ganz zur Wirklichkeit passen. Der diesmal mit schwarzem Anzug bekleidete Wormser sang „Und wenn ein Lied“ von den Söhnen Mannheims und abgesehen von dem eingeschlichenen Dialekt war der Vortrag auch sonst sehr dünn und mit reichlich falschen Tönen gespickt. Einzig die kräftigeren Parts des Songs waren ganz gut. Dennoch fand ich es ganz spannend den bunten Benny einmal ganz anders auf der Bühne zu sehen. Dieter hörte kaum falsche Töne, einzig Nina hatte einen lichten Moment und bescheinigte „Bernd“ Kieckhäben, dass dieses Lied einfach eine Nummer zu groß für ihn war. Bei seinem zweiten Song war Benny wieder ganz Paradiesvogel und sang „Closer“ von Ne-Yo annehmbar, wenngleich die Form der letzten beiden Wochen dieses Mal leider kaum zu spüren war.

Dann betrat Vanessa die Bühne und sang fröhlich und durch die Zuschauerreihen marschierend „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Wie immer konnte sie das Publikum mitreißen und mit ihrer positiven Art eine gute Stimmung verbreiten, doch wie immer sang sie auch ziemlich schief. Bei den Schlagern ist man das ja inzwischen schon beinahe gewohnt, ihr zweiter Song „Gib mir Sonne“ war jedoch noch schiefer als der Schlager und Zuhörern, die den Song mögen - falls es diese wirklich gibt ;-) – dürfte sich der Magen umgedreht haben. Diesmal war es den Zuschauern wohl zuviel, Vanessa musste am Ende gehen, auch wenn sie es sich selbst anscheinend nicht erklären konnte. Immerhin hat Bohlen diesmal erkannt, dass sie nicht die beste Sängerin ist. Ob ihm bewusst geworden war, dass er letzte Woche mit seinem Urteil zu dick aufgetragen hatte?

Als Vierte betrat Annemarie die Bühne, nachdem sie entgegen Volkers Rat, ihren Hintern doch wieder in die Zeitung bewegt hatte, und sorgte für die Überraschung des Abends. Sie sang „Nobody knows“ von Pink ohne Show, hübsch gekleidet und vor allem wirklich ziemlich gut. Ob die Tränen im Einspielfilm und nach dem Auftritt nun echt waren oder Anmie doch zuvor ganz viele Zwiebeln geschält hat, spielt letztlich keine Rolle, denn sie hat gezeigt, dass sie gesanglich durchaus auch bei langsamen Titeln überzeugen kann. Ich, jedenfalls, war positiv überrascht und sogar die Jury hat diesmal die Wahrheit gesprochen, indem sie Annemarie lobte. Beim zweiten Auftritt verwandelte sich die blonde Dessauerin in eine 1:1 Kopie von Lady Gaga und sang inklusive der überdimensionalen Schleife auf dem Kopf „Just dance“. Der Auftritt war im Grunde in Ordnung, doch für Dieter zu nah am Original und daher optimal geeignet, um Annemarie doch noch Wind von vorne zu geben und gleichzeitig auch Dominik anzugreifen, indem er dessen angebliche Ähnlichkeit zu James Blunt zum 100. Male wiederholte. Dass Anmie sich Kostüm und Tanz kaum selbst ausgesucht haben wird und Dominik noch in keiner einzigen Mottoshow James Blunt sang, blieb natürlich unerwähnt.

Etwas enttäuscht hat mich diese Woche Daniel. Leider scheint es ein dauerhaftes Problem bei ihm zu sein, dass er bei seinen Liedern den Einstieg vermasselt, so auch bei „You give me something“. Ich hatte einen hervorragenden Auftritt erwartet, es kam leider nicht mehr als Durchschnitt. Der Song war zu tief gesungen und klang auch im Ganzen wirklich nicht sehr gut. Was war los, Herr Schuhmacher? Das können Sie besser! „Allein, allein“ hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen. Zum ersten Mal hatte Daniel eine kleine Performance bei seinem Auftritt, was ihm durchaus gut stand. Gesungen hat er ebenfalls gut, vor allem die hohen Töne sind herausragend. Dennoch muss Daniel noch ein bisschen Konstanz in seine Leistung bringen, sodass er sie immer dann abrufen kann, wenn sie gefordert ist. Ansonsten bekommt Dieter bald noch einen Herzkasper, falls Daniel demnächst der Spannung wegen erneut vorne stehen muss.

Den Abschluss bildete Sarah Kreuz, die im ersten Durchgang mit einem weißen fliegenden Kleid, das womöglich auf Dieters Rechnung geht, und gutem Gesang zu „Unforgettable“ überzeugte. Der zweite Durchgang misslang der jungen Sängerin jedoch, denn sie konnte sich an fast keine der englischen Textzeilen von „If I were a boy“ erinnern und sang infolgedessen unverständliches Kauderwelsch. Glücklicherweise bemerkte sie selbst, wie missglückt der Auftritt war und entschuldigte sich sogleich bei ihren Fans. Der Englischlehrer von Vanessa dürfte nach dem Ausscheiden seines Zöglings doch wieder eine Menge Zeit haben - anstatt sie also fragwürdige Bruce Darnell- Motivationscoachings machen zu lassen, sollte Fräulein Kreuz auch mal wieder die Schulbank drücken. Auch grundsätzlich muss Sarah aufpassen, dass ihre Auftritte nicht trotz der guten Stimme etwas zu eintönig werden, die Konkurrenz schläft nicht.

Fazit dieser Mottoshow dürfte sein, es gab mehr Licht als Schatten. Die Aussage der Jury und die am Ende der Sendung eingeblendeten vermeintlichen Anrufer-Prozentzahlen stimmen mit meiner Meinung überein, dass die Kandidaten immer enger zusammen rücken, was die Show durchaus mit etwas mehr Spannung versieht, als es teilweise in den vergangenen Staffeln der Fall war.
Freuen wir uns also auf die nächste Woche, in der die Kandidaten sich weiter steigern können und hoffentlich auch die Jury, insbesondere Dieter, wieder zu mit dem Auftritt übereinstimmenden Urteilen finden werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-).

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DSDS: Quantität und Qualität – es gibt Hoffnung!

10 04 2009

Und wieder überrascht uns RTL mit Neuerungen bei unser aller Lieblingsformat DSDS: Zum ersten Mal müssen die 6 verbliebenen Kandidaten zwei Songs singen, die letzten Staffeln war das immer erst in der 6. Mottoshow der Fall.. Die Regelung finde ich persönlich großartig, denn die 5. Mottoshow, in der nur 6 Lieder gesungen wurden, war bisher immer schmerzlich kurz. Nun können wir uns am Samstag auf 12 Lieder einstellen und da Holger letzte Woche das Feld räumen musste, wir also glücklicherweise um zwei Lieder von ihm herum kommen,auch freuen.
Das Motto lautet „Aktuelle Hits“ und „I love you“, wobei die letzteren Songs jemand Besonderem gewidmet werden sollen. Dieses leicht kitschige Motto ereilte die früheren Kandidaten immer erst im Halbfinale, dieses Jahr soll aber schon vorher der Schmalz triefen, daher dürfen wir gespannt sein, ob dem DSDS-Publikum ein weiteres Mal eine (starkes Fremdschämen auslösende) Liebeserklärung, wie von Mike Leon Grosch an seine Vanessa in Staffel 3 oder von Linda Teodosiu an ihren Simon in Staffel 5, geboten wird. Alles ist möglich!

Kommen wir also zu den Songs und fangen mit den besten Neuigkeiten für alle Dominik Büchele-Fans an. Etwa seit seines unvergessenen Auftritts mit „Goodbye my Lover“ im Recall, konnte man vermehrt den Wunsch nach einem bestimmten Lied aus seinen Fanreihen vernehmen. Ich selbst hoffte ebenfalls lange darauf, dass Dominik diesen Song einmal singen werde, und nun wird unser Wunsch am Samstag erhört: der junge Herr Büchele wird am Samstag „Wire to wire“ von Razorlight singen. Zwar wird mancher Kritiker sagen, der Song sei schon wieder ein langsamer. Doch ist dieses wunderschöne Lied mit sehr kraftvollen Passagen nicht mit den seichten Popschinken der letzten Wochen zu vergleichen, sondern stellt eine ganz andere musikalische Qualität dar. Zudem sind Accesoires, die Nina Eichinger für Dominiks Performance forderte, schon durch den Videoclip des Songs prädestiniert. Ich vermute, es wird feurig auf der Bühne! ;-) Mit diesem Song kann Dominik jedenfalls Eindruck schinden und wohl mehr, als nur seine Anhänger glücklich machen. Und um den „Langweiler“-Vorwürfen endgültig den Garaus zu machen, singt Dominik noch „Stark“ von Ich Ich, mit dem im letzten Jahr schon Vorjahressieger Thomas Godoj punkten konnte. Selbst Dieter wird nicht umhin kommen, dem jungen Sänger zuzugestehen, dass ein deutsches Lied ein eingegangenes Risiko darstellt – wie auch immer er Dominiks Vortrag dann finden wird. Unterm Strich sind diese Songs eine sehr gute Wahl für den sympathischen 18-jährigen und ich freu mich auf seine Darbietung am meisten.

Auch Daniel Schumacher hat zwei Songs bekommen, die meiner Ansicht nach sehr gut zu ihm passen. Er singt von James Morrison „You give me something“ und dass ihm der junge Brite gesanglich liegt hat Daniel schon in der Top 15 Show bewiesen, als er „Broken Strings“ zum Besten gab. Dieser Auftritt wird vermutlich eines der Highlights des Abends und wird dem jungen Sänger sicherlich sehr gut gelingen. Als zweiten Song singt der 21-jährige „Allein, allein“ von Polarkreis 18. Dieser Song besticht durch seine hohen Töne, die der Pfullendorfer besonders gut beherrscht, was er auch schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. Man darf also sehr gespannt sein, wie er sich diesen ungewöhnlichen Song zu eigen macht. Unzweifelhaft dürfte eine massive Steigerung im Vergleich zu der Darbietung der letzten Woche sein.


Benny Kieckhäben scheint von RTL nun nach dem Aufbäumen der letzten zwei Shows auf die Abschussliste gesetzt zu werden, denn er singt zum zweiten Mal einen Titel von Ne-Yo, diesmal „Closer“, und bekam schon bei „So sick“ in der ersten Mottoshow eins auf die Mütze. Wer ihm also diesen Titel gab, meint es wohl nicht gut mit dem angeblich frisch verliebten Ex-Friseur, denn dass die Jury ihn mit diesem Song lobt halte ich für gänzlich ausgeschlossen. Möglicherweise hören wir von Benny dann aber die obligatorische Liebeserklärung in seiner Widmung, die Zuschauern und Jury gleichermaßen die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, denn der zweite Song ist „Und wenn ein Lied...“ von den Söhnen Mannheims, was den Paradiesvogel schon während seiner Darbietung auf Teneriffa emotional aufwühlte. Wir dürfen also gespannt sein, ob Benny den Song verkraftet, wie die Jury ihn aufnimmt und mit welchen Utensilien der einfallsreiche Paradiesvogel den Käfig der letzten Mottoshow zu toppen versuchen wird.

Sarah Kreuz, die angeblich die ganze Woche Sprechverbot aufgrund einer Stimmbandenzündung hat und daher kaum üben können wird, singt „If I were a boy“ von Beyoncé. Nun ja, ich finde das Lied ein wenig unaufregend und hätte lieber „Halo“ gehört, da in diesem Song mehr Kraft steckt, aber Sarah soll die Rolle der Diva spielen und darf anscheinend kaum abweichen von den recht gleichförmigen Balladen. Schade! Ihr zweiter Song ist eine große alte Ballade, mit der sie endgültig die Divenschublade nicht mehr verlassen können wird. Sie singt „Unforgettable“ von Nat King Cole (oder eher Natalie Cole?!), das schreit nach einem langen festlichen Abendkleid, Mikrofonständer und bedeutsamen Gesten mit den Händen. Die Jury wird garantiert aus dem Häuschen sein, ob es auch die Zuschauer sind wird sich zeigen.

Vanessa muss sich diese Woche nicht soviel Arbeit mit Ausspracheübungen machen, sie singt zwei deutsche Lieder, einmal eins, dass ich persönlich nicht ausstehen kann „Gib mir Sonne“ von Rosenstolz und einen Schlager ganz nach ihrem Geschmack „Liebeskummer lohnt sich nicht“ von Siw Malmquist. Den Schlager wird sie in ihrer Art sicherlich ganz gut meistern, auch wenn ihr stimmlicher Zenit schon vor den Mottoshows überschritten war. Das Lied von Rosenstolz dagegen könnte sie ganz schön vermasseln, da er für sie zu ruhig und wenig schwungvoll ist. Eine schiefe Version von Vanessa wird dem nervigen Song in meinen Ohren aber keinen Abbruch tut ;-) Nach der letztwöchigen Lobhudelei von Dieter, die jeder Depp durchschauen konnte, wäre es mal an der Zeit für klare Worte von der Jury. Aber abgesehen von deren Urteil wird es für Vanessa wohl generell eng werden in der Show.

Annemarie Eilfeld wir diese Woche das erste Mal in den Live-Shows eine Ballade singen, nämlich „Nobody knows“ von Pink und wir dürfen gespannt sein, wie sie sich dabei schlägt. Man kann nur ahnen, dass die Jury, allen voran Dieter Bohlen, kein gutes Wort für die 18-jährige, die nun auch noch von einem großen deutschen Boulevardblatt zum Superstar hochgejubelt werden soll, finden wird – unabhängig von ihrer Leistung. Ihr zweiter Song „Just dance“ von Lady Gaga passt schon eher zur bisherigen Schublade der Blondine. Hier kann sie ein knappes Outfit tragen, mit dem Hintern wackeln und viel Show machen, ganz so, wie RTL es von ihr erwartet. Ob die Jury ebenfalls Spaß daran findet bleibt abzuwarten.

Nach unserer Umfrage dürfte es eng werden für Vanessa, Benny und Sarah, wobei durch die Titelwahl vor allem Benny und Vanessa werden zittern müssen. Sarah muss aufpassen, dass sie trotz ihrer guten Stimme nicht bald nach Hause geschickt wird, denn der Rückhalt bei den Zuschauern scheint stark zu schwinden, während Annemaries Fangemeinde immer mehr wächst. Völlig sorglos dürfen die zwei besten Verbliebenen, Dominik und Daniel, ins rennen gehen. Ihr Vorsprung vor den anderen scheint uneinholbar, ein rein männliches Finale ist zur zeit sehr gut vorstellbar, auch wenn die liebe Jury das wohl nicht so gern hätte.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die nächste Mottoshow, die endlich mal wieder qualitativ etwas zu bieten haben dürfte und einige Auftritte mit gutem Gesang erwarten lässt.

Ins diesem Sinne wünsche ich allen viel Spaß! :)


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DSDS: Von Käfigen und Sitzmobiliar oder Kann man auch die Jury rauswählen?

06 04 2009

Mottoshow 4, sexy Songs standen auf dem Programm, wenngleich der Show ihr Motto nur bei wenigen Auftritten anzumerken war. Doch wie auch in den Wochen davor, scheint in dieser Staffel die Einhaltung des Mottos sowieso nur unter ferner liefen geführt zu werden. Davon einmal abgesehen hatte die Show aber durchaus etwas zu bieten, insbesondere einen krönenden Abschluss in der Entscheidungsshow. Endlich, endlich, werden sich viele DSDS-Zuschauer nach der dieswöchigen Mottoshow gesagt haben, endlich dürfen wir aufatmen, endlich können unsere Gehörgänge angstfrei in die Samstage gehen. Vor Freude hüpfte ich aus dem Wohnzimmersessel, denn Holger Göpfert hat das letzte Mal bei DSDS ein Lied malträtiert, er muss nun seine Koffer packen und die Kandidatenvilla verlassen. Seine Version von Marvin Gayes „Still got the blues“ trieb mir beinahe die Tränen in die Augen und wie ihr euch sicher denken könnt, hatte das so gar nichts mit aufkommender Rührung zu tun, sondern eher mit über Gebühr strapazierten Ohren. Holgers Rausschmiss war mehr als überfällig, im Grunde wartete ich seit den Castings darauf, und wartete und wartete und wartete... Schöner konnte die „Sexy Songs“ -Show also in meinen Augen gar nicht enden!

Doch zurück auf Anfang. Den Auftakt machte ein in einen langen Leopardenmantel gehüllter Benny, der seinen Auftritt mit der jugendfreien Version von „Don’t cha“, ganz Pussycat-like, in einem Käfig absolvierte. Das Motto war damit wohl mehr als getroffen und ich muss sagen, Herr Kieckhäben schlug sich wirklich nicht schlecht. Belohnt wurde er mit einem handzahmen Dieter Bohlen, bei dem sich der Paradiesvogel – oder vielmehr die Paradiesraubkatze - für das erhaltene Lob sogleich mit einem Schmatzer bedankte.

Ebenfalls sehr mottogerecht war der Auftritt von Annemarie, die sich im Moulin Rouge-Stil in Corsage und Strapse auf einer roten Chaiselongue räkelte und „Voulez-vous coucher avec moi?“ ins Mikrofon fragte. Sonst vor allem durch medienwirksame Fotoshootings und Zickenkriegschlagzeilen bekannt, konnte Annemarie diesmal auch auf der Bühne abliefern. Gesanglich war ich durchaus überrascht, denn sie meisterte den Song entgegen meiner Erwartungen ordentlich, auch wenn die Jury das ganz anders sah.

Vanessas englische Premiere mit ihrem „Boogie-Roogie“ und charmanter Flirterei im Stile der 60er Jahre passte durchaus zum Motto, leider trällerte Miss Neigert ihren Titel so schief, dass Dieter Bohlens Hörvermögen schwer gelitten haben muss. Er bescheinigte ihr tatsächlich alle Töne getroffen zu haben, obwohl sie so viele, wie nie zuvor, versemmelte. Doch die Jury übertraf sich den gesamten Abend mit einem Fehlurteil nach dem anderen.

Dominik Büchele trat zwar keineswegs mottogerecht auf, allerdings wüsste ich auch nicht, wie der Junge einen „sexy“ Auftritt hätte hinlegen sollen, ohne dabei zur Lachnummer zu werden. Er sang sein „Sunday Morning“ sehr gut und steigerte sich im Gegensatz zur letzten Woche immens. Die Jury aber zerlegte den jungen Sänger dermaßen, dass man hätte glauben können Dominik habe gerade einen Titel von dem für ihn streng verbotenen James Blunt vorgetragen. Wann genau beschlossen wurde, dass man für einen guten Auftritt irgendwelches Mobiliar mit auf die Bühne schleppen sollte oder dass man am besten nie mehr singt, wenn man eine Stimmfarbe hat, die gewisse Ähnlichkeiten zu einem im Musikgeschäft bereits existierenden Sänger aufweist, hab ich wohl verpasst. Nina setzte der Farce dann schlussendlich noch die Krone auf, als sie Dominik als Schlechtesten des Abends auswählte. Ich wiederhole meinen Appell von letzter Woche: Nina sollte umschulen und statt der Jurorentätigkeit besser ins Styling wechseln und dort ihre „Fachkompetenz“ nutzen.

Auch Daniels Auftritt konnte man nicht wirklich „sexy“ nennen, obwohl der Song „Sexual healing“alle Möglichkeiten geboten hätte, doch die Kandidaten mit sehr guter Stimme sollten meiner Meinung nach ihren Auftritten auch keine Albernheiten hinzufügen. Deshalb begrüße ich das Understatement an dieser Stelle. Dennoch schien der Song Daniel genauso wenig zu gefallen, wie mir, denn er bereitete ihm anscheinend einige Probleme. An die Leistung der letzten Woche konnte der Sänger nicht heranreichen, dennoch gehörte er auch in dieser Show zur Spitzengruppe.

Den besten Auftritt des Abends lieferte diesmal Sarah ab, wenngleich man ihr alle Bonuspunkte wieder wegnehmen müsste, wegen des am wenigsten zum Motto passenden Titels. Die Schmachtballade „The trouble with love is“ ist in etwa so sexy, wie Dieter Bohlen, aber Sarah sang sehr gut und diesmal sogar mit einer Portion Gefühl in der Stimme. Sollte dies etwa Bruce Darnells Zauberkunst gewesen sein? Ich hoffe, Sarah hält das Niveau und kann in den nächsten Mottoshows auch noch ein wenig mehr „Drama, Baby“ auf die Bühne bringen.

Das große Fazit der Show dürfte sein: diejenigen, die mit einer sehr guten Stimme gesegnet sind, glänzen, auch ohne viel Show. Die Anderen müssen sich eben anderweitig in Zeug legen, um mithalten zu können. Die Jury glänzt mit Unsachlichkeit und Willkür,trotzdem ist am Schluß der Richtige rausgewählt worden, was für die Zukunft hoffen lässt.
Mal sehen, welchem Motto wir nächste Woche lauschen dürfen: wie wäre es mit „Jury’s choice“, dann können Dieter und co ihren Schäfchen selbst ein Liedchen suchen und müssen sich nicht über die Songwahl ärgern ;-)

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DSDS: Überraschungsparty bei Mottoshow 3

23 03 2009
Die ein oder andere Überraschung erwartete den Zuschauer gestern bei der 3. Mottoshow von DSDS: Marc musste gehen, Annemarie durfte bleiben, Benny erntete Lob, Dominik nicht, Bruce Darnell tauchte auf, Jürgen Drews leider auch und doch blieb vieles so, wie schon zuvor - beispielsweise das Niveau der Show, denn auch diese Mottoshow war wieder kein Glanzpunkt der DSDS-Geschichte.

Als Erste trat Sarah auf und sang überzeugend den schnellen Titel „I will survive“ von Gloria Gaynor. Sogar ein paar Tanzversuche schien sie auf der Bühne zu unternehmen, jedoch hatte das Stolzieren von einer Seite zur anderen eher etwas von einem Storch, denn von rhythmischen Bewegungen. Aber solange Sarah nicht hemmungslos hampelnd die Bühne stürmt, wie Kollege Göpfert es uns jede Woche zumutet, sei ihr diese Schwäche verziehen. Außerdem sorgte Dieter auch dieses Mal dafür, dass es die nächsten zwei Wochen - auch ohne Mottoshow - nicht langweilig wird, denn er beauftragte Laufstegveteran und Jurykollegen vom „Supertalent“ Bruce Darnell, der fremdsprachenschwachen Sarah Kreuz eine annehmbare englische Aussprache und den Wow-Effekt auf der Bühne beizubringen. Wie man unsere Freunde von RTL kennt, wird dieser Unterricht ebenso mit einer Kamera von Anfang bis Ende begleitet, wie es schon bei Holgers Badestunde der Fall war.



Doch für Schlagzeilen auch unter der Woche ist voraussichtlich eh gesorgt, denn Deutschlands Lieblingszicke, heute in einer dieser Schlagzeilen als „Trashmarie“ betitelt, ist noch im Rennen und darf – zum Missfallen einiger Mitkandidaten – in der nächsten Mottoshow wieder ihr Gift verspritzen. Doch alle Versuche seitens RTL in Kollaboration mit der Jury DSDS in eine Soap zu verwandeln, halte ich so gut es geht daran fest, dass diese Show in erster Linie ein Gesangswettbewerb sein sollte. Daher zurück zu Annemarie und ihrer Version von „99 Luftballons“. Ich wurde unweigerlich an gemeinsame Singstar-Abende mit Freunden erinnert, bei denen dieser Song lautstark von den Einzelnen geträllert wurde und auch nicht schlechter klang, als das, was Annemarie gestern sang. Ihre Leistung der letzen Woche schien in weiter Ferne, zurecht favorisierte die Jury sie für den Rausschmiß, sie war eine der Schlechtesten gestern.

Bleiben darf auch Benny, der schon zu Recallzeiten immer bis zuletzt zittern musste, ob er weitermachen darf oder nicht und der bislang die herbste Kritik von Dieter einstecken musste. Ganz anders gestern, denn die Jury fand diesmal nur gute Worte für den extravaganten Kandidaten, der sich zuvor mit Fotos ins Gerede brachte, die ohne weiteres Fremdschämfaktor 10 erfüllen dürften. Doch gesungen hat er gestern wirklich nicht schlecht, allerdings waren auch die vorherigen Auftritte von Benny nie so schlecht, wie der Dieter uns glauben machen wollte. Sinneswandel also beim Jury-Dreiergespann, mal sehen, ob selbiger bis zur nächsten Show andauert.

Schlagermaus Vanessa trällerte ihr Liedchen, nachdem sie in der letzten Woche genötigt wurde einen Tag mit dem selbsternannten König von Mallorca Jürgen Drews zu verbringen. Ob dieser ihr dermaßen auf die Nerven gegangen war – wofür ich im Übrigen großes Verständnis hätte – dass sie bei ihrem Schlager trotz kleiner Tanzeinlage mit so etwas ähnlichem, wie einem Cowboy, nicht glänzen konnte und allenfalls gesangliche Defizite aufgedeckt wurden? Durchaus möglich. Jedenfalls hatte sogar Dieter ein bisschen Kritik für seine Lieblingskandidatin – das will schon was heißen.

Anders leider, wie jede Woche, bei dem Urübel dieser Staffel, dem „Entertainer“ Holger Göpfert. In weiser Voraussicht krallte ich mich schon zu Beginn des Auftritts in die Lehne meines Sessels, um auf das, was da kommt vorbereitet zu sein. Doch vorbereitet ist man nie genug. Die ersten Töne waren grausam, der Rest des Liedes auch; dennoch übertraf der dieswöchige Auftritt von Holger, dem Schrecklichen, den letztwöchigen, denn immerhin brüllte er den Text richtig. Das reichte anscheinend aus, um die Jury in Jubel verfallen zu lassen und tragischerweise auch zahlreiche Zuschauer, die fleißig zum Telefon griffen. Aber diesbezüglich ist man ja schon Kummer gewohnt.

Die Befürchtungen, dass Dominik Büchele sich mit seinem Song keinen Gefallen getan hat, bestätigte sich leider, als Dieter ihm nach seinem Auftritt beginnende Langeweile attestierte. Schmerzlicherweise muss auch ich zugeben, dass der Auftritt des jungen Sängers alles andere als glanzvoll war. Die Stimme klang ungewohnt dünn, der Auftritt hatte keine Ähnlichkeit mehr mit vergangenen leidenschaftlichen Gesangsvorträgen und auch das Image des schüchternen Mädchenschwarms, das RTL für den 18-jährigen Büchele konzipiert hat, hinterlässt merklich seine Spuren bei dessen Performance. Es bleibt zu hoffen, dass Bohlens Aufforderung Risiken einzugehen für Dominik als Legitimation für die Wahl schnellerer Songs dienen darf und er auf diese Weise die Möglichkeit bekommt sein künstlerisches Profil wieder herzustellen. Falls das nicht der Fall sein sollte, dann wirft RTL hier Perlen vor die Säue und vergeudet das Talent eines vielversprechenden jungen Sängers.



Mit Abstand der Beste des Abends war Daniel Schuhmacher, der mit neuer Frisur und sehr guter Stylingberatung auch ein wenig an Profil dazugewinnen konnte. Sein Auftritt mit „Sweet dreams“ überzeugte von Anfang an, besonders hervorzuheben sind jedoch die hohen Töne, die das Zeug zum Markenzeichen haben. Wenn Daniel sich weiterhin auf seine Stimme konzentriert und sich von Streitigkeiten und Zickereien anderer Kandidaten fernhält, dann dürfte das Finale in erreichbarer Nähe sein.

Letzte Woche forderte ich an dieser Stelle statt eines Fazits die sofortige Verbannung des Geschlechtertausch-Mottos aus den DSDS-Shows. Diese Woche würde ich am liebsten eine Gehirnwäsche für die Jury einfordern, wahlweise dürfte aber auch gerne Nina Eichinger als Jurorin sofort gefeuert und durch eine neue Dame ersetzt werden. Derart unqualifizierte Aussagen, die von „total toll“ bis „super“ und „unglaublich“ reichen und garantiert in die Feststellung „du siehst super aus“ münden, sollten für den Mittelplatz in der Jury nicht ausreichen! Und falls eine adäquate Nachfolgerin nicht zu finden ist, ich stelle mich gern zur Verfügung! ;-)

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DSDS: 3. Mottoshow - get the party started!

18 03 2009
Kommenden Samstag darf im Coloneum gefeiert werden, denn in der 3. Mottoshow müssen die 8 verbliebenen Kandidaten „Partyhits“ zum Besten geben. Das schon bewährte Motto vorangegangener Staffeln verspricht viel Show und Bewegung und richtet den Fokus deutlich mehr auf die Performance, als auf den Gesang, was bekanntermaßen einigen der letzten 8 zu Gute kommen könnte.

Von so manchem sind wir ja bereits (zu) viel Bewegung auf der Bühne gewohnt, zu befürchten ist allerdings, dass wir diesmal einen noch hampelnderen, noch unkontrollierter zappelnden und dies auch noch als Tanz bezeichnenden Holger Göpfert werden erleben müssen, denn der Queen-Fan wird die Hymne aller Hymnen „We are the champions“ singen. Ob er bei seiner Darbietung den durchschnittlichen 5 Liter Bier intus habenden Stadionbesucher gesanglich übertreffen wird, bleibt abzuwarten - darf aber gern bezweifelt werden.

An seine Performance von letzter Woche wird Marc Jentzen bei seiner Version des Partyklassikers „Celebration“ von Kool & The Gang anknüpfen wollen, möglicherweise darf diesmal ja sein Papi auf die Mottoshowbühne kommen, um mit dem Sohnemann das Tanzbein zu schwingen. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass der von Dieter nur noch als Trostpreis statt als Jackpot deklarierte Marc nicht auch den Gesang der letzen Woche wiederholen wird.

Deutschlands momentane Lieblingszicke Annemarie Eilfeld wagt sich diesen Samstag an einen deutschen Titel und singt Nenas „99 Luftballons“, ob sie dabei mal wieder ein paar Kleidungsstücke ablegt ist jedoch noch nicht bekannt. Mehr Spannung, als Anmies Erfolgsaussichten den Song gut zu singen, wird ohnehin die Frage erzeugen, welcher der Kandidaten diesmal in dem Einspieler vor dem Auftritt besondere Aufmerksamkeit vom DSDS- Zickenmariechen zuteil wird.

Benny Kieckhäben hält sich an vorangegangene Juryempfehlungen und singt keinen ursprünglich von einer Frau gesungenen Song, sondern den 90er Jahre Euro-Dance Hit „What is love“. Jedoch wird die Jury – unabhängig davon wie inbrünstig Benny dem Titelsänger Haddaway nachzueifern versuchen wird und wie quitschbunt seine Klamottenwahl auch ausfallen mag – wohl keine Gnade walten lassen und ein weiteres Mal für die Heimkehr des Ex-Friseur-Azubis nach Worms oder auch einen Direktumzug in das Dschungelcamp plädieren.

Auf ein Neues wird Vanessa Neigert am Samstag einen Schlager trällern, diese Woche fiel ihre Wahl auf Gittes „Ich will ‚nen Cowboy als Mann“. Die Zuschauer - und insbesondere auch Dieter Bohlen – können sich damit erneut auf kokette Gesten, Profiflirterei und 60er Jahre Dress einstellen, ob die 16-jährige gesanglich überzeugen kann, bleibt jedoch abzuwarten.
Die Auftritte der drei besten Sänger - Sarah, Daniel und Dominik - erzeugen wieder einmal am meisten Spannung, wenn auch alle auf unterschiedliche Weise. Keiner der drei hat bisher besonders temporeiche Songs gesungen, sie überzeugten bislang mit den ruhigeren Tönen. Sarahs Uptempo-Premiere wird am Samstag ein bereits in vorangegangenen Staffeln beliebtes Partlied bilden: „I will survive“ von Gloria Gaynor. Ob die 19-jährige es schaffen wird erst relativ viel englischen Text zu lernen und sich dann noch locker auf der Bühne zu bewegen? Wird sie gar tanzen und Frohsinn ausstrahlen? Wenn ihr das alles gelingen sollte, könnte Sarah einen großen Schritt nach vorne gehen und beweisen, dass sie nicht nur große Balladen mit ernster Miene schmettern, sondern auch das fröhlichere Genre angemessen bedienen kann.

Gefallen am Motto der letzten Woche scheint Juryfavorit Daniel gefunden zu haben, denn er singt erneut einen Frauentitel – diesmal „Sweet Dreams“ von den Eurythmics. Diese Wahl scheint sehr gelungen, denn der Song passt zur hohen Stimme Schuhmachers, ist etwas flotter, als seine bisher gewählten Titel und dennoch langsam genug, um dem jungen Sänger keine ihn vermutlich überfordernden und zudem für ihn unpassenden Showeinlagen abzuverlangen - damit könnte ihm der beste Auftritt des Abends gelingen.

Zu meiner persönlichen Enttäuschung wird Dominik Büchele keinen Uptempo-Song singen, stattdessen gibt er die Ballade „Reality“ von Richard Sanderson zum Besten. Betagtere DSDS-Zuschauer werden sich vermutlich an ihre Jugend erinnert fühlen und vor lauter Gedanken an längst vergangene Feten-Knutschereien den Auftritt Bücheles ohnehin nicht näher bewerten können. Aber ob die Jury Gefallen an einer Schmusenummer während einer Partyhits-Mottoshow findet, wenngleich sie auch auf zahlreichen Knutschparties gespielt worden sein mag, scheint fragwürdig. Unbestritten wird Dominik diesen Song gesanglich problemlos meistern und einen guten Auftritt machen, dennoch ist es schade nicht auch einmal eine andere musikalische Seite des jungen Talents hören zu dürfen. Zudem bleibt zu hoffen, dass Dieter Bohlen selbst in weit zurückliegenden Teenagererinnerungen schwelgen wird und dem sympathischen Sänger daraufhin sogleich seine Songwahl verzeihen kann.

Was die Show ansonsten an Eklats bereithält, welche Farbe Dieters Anzug diesmal haben wird, ob Holger das „Schwimmpferdchen-Abzeichen“ sein Eigen nennen kann und wer diesen Samstag das letzte Mal in einer Mottoshow auftreten wird - das alles sind spannende Fragen, auf die wir leider erst am kommenden Samstag eine Antwort haben.


Die komplette Trackliste der 3. Mottoshow zum anhören:




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DSDS: "Geschlechtertausch" – dieses Jahr ist alles anders

13 03 2009
Premiere bei DSDS. Hörte man von verschiedenen Seiten schon klagende Laute und ein müdes Gähnen über die alljährlich recycelten Mottoshowthemen bei denen die immer gleichen Lieder in der Songliste auftauchten, so darf nun allgemein aufgehorcht werden.
Geschlechtertausch heißt das Motto für die kommende Show am Samstag und damit ist nicht nur die Performance von Deutschlands beliebtestem Ex-Friseur-Azubi Benny gemeint, sondern von jedem einzelnen der 9 verbliebenen Kandidaten. Die Damen singen Lieder, die ursprünglich ein Mann zum Besten gab, die Herren versuchen sich an Songs, die von einer Frau gesungen wurden. Was kommt dabei heraus? Das bleibt abzuwarten, es scheint jedoch ein unterhaltsamer und auch spannender Abend zu werden, insbesondere wenn man sich die Titelwahl der 9 Kandidaten etwas genauer anschaut.

„I kissed a girl“ – der Song, in dem Katy Perry über eine gelungene homoerotische Situation sinniert – wird von Ex-Boyband-Schönling Marc Jentzen gesungen. Risikobereitschaft muss man ihm zweifelsfrei zugestehen, denn das Lied entspricht so gar nicht Marcs bisheriger musikalischer Identität. Führte der Wunsch anders wahrgenommen zu werden, mehr als nur austauschbares Stimmchen im Boybandgenre zu sein, zu der Wahl dieses Titels? Man kann nur spekulieren. Noch spannender als die Frage, ob er den Song gesanglich gut meistern wird dürfte jedoch sein: wird der Text des Liedes mottogerecht umgeschrieben in „I kissed a boy“?

Daniel Schuhmacher, der Mann mit der besonderen Stimmfarbe, singt Silbermonds „Irgendwas bleibt“ . Dabei drängt sich die Frage auf: warum tut er das? Das Motto, das gerade für ihn, der schon die Tonstudioaufnahmen im Recall lieber in der Frauentonart absolvierte, scheint eine Steilvorlage zu sein, bei der er beispielsweise mit einem kraftvollen Song seines Idols Kelly Clarkson punkten könnte. Nun aber singt er einen ziemlich faden deutschen Song, dem die kraftvollen Stellen für eine gute Stimmpräsentation fehlen. Schade, denkt man und fragt sich dabei, ob dieser - noch dazu deutsche Song - tatsächlich seine Präferenz gewesen ist.

Ebenso ungewöhnlich wirkt Dominik Bücheles Songauswahl eines Titels von Ex-Spice Girl Mel C. Ihre abgedroschene Nummer „First day of my life“ , die ich regelmäßig hektisch ausschalte, wenn sie dort ertönt, kann zwar insgesamt durch die Interpretation des jungen Sängers nur gewinnen und könnte sogar durch die Auswechslung der nervig quäkenden Stimme von Sporty Spice gegen die gute volle Stimme des Ex-Tellerwäschers ein durchaus angenehmes Lied werden. Ob diese Titelwahl aber ganz freiwillig war, scheint mir eher zweifelhaft.
Auch die Wahl eines sehr ruhigen Titels - Elton Johns „Your Song“- von Harfenfrau Cornelia erscheint unverständlich, angesichts des zuvor gewählten schnellen und modernen Songs „Mercy“, für den sie letzte Woche großes Lob von der Jury bekam.

Im Lichte all dieser Lieder ist der langjährige DSDS-Zuschauer geneigt wieder einmal die tatsächliche Möglichkeit der Einflußnahme auf die Titelwahl durch die Kandidaten in Frage zu stellen und womöglich den Gerüchten, wonach die 9 Verbliebenen eher weniger selbstbestimmt bei dem sogenannten Songfinding ihre Songs finden, sondern eine Liste mit minimaler Auswahl vorgelegt bekommen, Glauben schenken.

Wie dem auch sei, es gibt am nächsten Samstag doch noch einen Titel, bei dem man an der Freiwilligkeit der Songauswahl durch den Kandidaten, keinen Zweifel hat.
Denn in seinem Element sein wird Benny, der bereits mehrmals die Geschlechterrolle durchbrochen hatte und grundsätzlich lieber Frauentitel sang, als sich an Songs seinesgleichen zu versuchen. „Like a virgin“ von Madonna scheint zudem der passende Deckel zum Kieckhäben-Topf zu sein – Anhänger des Pudelfrisurträgers dürfen sich also auf eine ordentliche Ladung „Frauenpower“ freuen, seine Kritiker sollten eher schon mal anfangen die Schläfen zu massieren, falls soviel bunte Weiblichkeit dann doch zuviel sind für die strapazierfähigen Nerven.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß bei der abwechslungsreichen und spannungsgeladenen 2.Mottoshow am Samstag!


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