DSDS: Licht und Schatten bei Dieters Märchenstunde

13 04 2009

Samstagabend, Mottoshow 5, bei Widmungssongs und aktuellen Hits wurde es wieder spannend. Glücklicherweise wurden dem Zuschauer herzzerreissende Liebeserklärungen zum Mitweinen gänzlich erspart, denn die Widmungen wurden diesmal nicht auf der Bühne ausgesprochen, sondern zuvor im Einspielfilm erwähnt und auch die Personen, die angesprochen wurden, waren eher beste Freunde, Mütter oder gar ein ganzes Dorf, als die Liebe des Lebens. Die 6 verbliebenen Kandidaten sangen jeweils zwei Titel, am Ende musste das Fräulein Schlager gehen. Erneut beweist das Publikum, dass es Ohren hat und sich von Dieter und seiner Märchenstunde nicht manipulieren lassen will, denn Vanessa sang an diesem Samstag tatsächlich am Schlechtesten.

Den Auftakt der Show machte Dominik Büchele mit „Stark“ von Ich+Ich. Ninas Anweisungen der letzten Woche folgend, brachte er sich einen Barhocker mit auf die Bühne und sang, zuerst etwas leise, dann aber kraftvoll und sogar neu interpretierend sein Lied. Zwar wollte der Text nicht so wirklich zum 18-jährigen Büchele passen, aber er sang gut, bewies Mut zum Risiko und musste sich dennoch erneut von Dieter auseinandernehmen lassen. Man fragt sich, was genau Herr Bohlen von dem jungen Sänger erwartet, damit ihm nicht sämtliche Gliedmaßen einschlafen und er sich an Valium erinnert fühlt. Möglicherweise sind diese Symptome doch eher Altererscheinungen, denn die Auftritte des talentierten jungen Mannes. Doch Dieter sollte sich noch steigern in seiner Hitparade der unpassenden Bewertungen bei Dominiks zweitem Song „Wire to wire“ von Razorlight. Dieser Auftritt war, trotz des etwas missglückten Anfangs, wohl der Beste, den der junge Sänger seit Beginn der Mottoshows abgeliefert hat. Es steckte soviel Kraft in seiner Stimme und die schwierigen Wechsel von hoch und tief meisterte er vorbildlich. Das Lied, bei dem ich sehr empfindlich reagiert hätte, wenn es verhunzt worden wäre, hat der 18-jährige wirklich sehr gut gesungen. Weiter so, Dominik! Wo genau Herr Bohlen dann allerdings reihenweise versemmelte Töne gehört haben will, bleibt wohl das Geheimnis eines verschrobenen Jurors.

Auch das Urteil für Bennys ersten Song wollte nicht so ganz zur Wirklichkeit passen. Der diesmal mit schwarzem Anzug bekleidete Wormser sang „Und wenn ein Lied“ von den Söhnen Mannheims und abgesehen von dem eingeschlichenen Dialekt war der Vortrag auch sonst sehr dünn und mit reichlich falschen Tönen gespickt. Einzig die kräftigeren Parts des Songs waren ganz gut. Dennoch fand ich es ganz spannend den bunten Benny einmal ganz anders auf der Bühne zu sehen. Dieter hörte kaum falsche Töne, einzig Nina hatte einen lichten Moment und bescheinigte „Bernd“ Kieckhäben, dass dieses Lied einfach eine Nummer zu groß für ihn war. Bei seinem zweiten Song war Benny wieder ganz Paradiesvogel und sang „Closer“ von Ne-Yo annehmbar, wenngleich die Form der letzten beiden Wochen dieses Mal leider kaum zu spüren war.

Dann betrat Vanessa die Bühne und sang fröhlich und durch die Zuschauerreihen marschierend „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Wie immer konnte sie das Publikum mitreißen und mit ihrer positiven Art eine gute Stimmung verbreiten, doch wie immer sang sie auch ziemlich schief. Bei den Schlagern ist man das ja inzwischen schon beinahe gewohnt, ihr zweiter Song „Gib mir Sonne“ war jedoch noch schiefer als der Schlager und Zuhörern, die den Song mögen - falls es diese wirklich gibt ;-) – dürfte sich der Magen umgedreht haben. Diesmal war es den Zuschauern wohl zuviel, Vanessa musste am Ende gehen, auch wenn sie es sich selbst anscheinend nicht erklären konnte. Immerhin hat Bohlen diesmal erkannt, dass sie nicht die beste Sängerin ist. Ob ihm bewusst geworden war, dass er letzte Woche mit seinem Urteil zu dick aufgetragen hatte?

Als Vierte betrat Annemarie die Bühne, nachdem sie entgegen Volkers Rat, ihren Hintern doch wieder in die Zeitung bewegt hatte, und sorgte für die Überraschung des Abends. Sie sang „Nobody knows“ von Pink ohne Show, hübsch gekleidet und vor allem wirklich ziemlich gut. Ob die Tränen im Einspielfilm und nach dem Auftritt nun echt waren oder Anmie doch zuvor ganz viele Zwiebeln geschält hat, spielt letztlich keine Rolle, denn sie hat gezeigt, dass sie gesanglich durchaus auch bei langsamen Titeln überzeugen kann. Ich, jedenfalls, war positiv überrascht und sogar die Jury hat diesmal die Wahrheit gesprochen, indem sie Annemarie lobte. Beim zweiten Auftritt verwandelte sich die blonde Dessauerin in eine 1:1 Kopie von Lady Gaga und sang inklusive der überdimensionalen Schleife auf dem Kopf „Just dance“. Der Auftritt war im Grunde in Ordnung, doch für Dieter zu nah am Original und daher optimal geeignet, um Annemarie doch noch Wind von vorne zu geben und gleichzeitig auch Dominik anzugreifen, indem er dessen angebliche Ähnlichkeit zu James Blunt zum 100. Male wiederholte. Dass Anmie sich Kostüm und Tanz kaum selbst ausgesucht haben wird und Dominik noch in keiner einzigen Mottoshow James Blunt sang, blieb natürlich unerwähnt.

Etwas enttäuscht hat mich diese Woche Daniel. Leider scheint es ein dauerhaftes Problem bei ihm zu sein, dass er bei seinen Liedern den Einstieg vermasselt, so auch bei „You give me something“. Ich hatte einen hervorragenden Auftritt erwartet, es kam leider nicht mehr als Durchschnitt. Der Song war zu tief gesungen und klang auch im Ganzen wirklich nicht sehr gut. Was war los, Herr Schuhmacher? Das können Sie besser! „Allein, allein“ hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen. Zum ersten Mal hatte Daniel eine kleine Performance bei seinem Auftritt, was ihm durchaus gut stand. Gesungen hat er ebenfalls gut, vor allem die hohen Töne sind herausragend. Dennoch muss Daniel noch ein bisschen Konstanz in seine Leistung bringen, sodass er sie immer dann abrufen kann, wenn sie gefordert ist. Ansonsten bekommt Dieter bald noch einen Herzkasper, falls Daniel demnächst der Spannung wegen erneut vorne stehen muss.

Den Abschluss bildete Sarah Kreuz, die im ersten Durchgang mit einem weißen fliegenden Kleid, das womöglich auf Dieters Rechnung geht, und gutem Gesang zu „Unforgettable“ überzeugte. Der zweite Durchgang misslang der jungen Sängerin jedoch, denn sie konnte sich an fast keine der englischen Textzeilen von „If I were a boy“ erinnern und sang infolgedessen unverständliches Kauderwelsch. Glücklicherweise bemerkte sie selbst, wie missglückt der Auftritt war und entschuldigte sich sogleich bei ihren Fans. Der Englischlehrer von Vanessa dürfte nach dem Ausscheiden seines Zöglings doch wieder eine Menge Zeit haben - anstatt sie also fragwürdige Bruce Darnell- Motivationscoachings machen zu lassen, sollte Fräulein Kreuz auch mal wieder die Schulbank drücken. Auch grundsätzlich muss Sarah aufpassen, dass ihre Auftritte nicht trotz der guten Stimme etwas zu eintönig werden, die Konkurrenz schläft nicht.

Fazit dieser Mottoshow dürfte sein, es gab mehr Licht als Schatten. Die Aussage der Jury und die am Ende der Sendung eingeblendeten vermeintlichen Anrufer-Prozentzahlen stimmen mit meiner Meinung überein, dass die Kandidaten immer enger zusammen rücken, was die Show durchaus mit etwas mehr Spannung versieht, als es teilweise in den vergangenen Staffeln der Fall war.
Freuen wir uns also auf die nächste Woche, in der die Kandidaten sich weiter steigern können und hoffentlich auch die Jury, insbesondere Dieter, wieder zu mit dem Auftritt übereinstimmenden Urteilen finden werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-).

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DSDS: Quantität und Qualität – es gibt Hoffnung!

10 04 2009

Und wieder überrascht uns RTL mit Neuerungen bei unser aller Lieblingsformat DSDS: Zum ersten Mal müssen die 6 verbliebenen Kandidaten zwei Songs singen, die letzten Staffeln war das immer erst in der 6. Mottoshow der Fall.. Die Regelung finde ich persönlich großartig, denn die 5. Mottoshow, in der nur 6 Lieder gesungen wurden, war bisher immer schmerzlich kurz. Nun können wir uns am Samstag auf 12 Lieder einstellen und da Holger letzte Woche das Feld räumen musste, wir also glücklicherweise um zwei Lieder von ihm herum kommen,auch freuen.
Das Motto lautet „Aktuelle Hits“ und „I love you“, wobei die letzteren Songs jemand Besonderem gewidmet werden sollen. Dieses leicht kitschige Motto ereilte die früheren Kandidaten immer erst im Halbfinale, dieses Jahr soll aber schon vorher der Schmalz triefen, daher dürfen wir gespannt sein, ob dem DSDS-Publikum ein weiteres Mal eine (starkes Fremdschämen auslösende) Liebeserklärung, wie von Mike Leon Grosch an seine Vanessa in Staffel 3 oder von Linda Teodosiu an ihren Simon in Staffel 5, geboten wird. Alles ist möglich!

Kommen wir also zu den Songs und fangen mit den besten Neuigkeiten für alle Dominik Büchele-Fans an. Etwa seit seines unvergessenen Auftritts mit „Goodbye my Lover“ im Recall, konnte man vermehrt den Wunsch nach einem bestimmten Lied aus seinen Fanreihen vernehmen. Ich selbst hoffte ebenfalls lange darauf, dass Dominik diesen Song einmal singen werde, und nun wird unser Wunsch am Samstag erhört: der junge Herr Büchele wird am Samstag „Wire to wire“ von Razorlight singen. Zwar wird mancher Kritiker sagen, der Song sei schon wieder ein langsamer. Doch ist dieses wunderschöne Lied mit sehr kraftvollen Passagen nicht mit den seichten Popschinken der letzten Wochen zu vergleichen, sondern stellt eine ganz andere musikalische Qualität dar. Zudem sind Accesoires, die Nina Eichinger für Dominiks Performance forderte, schon durch den Videoclip des Songs prädestiniert. Ich vermute, es wird feurig auf der Bühne! ;-) Mit diesem Song kann Dominik jedenfalls Eindruck schinden und wohl mehr, als nur seine Anhänger glücklich machen. Und um den „Langweiler“-Vorwürfen endgültig den Garaus zu machen, singt Dominik noch „Stark“ von Ich Ich, mit dem im letzten Jahr schon Vorjahressieger Thomas Godoj punkten konnte. Selbst Dieter wird nicht umhin kommen, dem jungen Sänger zuzugestehen, dass ein deutsches Lied ein eingegangenes Risiko darstellt – wie auch immer er Dominiks Vortrag dann finden wird. Unterm Strich sind diese Songs eine sehr gute Wahl für den sympathischen 18-jährigen und ich freu mich auf seine Darbietung am meisten.

Auch Daniel Schumacher hat zwei Songs bekommen, die meiner Ansicht nach sehr gut zu ihm passen. Er singt von James Morrison „You give me something“ und dass ihm der junge Brite gesanglich liegt hat Daniel schon in der Top 15 Show bewiesen, als er „Broken Strings“ zum Besten gab. Dieser Auftritt wird vermutlich eines der Highlights des Abends und wird dem jungen Sänger sicherlich sehr gut gelingen. Als zweiten Song singt der 21-jährige „Allein, allein“ von Polarkreis 18. Dieser Song besticht durch seine hohen Töne, die der Pfullendorfer besonders gut beherrscht, was er auch schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. Man darf also sehr gespannt sein, wie er sich diesen ungewöhnlichen Song zu eigen macht. Unzweifelhaft dürfte eine massive Steigerung im Vergleich zu der Darbietung der letzten Woche sein.


Benny Kieckhäben scheint von RTL nun nach dem Aufbäumen der letzten zwei Shows auf die Abschussliste gesetzt zu werden, denn er singt zum zweiten Mal einen Titel von Ne-Yo, diesmal „Closer“, und bekam schon bei „So sick“ in der ersten Mottoshow eins auf die Mütze. Wer ihm also diesen Titel gab, meint es wohl nicht gut mit dem angeblich frisch verliebten Ex-Friseur, denn dass die Jury ihn mit diesem Song lobt halte ich für gänzlich ausgeschlossen. Möglicherweise hören wir von Benny dann aber die obligatorische Liebeserklärung in seiner Widmung, die Zuschauern und Jury gleichermaßen die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, denn der zweite Song ist „Und wenn ein Lied...“ von den Söhnen Mannheims, was den Paradiesvogel schon während seiner Darbietung auf Teneriffa emotional aufwühlte. Wir dürfen also gespannt sein, ob Benny den Song verkraftet, wie die Jury ihn aufnimmt und mit welchen Utensilien der einfallsreiche Paradiesvogel den Käfig der letzten Mottoshow zu toppen versuchen wird.

Sarah Kreuz, die angeblich die ganze Woche Sprechverbot aufgrund einer Stimmbandenzündung hat und daher kaum üben können wird, singt „If I were a boy“ von Beyoncé. Nun ja, ich finde das Lied ein wenig unaufregend und hätte lieber „Halo“ gehört, da in diesem Song mehr Kraft steckt, aber Sarah soll die Rolle der Diva spielen und darf anscheinend kaum abweichen von den recht gleichförmigen Balladen. Schade! Ihr zweiter Song ist eine große alte Ballade, mit der sie endgültig die Divenschublade nicht mehr verlassen können wird. Sie singt „Unforgettable“ von Nat King Cole (oder eher Natalie Cole?!), das schreit nach einem langen festlichen Abendkleid, Mikrofonständer und bedeutsamen Gesten mit den Händen. Die Jury wird garantiert aus dem Häuschen sein, ob es auch die Zuschauer sind wird sich zeigen.

Vanessa muss sich diese Woche nicht soviel Arbeit mit Ausspracheübungen machen, sie singt zwei deutsche Lieder, einmal eins, dass ich persönlich nicht ausstehen kann „Gib mir Sonne“ von Rosenstolz und einen Schlager ganz nach ihrem Geschmack „Liebeskummer lohnt sich nicht“ von Siw Malmquist. Den Schlager wird sie in ihrer Art sicherlich ganz gut meistern, auch wenn ihr stimmlicher Zenit schon vor den Mottoshows überschritten war. Das Lied von Rosenstolz dagegen könnte sie ganz schön vermasseln, da er für sie zu ruhig und wenig schwungvoll ist. Eine schiefe Version von Vanessa wird dem nervigen Song in meinen Ohren aber keinen Abbruch tut ;-) Nach der letztwöchigen Lobhudelei von Dieter, die jeder Depp durchschauen konnte, wäre es mal an der Zeit für klare Worte von der Jury. Aber abgesehen von deren Urteil wird es für Vanessa wohl generell eng werden in der Show.

Annemarie Eilfeld wir diese Woche das erste Mal in den Live-Shows eine Ballade singen, nämlich „Nobody knows“ von Pink und wir dürfen gespannt sein, wie sie sich dabei schlägt. Man kann nur ahnen, dass die Jury, allen voran Dieter Bohlen, kein gutes Wort für die 18-jährige, die nun auch noch von einem großen deutschen Boulevardblatt zum Superstar hochgejubelt werden soll, finden wird – unabhängig von ihrer Leistung. Ihr zweiter Song „Just dance“ von Lady Gaga passt schon eher zur bisherigen Schublade der Blondine. Hier kann sie ein knappes Outfit tragen, mit dem Hintern wackeln und viel Show machen, ganz so, wie RTL es von ihr erwartet. Ob die Jury ebenfalls Spaß daran findet bleibt abzuwarten.

Nach unserer Umfrage dürfte es eng werden für Vanessa, Benny und Sarah, wobei durch die Titelwahl vor allem Benny und Vanessa werden zittern müssen. Sarah muss aufpassen, dass sie trotz ihrer guten Stimme nicht bald nach Hause geschickt wird, denn der Rückhalt bei den Zuschauern scheint stark zu schwinden, während Annemaries Fangemeinde immer mehr wächst. Völlig sorglos dürfen die zwei besten Verbliebenen, Dominik und Daniel, ins rennen gehen. Ihr Vorsprung vor den anderen scheint uneinholbar, ein rein männliches Finale ist zur zeit sehr gut vorstellbar, auch wenn die liebe Jury das wohl nicht so gern hätte.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die nächste Mottoshow, die endlich mal wieder qualitativ etwas zu bieten haben dürfte und einige Auftritte mit gutem Gesang erwarten lässt.

Ins diesem Sinne wünsche ich allen viel Spaß! :)


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DSDS: Von Käfigen und Sitzmobiliar oder Kann man auch die Jury rauswählen?

06 04 2009

Mottoshow 4, sexy Songs standen auf dem Programm, wenngleich der Show ihr Motto nur bei wenigen Auftritten anzumerken war. Doch wie auch in den Wochen davor, scheint in dieser Staffel die Einhaltung des Mottos sowieso nur unter ferner liefen geführt zu werden. Davon einmal abgesehen hatte die Show aber durchaus etwas zu bieten, insbesondere einen krönenden Abschluss in der Entscheidungsshow. Endlich, endlich, werden sich viele DSDS-Zuschauer nach der dieswöchigen Mottoshow gesagt haben, endlich dürfen wir aufatmen, endlich können unsere Gehörgänge angstfrei in die Samstage gehen. Vor Freude hüpfte ich aus dem Wohnzimmersessel, denn Holger Göpfert hat das letzte Mal bei DSDS ein Lied malträtiert, er muss nun seine Koffer packen und die Kandidatenvilla verlassen. Seine Version von Marvin Gayes „Still got the blues“ trieb mir beinahe die Tränen in die Augen und wie ihr euch sicher denken könnt, hatte das so gar nichts mit aufkommender Rührung zu tun, sondern eher mit über Gebühr strapazierten Ohren. Holgers Rausschmiss war mehr als überfällig, im Grunde wartete ich seit den Castings darauf, und wartete und wartete und wartete... Schöner konnte die „Sexy Songs“ -Show also in meinen Augen gar nicht enden!

Doch zurück auf Anfang. Den Auftakt machte ein in einen langen Leopardenmantel gehüllter Benny, der seinen Auftritt mit der jugendfreien Version von „Don’t cha“, ganz Pussycat-like, in einem Käfig absolvierte. Das Motto war damit wohl mehr als getroffen und ich muss sagen, Herr Kieckhäben schlug sich wirklich nicht schlecht. Belohnt wurde er mit einem handzahmen Dieter Bohlen, bei dem sich der Paradiesvogel – oder vielmehr die Paradiesraubkatze - für das erhaltene Lob sogleich mit einem Schmatzer bedankte.

Ebenfalls sehr mottogerecht war der Auftritt von Annemarie, die sich im Moulin Rouge-Stil in Corsage und Strapse auf einer roten Chaiselongue räkelte und „Voulez-vous coucher avec moi?“ ins Mikrofon fragte. Sonst vor allem durch medienwirksame Fotoshootings und Zickenkriegschlagzeilen bekannt, konnte Annemarie diesmal auch auf der Bühne abliefern. Gesanglich war ich durchaus überrascht, denn sie meisterte den Song entgegen meiner Erwartungen ordentlich, auch wenn die Jury das ganz anders sah.

Vanessas englische Premiere mit ihrem „Boogie-Roogie“ und charmanter Flirterei im Stile der 60er Jahre passte durchaus zum Motto, leider trällerte Miss Neigert ihren Titel so schief, dass Dieter Bohlens Hörvermögen schwer gelitten haben muss. Er bescheinigte ihr tatsächlich alle Töne getroffen zu haben, obwohl sie so viele, wie nie zuvor, versemmelte. Doch die Jury übertraf sich den gesamten Abend mit einem Fehlurteil nach dem anderen.

Dominik Büchele trat zwar keineswegs mottogerecht auf, allerdings wüsste ich auch nicht, wie der Junge einen „sexy“ Auftritt hätte hinlegen sollen, ohne dabei zur Lachnummer zu werden. Er sang sein „Sunday Morning“ sehr gut und steigerte sich im Gegensatz zur letzten Woche immens. Die Jury aber zerlegte den jungen Sänger dermaßen, dass man hätte glauben können Dominik habe gerade einen Titel von dem für ihn streng verbotenen James Blunt vorgetragen. Wann genau beschlossen wurde, dass man für einen guten Auftritt irgendwelches Mobiliar mit auf die Bühne schleppen sollte oder dass man am besten nie mehr singt, wenn man eine Stimmfarbe hat, die gewisse Ähnlichkeiten zu einem im Musikgeschäft bereits existierenden Sänger aufweist, hab ich wohl verpasst. Nina setzte der Farce dann schlussendlich noch die Krone auf, als sie Dominik als Schlechtesten des Abends auswählte. Ich wiederhole meinen Appell von letzter Woche: Nina sollte umschulen und statt der Jurorentätigkeit besser ins Styling wechseln und dort ihre „Fachkompetenz“ nutzen.

Auch Daniels Auftritt konnte man nicht wirklich „sexy“ nennen, obwohl der Song „Sexual healing“alle Möglichkeiten geboten hätte, doch die Kandidaten mit sehr guter Stimme sollten meiner Meinung nach ihren Auftritten auch keine Albernheiten hinzufügen. Deshalb begrüße ich das Understatement an dieser Stelle. Dennoch schien der Song Daniel genauso wenig zu gefallen, wie mir, denn er bereitete ihm anscheinend einige Probleme. An die Leistung der letzten Woche konnte der Sänger nicht heranreichen, dennoch gehörte er auch in dieser Show zur Spitzengruppe.

Den besten Auftritt des Abends lieferte diesmal Sarah ab, wenngleich man ihr alle Bonuspunkte wieder wegnehmen müsste, wegen des am wenigsten zum Motto passenden Titels. Die Schmachtballade „The trouble with love is“ ist in etwa so sexy, wie Dieter Bohlen, aber Sarah sang sehr gut und diesmal sogar mit einer Portion Gefühl in der Stimme. Sollte dies etwa Bruce Darnells Zauberkunst gewesen sein? Ich hoffe, Sarah hält das Niveau und kann in den nächsten Mottoshows auch noch ein wenig mehr „Drama, Baby“ auf die Bühne bringen.

Das große Fazit der Show dürfte sein: diejenigen, die mit einer sehr guten Stimme gesegnet sind, glänzen, auch ohne viel Show. Die Anderen müssen sich eben anderweitig in Zeug legen, um mithalten zu können. Die Jury glänzt mit Unsachlichkeit und Willkür,trotzdem ist am Schluß der Richtige rausgewählt worden, was für die Zukunft hoffen lässt.
Mal sehen, welchem Motto wir nächste Woche lauschen dürfen: wie wäre es mit „Jury’s choice“, dann können Dieter und co ihren Schäfchen selbst ein Liedchen suchen und müssen sich nicht über die Songwahl ärgern ;-)

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DSDS: Überraschungsparty bei Mottoshow 3

23 03 2009
Die ein oder andere Überraschung erwartete den Zuschauer gestern bei der 3. Mottoshow von DSDS: Marc musste gehen, Annemarie durfte bleiben, Benny erntete Lob, Dominik nicht, Bruce Darnell tauchte auf, Jürgen Drews leider auch und doch blieb vieles so, wie schon zuvor - beispielsweise das Niveau der Show, denn auch diese Mottoshow war wieder kein Glanzpunkt der DSDS-Geschichte.

Als Erste trat Sarah auf und sang überzeugend den schnellen Titel „I will survive“ von Gloria Gaynor. Sogar ein paar Tanzversuche schien sie auf der Bühne zu unternehmen, jedoch hatte das Stolzieren von einer Seite zur anderen eher etwas von einem Storch, denn von rhythmischen Bewegungen. Aber solange Sarah nicht hemmungslos hampelnd die Bühne stürmt, wie Kollege Göpfert es uns jede Woche zumutet, sei ihr diese Schwäche verziehen. Außerdem sorgte Dieter auch dieses Mal dafür, dass es die nächsten zwei Wochen - auch ohne Mottoshow - nicht langweilig wird, denn er beauftragte Laufstegveteran und Jurykollegen vom „Supertalent“ Bruce Darnell, der fremdsprachenschwachen Sarah Kreuz eine annehmbare englische Aussprache und den Wow-Effekt auf der Bühne beizubringen. Wie man unsere Freunde von RTL kennt, wird dieser Unterricht ebenso mit einer Kamera von Anfang bis Ende begleitet, wie es schon bei Holgers Badestunde der Fall war.



Doch für Schlagzeilen auch unter der Woche ist voraussichtlich eh gesorgt, denn Deutschlands Lieblingszicke, heute in einer dieser Schlagzeilen als „Trashmarie“ betitelt, ist noch im Rennen und darf – zum Missfallen einiger Mitkandidaten – in der nächsten Mottoshow wieder ihr Gift verspritzen. Doch alle Versuche seitens RTL in Kollaboration mit der Jury DSDS in eine Soap zu verwandeln, halte ich so gut es geht daran fest, dass diese Show in erster Linie ein Gesangswettbewerb sein sollte. Daher zurück zu Annemarie und ihrer Version von „99 Luftballons“. Ich wurde unweigerlich an gemeinsame Singstar-Abende mit Freunden erinnert, bei denen dieser Song lautstark von den Einzelnen geträllert wurde und auch nicht schlechter klang, als das, was Annemarie gestern sang. Ihre Leistung der letzen Woche schien in weiter Ferne, zurecht favorisierte die Jury sie für den Rausschmiß, sie war eine der Schlechtesten gestern.

Bleiben darf auch Benny, der schon zu Recallzeiten immer bis zuletzt zittern musste, ob er weitermachen darf oder nicht und der bislang die herbste Kritik von Dieter einstecken musste. Ganz anders gestern, denn die Jury fand diesmal nur gute Worte für den extravaganten Kandidaten, der sich zuvor mit Fotos ins Gerede brachte, die ohne weiteres Fremdschämfaktor 10 erfüllen dürften. Doch gesungen hat er gestern wirklich nicht schlecht, allerdings waren auch die vorherigen Auftritte von Benny nie so schlecht, wie der Dieter uns glauben machen wollte. Sinneswandel also beim Jury-Dreiergespann, mal sehen, ob selbiger bis zur nächsten Show andauert.

Schlagermaus Vanessa trällerte ihr Liedchen, nachdem sie in der letzten Woche genötigt wurde einen Tag mit dem selbsternannten König von Mallorca Jürgen Drews zu verbringen. Ob dieser ihr dermaßen auf die Nerven gegangen war – wofür ich im Übrigen großes Verständnis hätte – dass sie bei ihrem Schlager trotz kleiner Tanzeinlage mit so etwas ähnlichem, wie einem Cowboy, nicht glänzen konnte und allenfalls gesangliche Defizite aufgedeckt wurden? Durchaus möglich. Jedenfalls hatte sogar Dieter ein bisschen Kritik für seine Lieblingskandidatin – das will schon was heißen.

Anders leider, wie jede Woche, bei dem Urübel dieser Staffel, dem „Entertainer“ Holger Göpfert. In weiser Voraussicht krallte ich mich schon zu Beginn des Auftritts in die Lehne meines Sessels, um auf das, was da kommt vorbereitet zu sein. Doch vorbereitet ist man nie genug. Die ersten Töne waren grausam, der Rest des Liedes auch; dennoch übertraf der dieswöchige Auftritt von Holger, dem Schrecklichen, den letztwöchigen, denn immerhin brüllte er den Text richtig. Das reichte anscheinend aus, um die Jury in Jubel verfallen zu lassen und tragischerweise auch zahlreiche Zuschauer, die fleißig zum Telefon griffen. Aber diesbezüglich ist man ja schon Kummer gewohnt.

Die Befürchtungen, dass Dominik Büchele sich mit seinem Song keinen Gefallen getan hat, bestätigte sich leider, als Dieter ihm nach seinem Auftritt beginnende Langeweile attestierte. Schmerzlicherweise muss auch ich zugeben, dass der Auftritt des jungen Sängers alles andere als glanzvoll war. Die Stimme klang ungewohnt dünn, der Auftritt hatte keine Ähnlichkeit mehr mit vergangenen leidenschaftlichen Gesangsvorträgen und auch das Image des schüchternen Mädchenschwarms, das RTL für den 18-jährigen Büchele konzipiert hat, hinterlässt merklich seine Spuren bei dessen Performance. Es bleibt zu hoffen, dass Bohlens Aufforderung Risiken einzugehen für Dominik als Legitimation für die Wahl schnellerer Songs dienen darf und er auf diese Weise die Möglichkeit bekommt sein künstlerisches Profil wieder herzustellen. Falls das nicht der Fall sein sollte, dann wirft RTL hier Perlen vor die Säue und vergeudet das Talent eines vielversprechenden jungen Sängers.



Mit Abstand der Beste des Abends war Daniel Schuhmacher, der mit neuer Frisur und sehr guter Stylingberatung auch ein wenig an Profil dazugewinnen konnte. Sein Auftritt mit „Sweet dreams“ überzeugte von Anfang an, besonders hervorzuheben sind jedoch die hohen Töne, die das Zeug zum Markenzeichen haben. Wenn Daniel sich weiterhin auf seine Stimme konzentriert und sich von Streitigkeiten und Zickereien anderer Kandidaten fernhält, dann dürfte das Finale in erreichbarer Nähe sein.

Letzte Woche forderte ich an dieser Stelle statt eines Fazits die sofortige Verbannung des Geschlechtertausch-Mottos aus den DSDS-Shows. Diese Woche würde ich am liebsten eine Gehirnwäsche für die Jury einfordern, wahlweise dürfte aber auch gerne Nina Eichinger als Jurorin sofort gefeuert und durch eine neue Dame ersetzt werden. Derart unqualifizierte Aussagen, die von „total toll“ bis „super“ und „unglaublich“ reichen und garantiert in die Feststellung „du siehst super aus“ münden, sollten für den Mittelplatz in der Jury nicht ausreichen! Und falls eine adäquate Nachfolgerin nicht zu finden ist, ich stelle mich gern zur Verfügung! ;-)

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DSDS: 3. Mottoshow - get the party started!

18 03 2009
Kommenden Samstag darf im Coloneum gefeiert werden, denn in der 3. Mottoshow müssen die 8 verbliebenen Kandidaten „Partyhits“ zum Besten geben. Das schon bewährte Motto vorangegangener Staffeln verspricht viel Show und Bewegung und richtet den Fokus deutlich mehr auf die Performance, als auf den Gesang, was bekanntermaßen einigen der letzten 8 zu Gute kommen könnte.

Von so manchem sind wir ja bereits (zu) viel Bewegung auf der Bühne gewohnt, zu befürchten ist allerdings, dass wir diesmal einen noch hampelnderen, noch unkontrollierter zappelnden und dies auch noch als Tanz bezeichnenden Holger Göpfert werden erleben müssen, denn der Queen-Fan wird die Hymne aller Hymnen „We are the champions“ singen. Ob er bei seiner Darbietung den durchschnittlichen 5 Liter Bier intus habenden Stadionbesucher gesanglich übertreffen wird, bleibt abzuwarten - darf aber gern bezweifelt werden.

An seine Performance von letzter Woche wird Marc Jentzen bei seiner Version des Partyklassikers „Celebration“ von Kool & The Gang anknüpfen wollen, möglicherweise darf diesmal ja sein Papi auf die Mottoshowbühne kommen, um mit dem Sohnemann das Tanzbein zu schwingen. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass der von Dieter nur noch als Trostpreis statt als Jackpot deklarierte Marc nicht auch den Gesang der letzen Woche wiederholen wird.

Deutschlands momentane Lieblingszicke Annemarie Eilfeld wagt sich diesen Samstag an einen deutschen Titel und singt Nenas „99 Luftballons“, ob sie dabei mal wieder ein paar Kleidungsstücke ablegt ist jedoch noch nicht bekannt. Mehr Spannung, als Anmies Erfolgsaussichten den Song gut zu singen, wird ohnehin die Frage erzeugen, welcher der Kandidaten diesmal in dem Einspieler vor dem Auftritt besondere Aufmerksamkeit vom DSDS- Zickenmariechen zuteil wird.

Benny Kieckhäben hält sich an vorangegangene Juryempfehlungen und singt keinen ursprünglich von einer Frau gesungenen Song, sondern den 90er Jahre Euro-Dance Hit „What is love“. Jedoch wird die Jury – unabhängig davon wie inbrünstig Benny dem Titelsänger Haddaway nachzueifern versuchen wird und wie quitschbunt seine Klamottenwahl auch ausfallen mag – wohl keine Gnade walten lassen und ein weiteres Mal für die Heimkehr des Ex-Friseur-Azubis nach Worms oder auch einen Direktumzug in das Dschungelcamp plädieren.

Auf ein Neues wird Vanessa Neigert am Samstag einen Schlager trällern, diese Woche fiel ihre Wahl auf Gittes „Ich will ‚nen Cowboy als Mann“. Die Zuschauer - und insbesondere auch Dieter Bohlen – können sich damit erneut auf kokette Gesten, Profiflirterei und 60er Jahre Dress einstellen, ob die 16-jährige gesanglich überzeugen kann, bleibt jedoch abzuwarten.
Die Auftritte der drei besten Sänger - Sarah, Daniel und Dominik - erzeugen wieder einmal am meisten Spannung, wenn auch alle auf unterschiedliche Weise. Keiner der drei hat bisher besonders temporeiche Songs gesungen, sie überzeugten bislang mit den ruhigeren Tönen. Sarahs Uptempo-Premiere wird am Samstag ein bereits in vorangegangenen Staffeln beliebtes Partlied bilden: „I will survive“ von Gloria Gaynor. Ob die 19-jährige es schaffen wird erst relativ viel englischen Text zu lernen und sich dann noch locker auf der Bühne zu bewegen? Wird sie gar tanzen und Frohsinn ausstrahlen? Wenn ihr das alles gelingen sollte, könnte Sarah einen großen Schritt nach vorne gehen und beweisen, dass sie nicht nur große Balladen mit ernster Miene schmettern, sondern auch das fröhlichere Genre angemessen bedienen kann.

Gefallen am Motto der letzten Woche scheint Juryfavorit Daniel gefunden zu haben, denn er singt erneut einen Frauentitel – diesmal „Sweet Dreams“ von den Eurythmics. Diese Wahl scheint sehr gelungen, denn der Song passt zur hohen Stimme Schuhmachers, ist etwas flotter, als seine bisher gewählten Titel und dennoch langsam genug, um dem jungen Sänger keine ihn vermutlich überfordernden und zudem für ihn unpassenden Showeinlagen abzuverlangen - damit könnte ihm der beste Auftritt des Abends gelingen.

Zu meiner persönlichen Enttäuschung wird Dominik Büchele keinen Uptempo-Song singen, stattdessen gibt er die Ballade „Reality“ von Richard Sanderson zum Besten. Betagtere DSDS-Zuschauer werden sich vermutlich an ihre Jugend erinnert fühlen und vor lauter Gedanken an längst vergangene Feten-Knutschereien den Auftritt Bücheles ohnehin nicht näher bewerten können. Aber ob die Jury Gefallen an einer Schmusenummer während einer Partyhits-Mottoshow findet, wenngleich sie auch auf zahlreichen Knutschparties gespielt worden sein mag, scheint fragwürdig. Unbestritten wird Dominik diesen Song gesanglich problemlos meistern und einen guten Auftritt machen, dennoch ist es schade nicht auch einmal eine andere musikalische Seite des jungen Talents hören zu dürfen. Zudem bleibt zu hoffen, dass Dieter Bohlen selbst in weit zurückliegenden Teenagererinnerungen schwelgen wird und dem sympathischen Sänger daraufhin sogleich seine Songwahl verzeihen kann.

Was die Show ansonsten an Eklats bereithält, welche Farbe Dieters Anzug diesmal haben wird, ob Holger das „Schwimmpferdchen-Abzeichen“ sein Eigen nennen kann und wer diesen Samstag das letzte Mal in einer Mottoshow auftreten wird - das alles sind spannende Fragen, auf die wir leider erst am kommenden Samstag eine Antwort haben.


Die komplette Trackliste der 3. Mottoshow zum anhören:




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DSDS: "Geschlechtertausch" – dieses Jahr ist alles anders

13 03 2009
Premiere bei DSDS. Hörte man von verschiedenen Seiten schon klagende Laute und ein müdes Gähnen über die alljährlich recycelten Mottoshowthemen bei denen die immer gleichen Lieder in der Songliste auftauchten, so darf nun allgemein aufgehorcht werden.
Geschlechtertausch heißt das Motto für die kommende Show am Samstag und damit ist nicht nur die Performance von Deutschlands beliebtestem Ex-Friseur-Azubi Benny gemeint, sondern von jedem einzelnen der 9 verbliebenen Kandidaten. Die Damen singen Lieder, die ursprünglich ein Mann zum Besten gab, die Herren versuchen sich an Songs, die von einer Frau gesungen wurden. Was kommt dabei heraus? Das bleibt abzuwarten, es scheint jedoch ein unterhaltsamer und auch spannender Abend zu werden, insbesondere wenn man sich die Titelwahl der 9 Kandidaten etwas genauer anschaut.

„I kissed a girl“ – der Song, in dem Katy Perry über eine gelungene homoerotische Situation sinniert – wird von Ex-Boyband-Schönling Marc Jentzen gesungen. Risikobereitschaft muss man ihm zweifelsfrei zugestehen, denn das Lied entspricht so gar nicht Marcs bisheriger musikalischer Identität. Führte der Wunsch anders wahrgenommen zu werden, mehr als nur austauschbares Stimmchen im Boybandgenre zu sein, zu der Wahl dieses Titels? Man kann nur spekulieren. Noch spannender als die Frage, ob er den Song gesanglich gut meistern wird dürfte jedoch sein: wird der Text des Liedes mottogerecht umgeschrieben in „I kissed a boy“?

Daniel Schuhmacher, der Mann mit der besonderen Stimmfarbe, singt Silbermonds „Irgendwas bleibt“ . Dabei drängt sich die Frage auf: warum tut er das? Das Motto, das gerade für ihn, der schon die Tonstudioaufnahmen im Recall lieber in der Frauentonart absolvierte, scheint eine Steilvorlage zu sein, bei der er beispielsweise mit einem kraftvollen Song seines Idols Kelly Clarkson punkten könnte. Nun aber singt er einen ziemlich faden deutschen Song, dem die kraftvollen Stellen für eine gute Stimmpräsentation fehlen. Schade, denkt man und fragt sich dabei, ob dieser - noch dazu deutsche Song - tatsächlich seine Präferenz gewesen ist.

Ebenso ungewöhnlich wirkt Dominik Bücheles Songauswahl eines Titels von Ex-Spice Girl Mel C. Ihre abgedroschene Nummer „First day of my life“ , die ich regelmäßig hektisch ausschalte, wenn sie dort ertönt, kann zwar insgesamt durch die Interpretation des jungen Sängers nur gewinnen und könnte sogar durch die Auswechslung der nervig quäkenden Stimme von Sporty Spice gegen die gute volle Stimme des Ex-Tellerwäschers ein durchaus angenehmes Lied werden. Ob diese Titelwahl aber ganz freiwillig war, scheint mir eher zweifelhaft.
Auch die Wahl eines sehr ruhigen Titels - Elton Johns „Your Song“- von Harfenfrau Cornelia erscheint unverständlich, angesichts des zuvor gewählten schnellen und modernen Songs „Mercy“, für den sie letzte Woche großes Lob von der Jury bekam.

Im Lichte all dieser Lieder ist der langjährige DSDS-Zuschauer geneigt wieder einmal die tatsächliche Möglichkeit der Einflußnahme auf die Titelwahl durch die Kandidaten in Frage zu stellen und womöglich den Gerüchten, wonach die 9 Verbliebenen eher weniger selbstbestimmt bei dem sogenannten Songfinding ihre Songs finden, sondern eine Liste mit minimaler Auswahl vorgelegt bekommen, Glauben schenken.

Wie dem auch sei, es gibt am nächsten Samstag doch noch einen Titel, bei dem man an der Freiwilligkeit der Songauswahl durch den Kandidaten, keinen Zweifel hat.
Denn in seinem Element sein wird Benny, der bereits mehrmals die Geschlechterrolle durchbrochen hatte und grundsätzlich lieber Frauentitel sang, als sich an Songs seinesgleichen zu versuchen. „Like a virgin“ von Madonna scheint zudem der passende Deckel zum Kieckhäben-Topf zu sein – Anhänger des Pudelfrisurträgers dürfen sich also auf eine ordentliche Ladung „Frauenpower“ freuen, seine Kritiker sollten eher schon mal anfangen die Schläfen zu massieren, falls soviel bunte Weiblichkeit dann doch zuviel sind für die strapazierfähigen Nerven.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß bei der abwechslungsreichen und spannungsgeladenen 2.Mottoshow am Samstag!


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DSDS: Zwischen Zickenzoff und Kuppelshow

08 03 2009
Unverhofft, kommt oft. Wer hätte gedacht, dass kurz vor der ersten Mottoshow die Karten nochmal neu gemischt werden. Der überraschende Ausstieg von Vanessa Civiello am Abend vor der Greatest Hits-Show nahm teilweise Einfluss auf die Auftritte und Erfolgschancen der einzelnen Kandidaten - bei einigen positiv, bei anderen negativ.

Der "Zickenkrieg" über angeblichen Ideenklau überschattete die Show und schien nur der Tropfen gewesen zu sein, der das Fass der geheuchelten Harmonie zum Überlaufen gebracht hatte. An allen Ecken und Enden der Show wurde verbal geschossen, die Einzelkämpfermentalität war nie so stark im Vordergrund, wie in dieser Staffel. Dem aufmerksamen Zuschauer wird nicht entgangen sein, dass eine weniger harmonische, dafür deutlich konkurrenzkampforientiertere Haltung der Kandidaten zueinander ausdrücklich von einem Mann gewünscht war, dessen Einfluss auf den Showverlauf unbestritten ist. Was Dieter wünscht, wird erfüllt - und wenn es zickende Mädchen sind.

Zurück zum Ausgangsstreitpunkt. Vanessa C. begründete ihren Ausstieg mit zu hoher Druckbelastung für sie und zu starkem Konkurrenzkampf zwischen den Kandidaten, bei dem einige sogar "über Leichen gehen" würden. Wer nun wessen Idee geklaut hat und warum man sich überhaupt darüber streitet, wer sich nun auf der Bühne seiner Kleider entledigen darf, muss offen bleiben. Fest steht, Blondine Annemarie hat sich mit ihrem kleinen Striptease auf der Bühne selbst in eine Schublade gesteckt und "Sex sells"-Bekräftigungen ihrerseits, führen sie wohl trotzdem nicht näher an den Superstartitel heran, sondern geradewegs in eine künftige Ausgabe des Playboy. Fest steht aber auch, dass sich Fräulein Zahnpastalächeln Vanessa C. mit einem Auftritt, bei dem sie sich die Kleider vom Leibe gerissen hätte zwar vielleicht ein paar männlicher, im Geiste ähnlich wie Volker Neumüller funktionierender Fans zusätzlich hätte sicher sein können. Jedoch bin ich sicher, dass eine kleine Stripeinlage bei Faith Hills "There you'll be" nur noch mit heiterem Klatschen und Springen bei Elton Johns "Candle in the Wind" an unpassender Performance zu einem Song zu toppen wäre.

Ein anderer Aspekt dieser Episode führt uns wieder einmal zur Formatüberschneidung verschiedenster RTL-Produktionen. Nachdem mit dem hampelnden Holger und der Harfe zupfenden Cornelia schon zwei Kandidaten die Mottoshowbühne besetzen, anstatt beim passenderen Supertalent um den Titel zu kämpfen, scheinen eben diese beiden - angeführt von einem mit Kai Pflaume konkurrierenden Dieter Bohlen - DSDS mit einer Kuppelshow zu verwechseln. Deshalb geizt Madame Patzlsperger nicht länger mit ihren Reizen und lässt von Kuppelkönig Bohlen auch die nicht offenkundig zur Schau getragenen Vorzüge anpreisen und der seit 10 Jahren ungeküsste Holger schwärmte solange unverblümt von seiner heißgeliebten Miriam, bis RTL sich entschied eine Art Fortsetzungsroman aus ihrem ersten Treffen zu basteln. Mit der eigentlichen Show auf der Mottoshowbühne hat das zwar nichts zu tun, medienwirksam ist es aber allemal. Zumindest Cornelia scheint durch die eigene Vermarktung positiv motiviert gewesen zu sein, denn ihr Auftritt am Samstag Abend war eine deutliche Steigerung zum letztwöchigen stimmlichen Debakel.

Über all diese Nebenschauplätze verliert man beinahe den Hauptschauplatz, nämlich die große Mottoshowbühne, aus den Augen. Doch Qualität und angenehme Zurückhaltung bei diesen "Turbulenzen" soll noch angemessene Beachtung finden. Hervorzuheben an diesem Abend sind die großen 3 der sechsten Staffel: Daniel hat wieder einen guten Auftritt gemacht und punktet mit seiner besonderen Stimmfarbe, wenngleich seine Titelwahl diese Woche nur ein Gähnen hervorrufen konnte. Sarah hat großartig gesungen und Whitney Houston, im Gegensatz zu Vanessa C. in der letzten Show, würdig vorgetragen. Allenfalls ihr Geplapper abseits der Bühne ist zu kritisieren, da sie, sobald sie zu reden beginnt, die gerade noch erzeugte diven- und damenhafte Ausstrahlung zunichte macht. Dominik hat mit seiner Interpretation von "Imagine" eine deutliche gesangliche Ablösung zu seinem großen Vorbild James Blunt geliefert und eindrucksvoll bewiesen, dass er auch Songs von anderen großen Künstlern sehr gut singen kann. Und auch im visuellen Bereich gelang es ihm einen Vergleich zu diesem konsequent auszuschließen. Zwar war die gewählte Weste sicher nicht jedermanns Geschmack, doch den Imitationsvorwurf der Jury dürfte der einstige Tellerwäscher mit diesem klugen Schachzug ein für allemal beseitigt haben.

Der spätere Rauswurf von Nachrückkandidatin Michelle dürfte niemanden überrascht haben. Auch wenn sie sich im Gegensatz zu ihrem letztwöchigen sehr schwachen Gesang steigern konnte, so war sie doch nichts anderes als ein Lückenbüßer. Daran konnte auch Dieters Frontalangriff gegen "Paradiesvogel" Benni nichts mehr ändern.

Festzuhalten bleibt, dass es neben medienwirksamen Mädchenstreitigkeiten, offen zur Schau getragenem Konkurrenzkampf und dem ein oder anderen sonstigen Ablenkungsmanöver glücklicherweise doch noch echte Talente gibt auf dieser großen Mottoshowbühne im Kölner Coloneum. Und ich für meinen Teil, freue mich schon wieder auf den nächsten Showsamstag...!


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DSDS: 1. Mottoshow - Greatest Hits (oder was man dafür hält...)

03 03 2009
Los geht's nun also in die erste Mottoshow! Aufgrund der unter den 10 verbliebenen Kandidaten weilenden "Spezialfälle", dürfte das gewählte Motto nicht einmal ungeübte DSDS-Gelegenheitszuschauer überraschen: Greatest Hits.

Mit dieser ersten Vorgabe konnte gewährleistet werden, dass Deutschland erneut ein schwungvoller Schlager von Dieters Lieblingsschoßdame Vanessa Neigert zum Besten gegeben wird - diesmal Marianne Rosenbergs Hommage an ihren Liebsten "Er gehört zu mir". Auch dem bereits die Nation spaltenden Möchtegern-Entertainer Holger Göpfert gibt das Motto beste Möglichkeit diese Woche wieder einen großen Song in einer sowohl ohren-, als auch augenstrapazierenden Art und Weise vorzutragen und abermals zu demonstrieren, wie wenig seine sogenannte Performance mit der seines erklärten Idols Freddie Mercury gemeinsam hat. "The great pretender", von eben jenem Herrn Mercury, wird der durch Kübelböck und ähnliche Desaster abgehärtete DSDS-Konsument am Samstag, in der Version des Bohlenlieblings Göpfert, über sich ergehen lassen müssen.

Ein Kuriosum stellt für mich die Songwahl des, von der Jury zum Paradiesvogel ernannten und letzte Woche trotz fragwürdiger Christina-Aguilera Präsentation zu den 10 verbliebenen Kandidaten zählenden, Ex-Friseurlehrlings Benni dar. Er wird versuchen die Nation mit "So sick" von Ne-Yo zu begeistern und scheint der Tatsache, dass dieser Song so gut zum "Greatest Hits"-Motto passt, wie Holger Göpfert in die Top Ten, keinerlei Beachtung zu schenken.

Gespannt sein darf man auch auf die Äußerungen von Dieter und insbesondere Volker Neumüller über Harfentante Cornelia, Ex-Boybandschönling Marc und den, nach Jurybeurteilung besten Mann der letzten Show, Daniel. Denn alle drei singen in der nächsten Show einen Titel, den sie entweder im Casting oder im späteren Recall bereits vor der Jury vorgetragen haben. Wir erinnern uns - bei Kandidat Dominik führte die Wahl seines Casting-Songs zu einer sehr verärgerten Rede der Jury über Einseitigkeit. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Jury gerechterweise auch bei den anderen Kandidaten negativ über deren Songpräferenzen äußern wird dürfte gegen null gehen, da schon letzte Woche weder Neusingle Sarah Kreuz, noch der hampelnde Holger für selbiges Verhalten abgewatscht wurden.

Sonst gibt es bei der Songauswahl wenig Überraschungen. Da gibt es Whitney Houston und Faith Hill, Boys II Men und Simply Red, einen Britney Spears Hit von Blondine Annemarie, die bei ihrer Performance ganz zur Freude von Volker Neumüller sicherlich wieder den Hintern bewegen wird, und den mit wohl am meisten Spannung an diesem Abend erwarteten Auftritt - John Lennons "Imagine" gesungen von Dominik, der diese Woche wird unter Beweis stellen müssen, dass er auch Songs von anderen Interpreten als James Blunt hervorragend singen kann.

Samstag wird es also wieder spannend. Wer wird auftrumpfen und sich in die Herzen der Zuschauer singen? Wen wird Dieter verbal auseinander nehmen? Wer wird, trotz Talentfreiheit, eine Runde weiterkommen? Und welche Dame (soviel Prognose sei erlaubt) wird die gerade erst neu bezogene Kandidatenvilla wieder verlassen müssen? Wir werden es bald erfahren...

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DSDS: "Gedanken zur Top 15 Show oder Deutschland sucht den Superfreak"

02 03 2009
Ich war entsetzt, ob der Dummheit des deutschen Publikums!!!!

Ich hatte mich ja schon gedanklich damit abgefunden, dass Holger - der krakeelende Hampelmann - von Dieter in die nächste Runde geschickt wird, aber durch die Zuschauerwahl??? Unfassbar! Und auch Vanessa - der Schlager trällernde Gesichtskrapfen - erwartete ich durch die Jury in den Mottoshows, nicht jedoch durchs Publikum.

Diese Wahl führte zu der schreienden Ungerechtigkeit, dass jemand wie Roshan ("Dance with somebody"), der zwar nicht der beste Sänger ist, aber eine ordentliche Show gemacht hat und von der Jury bescheinigt bekam besser als Marc gewesen zu sein, nicht weiterkam, und auch ein Tobias ("Here without you"), der schon in Casting und Recall komplett ignoriert wurde mit einem Auftritt, der mehr als anständig war und von der Jury sehr gelobt und als Riesensteigerung bewertet wurde, mit der Argumentation sie hätten schon genug gute Sänger (in einem Gesangswettbewerb!?!?!), nach Hause gehen musste.

Das führt mich zu der nächsten groben Ungerechtigkeit des Wettbewerbs. Ungeschriebenes Gesetz bei DSDS: in die Mottoshows müssen 5 Frauen und 5 Männer. Wenn nun aber in diesem Jahr mit großem Abstand die Herren der Schöpfung mehr Qualität bringen, als die Damen, die allenfalls mit jahrmarkttauglichen Auftritten und beinahe hinausplumpsenden "Argumenten" auf sich aufmerksam machten, dann ist es Zeit diese Realbedingungen auch in die Showrealität zu übernehmen. Stattdessen wird eine vollschlanke 29-jährige, mit der Ausstrahlung eines Spülschwamms und der Stimme einer Haselmaus, trotz eines, von der Jury als keineswegs überzeugend eingestuften Auftritts, in die Mottoshows geschickt, nur weil sie ein Instrument spielt, das man nicht alle Tage zu hören bekommt. Leider vergisst die Jury dabei, dass wir uns hier nicht beim Supertalent befinden, wo eine Cornelia durchaus das weibliche Pendant zu einem mundharmonikapustenden Michael Hirte, nur ohne Schicksalsbonus, darstellen könnte, sondern in einem Gesangswettbewerb. Eigens für sie und den zappelnden Rollmops wurden die Regeln geändert...Man fragt sich warum, wenn es das passende Format doch auch für diese Kandidaten geben würde.


Punkt 3 der überwältigenden Ungerechtigkeiten - auf die ich aber schon seelisch vorbereitet war - die Jurybewertung für den besten Sänger und Kandidaten im Wettbewerb, Dominik. Die Klasse des Auftritts wird nur am Rande erwähnt, stattdessen lieber darauf herumgeritten, dass erneut ein Titel von James Blunt gewählt wurde. Nun mag man sich Abwechslung wünschen und den Beweis, dass der Junge noch mehr drauf hat. Aber zum einen gibt es da ja die Mottoshows, die durch ihre eingeschränkte Titelwahlmöglichkeit dazu führen, dass ab nächster Woche sowieso nicht immer nur der gleiche Sänger gewählt werden kann. Zum anderen hat der langsam zum Größenwahn und von einem Fanclub, bestehend aus den peinlichsten Casting-Kandidaten, begleitete Holger bislang auch nur Songs von den Beatles zum Besten gegeben und auch bei ihm waren Casting- und Top 15- Titel identisch. Von Fräulein Schlager - der man gestern zu Gute halten musste, dass sie zumindest einen ganz unterhaltsamen Auftritt hinlegte - ganz zu schweigen.

Immerhin, das Publikum erkannte die 3 besten Sänger im Wettbewerb Dominik, Daniel und Sarah, die auch später die Top 3 stellen werden. Letztes Jahr wurden aber tatsächlich die 5 besten Auftritte erkannt und belohnt und auch die Jury ließ genau die 5 weiterkommen, die es am ehesten verdient hatten; dieses Jahr weit gefehlt!

Alles in allem, DSDS wird immer trashiger und offenkundig ungerechter. Aber wie sagte Dieter schon so schön: Mit Gerechtigkeit darf hier keiner rechnen!

Dennoch hatte ich Spaß und werde auch weiterhin Spaß haben und freue mich, wenn man junge Talente finden kann. Ich konnte gestern schon nicht die Finger vom Telefon lassen...


Karla Kolumna ist der Künstlername unserer neuen Kolumnistin, die humoristisch und kritisch die Ereignisse rund um DSDS für uns begleitet.





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Sind 4 SIM-Karten übertrieben?

30 05 2008
Heute ist auch meine SIMYO-Karte angekommen, damit wächst meine SIM-Karten Familie auf vier.

Mit der SIMYO-Karte habe ich nun für 24ct pro MB UMTS am MacBook. Das ist erstmal ganz brauchbar, solange ich keinen Volumentarif hierfür habe und mit der E-Plus Einwahlsoftware klappte die Verbindung auch direkt problemlos nach der Installation.

SIM-Karten



Fehlt eigentlich nur noch eine SIM von t-mobile.




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