Stadtwerke Düsseldorf "verschenken" 100 Euro an Kunden

09 03 2010

Vor einigen Tagen erreicht mich ein Schreiben der Stadtwerke Düsseldorf mit dem schönen Betreff "100 Euro voller Energie!" - Endlich mal ein Mailing mit einer positiven Botschaft, da lese ich doch gerne weiter. In dem Schreiben wird dem geneigten Leser dann erstmal ordentlich Honig ums Maul geschmiert: "Sie als langjähriger Stammkunde..." Blabla "... Für Ihre Treue möchten wir uns bei Ihnen mit '100 Energie-Euros' bedanken." 


Stadtwerke Düsseldorf 100 Euro voller Energie


Das klingt doch schonmal alles sehr nett und freundlich, danke, auch wenn es keine Mehrzahl von "Euro" gibt, ob 1 Euro oder 100 Euro, Euro bleibt Euro. 


Wie und wo kommt ich nun also an meine 100 Energie Euro, ganz einfach, es gibt 35 Kooperationspartner bei deren Filialen die Energie Euro eingelöst werden können. "Ihre 100 Energie-Euros verwenden Sie beim Einkauf wie Bargeld.", steht im Schreiben.


Na gut denkt man sich da, so richtig cool ist das ja mit den 100 geschenkten Euros nicht, wenn man auf 35 Kooperationspartner beschränkt ist, aber werfen wir mal einen Blick auf diese Partner: 




Hier gesellt sich also eine illustre Schar von Anbietern aus verschiedenen Bereichen zusammen, vor allem aus dem Handels- und Dienstleistungsbereich. Mit der kleinen Einschränkung, dass so gar keiner von denen in meinem relevant set ist. 


Kooperationspartner 2



Na gut, dass könnte ja noch werden denkt sich der geneigte Leser und überlegt schon wo man 100 Euro ausgeben kann, ist ja wie Bargeld, stand im Schreiben. 


Leider leider, ist das aber alles gar nicht so einfach, die Energie-Euros werden nämlich nicht wie angekündigt 1:1 wie Bargeld behandelt, sondern nur zusätzlich zu richtigem Geld:  "1 Energie-Euro pro Einkaufswert von 10 €" steht vielfach neben dem Logo der Kooperationspartner - na super! 


Da habe ich jetzt also viele Minuten meines Lebens damit verbracht das Schreiben der Stadtwerke Düsseldorf zu lesen, hatte schon ein positives Image gegenüber den Stadtwerken entwickelt und dann kommt doch wieder das dicke Ende, dass man eh nichts Geschenkt bekommt. Mal angenommen, man würde tatsächlich hingehen und versuchen die 100 Energie-Euro zu Nutzen, müsste man Waren und Dienstleistungen im Wert von ca. 1.000 Euro in Anspruch nehmen. Das ist ja jetzt nicht so zielführend, vielleicht gut für die Düsseldorfer Wirtschaft, aber sicher nicht gut für mich. 


Ich habe also jetzt dieses "Geschenk" mit einem faden Beigeschmack in der Papiertonne entsorgt und damit sich der ganze Aufwand überhaupt noch lohnt, also dieser Blog-Eintrag geschrieben.


Tipp an die Stadtwerke: diese Art von "Werbung" bitte zukünftig unterlassen, so dumm wie angenommen ist der geneigte Kunde nun doch nicht. Außerdem bringt so etwas keinen Image-Gewinn, nur Image-Schaden, und die Kosten für so ein Mailing stehen sicher in keinem Verhältnis zum erhofften positiven Einzahlen der Aktion auf die Marke. 





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Die Prüfungsangst geht schon wieder um...

26 06 2009
Daher ein unterhaltsamer Kurzfilm zwischen Prüfungsstress und Prokastination für alle, die ab morgen wieder Klausuren schreiben dürfen. Viel Erfolg dabei!



Dank an David für diesen Link.

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DSDS: Und erstens kommt es anders...

26 04 2009

...und zweitens, als man denkt. Das Aus für Dominik Büchele in der 7. Mottoshow hatte ich wirklich nicht erwartet, ich rechnete mit einem rein weiblichen Duell, um den Einzug ins Halbfinale. Aber nun stehen das erste Mal seit der zweiten Staffel wieder zwei Damen in der Runde der letzten 3, neben Juryfavorit Daniel Schuhmacher. Das Viertelfinale war insgesamt solide, aber nicht spektakulär, die Kandidaten lagen diesmal leistungsmäßig unheimlich eng beieinander, was zumindest die Spannung anheizte. An frühere Staffeln kamen diese 4 Verbliebenen jedoch nicht heran, man denke nur an das sehr hohe Niveau der Top 4 in der dritten (Nevio, Vanessa, Mike Leon, Tobias) und der fünften (Monika, Linda, Fady, Thomas) Staffel.

Etwas enttäuscht hat mich diese Woche Daniel Schuhmacher. In der letzten Show war er klar der Beste, dieses Mal fand ich ihn wieder deutlich schwächer. „Take my breath away“ war von vornherein nicht prädestiniert, um der Auftritt des Abends zu werden, aber ich fand ihn dann auch tatsächlich nicht mehr als ganz in Ordnung. Die durchgängig hohen Töne verhinderten, dass der Song richtig beim Zuhörer ankam und Emotionen erzeugte, der Auftritt gehörte nicht zu Daniels Besten. Auf „You are so beautiful“ hatte ich mich hoffnungsvoll gefreut, doch bei den ersten Tönen zuckte ich unweigerlich zusammen. Dieser hohe, liese, sehr feminine Einstieg passte ganz und gar nicht zum Lied, glücklicherweise sang Daniel den Mittelteil dann deutlich kräftiger und ausdrucksstärker. Die überschwellende Emotionalität, die Dieter aber gehört haben will und vor seinem geistigen Auge bereits bei Sonja Zietlows nicht enden wollenden Top ten der Überflüssigkeiten wiederholt sah, wollte bei mir nicht so recht aufkommen. Daniel war letzte Woche auf einem ganz anderen Level. Ich hoffe im Halbfinale kann er an diese Leistung wieder heranreichen.

Annemarie Eilfeld, die zu Beginn der DSDS-Staffel wohl niemand auf dem Treppchen stehen sah, sang zwei Balladen und verabschiedete sich damit vorerst von ihren sonst eher showlastigen Auftritten. Positiv war, dass sie beide Titel ganz gut gesungen hat und sich neben ihrer allgegenwärtigen Medienpräsenz auch tatsächlich in den Shows gesanglich immer mehr gesteigert hat. Dennoch finde ich ihre Stimme deutlich schwächer und austauschbarer, als die der anderen drei Kandidaten, die für mich schon von Beginn an, als die drei besten Stimmen herausstachen. Aber Annemarie hat sich dennoch auf ihre ganz eigene Weise den Platz im Halbfinale schwer erkämpft - gegen jede Erwartung. Das muss man auch erst mal schaffen. Ihr erster Auftritt mit „There you’ll be“ gefiel mir persönlich besser als der zweite mit „Because of you“, ganz einfach deswegen, weil ich Anmies hohe Töne nicht gern höre. Sie trifft sie zwar, aber sie klingen in meinen Ohren nicht schön, eher schreit sie ein wenig - wie Sarah es auch schon gern getan hat - und ihre Stimme wird leicht schrill. Ihre tieferen, leiseren Töne klingen dagegen gut. Ich hoffe, dass sie im Halbfinale tiefere Songs singt und auch selbst wieder ein bisschen Show macht, denn im Gegensatz zu Nina Eichinger würde ich das Lob fürs Bühnenbild nicht an Annemarie, sondern doch eher an den Bühnenbildner zusprechen. Zwei „Diven“ wären mir dann doch zuviel.

Sarah Kreuz erkämpfte sich mit ihrem Gesang den Platz im Halbfinale, gestern klang sie wirklich sehr gut. „I will always love you“ hat sie nicht geschrien, sondern sehr gut gesungen und dass der Titel schwierig ist, dürfte wohl jedem klar sein. Nun, besser als Whitney Houston, wie es der gute Herr Bohlen mit seinen wohl überanstrengten Ohren gehört haben will, sang Sarah es selbstverständlich nicht und auch die unglaubliche Ähnlichkeit ihrer Version zum Original schien Dieter nicht weiter zu stören, obwohl er doch sonst, wie wir wissen, mit Imitationen so seine Probleme hat. Abgesehen von Bohlens Übertreibungen hat Sarah ihre Sache aber wirklich erstaunlich gut gemacht. Vor allem ihr zweiter Song „Warwick Avenue“ hat mich positiv überrascht, denn Sarah sang schön und vor allem dezent, was mir ausgesprochen gut gefiel. Da sehe ich auch gern über das schlechte schlechte Englisch und das Gefühl, das Sarah nicht so wirkte, als ob sie wüsste, worum es in dem Song ging, hinweg. Die 19-jährige ist ihrem vorherigen Wackelkandidatenstatus mit zwei sehr guten Auftritten entgegengetreten und wurde belohnt. Hoffentlich glänzt sie auch im Halbfinale wieder mit viel Stimme und wenig (besser gar keinen) Textpatzern.

Dominik Büchele, von Beginn an mein persönlicher Favorit, weil ich seine Stimme unheimlich schön finde und mich bei seinem besten Auftritt insgesamt - „Goodbye my lover“ im Recall - seine musikalische Passion einfach überzeugt hat, schied nun also kurz vorm Halbfinale aus. Sein erster Auftritt „Can you feel the love tonight“ – den ich mir mit seiner Stimme nicht so wirklich vorstellen konnte - überraschte mich, denn Dominiks Stimme klang ganz anders als sonst, durchweg voll und kräftig, nicht so zart. Auch einen James Blunt habe ich bei diesem Lied wirklich nicht mehr raushören können. Allerdings wirkte er etwas bemüht und angestrengt beim Singen, vielleicht war er zu konzentriert darauf, alles richtig machen zu wollen. Dadurch wirkte der Auftritt nicht wirklich rund, insgesamt fand ich ihn jedoch ganz gut. Den zweiten Titel „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel fand ich dagegen ganz toll, meiner Ansicht nach Dominiks bester Mottoshowauftritt nach „Wire to Wire“, obwohl er bei diesem Lied ohne die wichtige zweite Stimme des Originals auskommen musste. Den kurzen melodischen Hänger des jungen Sängers kann ich gern verzeihen, Bohlens Urteil schon weniger, da gerade das Gefühl, was ihm angeblich fehlte, den Song meiner Meinung nach so gut gemacht hat, das Publikum aber würde ich an dieser Stelle gerne disqualifizieren. Wie man auf die Idee kommt bei einer solchen Akustik-Ballade in DJ-Ötzi-Stimmungsmachermanier mitzuklatschen und dadurch das gerade durch die besondere Stille lebende Ende des Liedes kaputt zu machen, ist mir rätselhaft. Schade, dass Dominik gehen musste, ich wünsche ihm alles Gute und drücke die Daumen, dass er bald mit seiner Band auch außerhalb seines Heimatdorfes vor größerem Publikum Musik machen darf.


DsDs -- Dominik Büchele - MyVideo

Als Fazit steht diesmal der Wunsch das Niveau in der nächsten Woche auch wirklich auf Halbfinalstandard anzuheben und durchweg gute Auftritte erleben zu dürfen. Von Daniel wünsche ich mir mehr Konstanz, denn er kann es doch - das sollte er kontinuierlich zeigen. Von Sarah wünsche ich mir vor allem eine bessere Aussprache und Mimik bei ihren Liedern und natürlich nie wieder Texthänger. Mein Wunsch an Annemarie wäre etwas tiefere Lieder auszuwählen und unbedingt wieder Spaß und Show mit auf die Bühne zu bringen, damit es etwas Abwechslung gibt. Von Dominik hätte ich mir das endgültige Lösen der Handbremse und Auftritte, wie „Goodbye my Lover“ oder seine heimatlichen Liveauftritte gewünscht, dazu ist es nun aber leider zu spät.
Freuen wir uns also auf ein nach langer Zeit mal wieder mit den Damen in der Überzahl stattfindendes und hoffentlich sehr spannendes Halbfinale mit jeweils drei Titel der Kandidaten am kommenden Samstag.

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DSDS: Von Käfigen und Sitzmobiliar oder Kann man auch die Jury rauswählen?

06 04 2009

Mottoshow 4, sexy Songs standen auf dem Programm, wenngleich der Show ihr Motto nur bei wenigen Auftritten anzumerken war. Doch wie auch in den Wochen davor, scheint in dieser Staffel die Einhaltung des Mottos sowieso nur unter ferner liefen geführt zu werden. Davon einmal abgesehen hatte die Show aber durchaus etwas zu bieten, insbesondere einen krönenden Abschluss in der Entscheidungsshow. Endlich, endlich, werden sich viele DSDS-Zuschauer nach der dieswöchigen Mottoshow gesagt haben, endlich dürfen wir aufatmen, endlich können unsere Gehörgänge angstfrei in die Samstage gehen. Vor Freude hüpfte ich aus dem Wohnzimmersessel, denn Holger Göpfert hat das letzte Mal bei DSDS ein Lied malträtiert, er muss nun seine Koffer packen und die Kandidatenvilla verlassen. Seine Version von Marvin Gayes „Still got the blues“ trieb mir beinahe die Tränen in die Augen und wie ihr euch sicher denken könnt, hatte das so gar nichts mit aufkommender Rührung zu tun, sondern eher mit über Gebühr strapazierten Ohren. Holgers Rausschmiss war mehr als überfällig, im Grunde wartete ich seit den Castings darauf, und wartete und wartete und wartete... Schöner konnte die „Sexy Songs“ -Show also in meinen Augen gar nicht enden!

Doch zurück auf Anfang. Den Auftakt machte ein in einen langen Leopardenmantel gehüllter Benny, der seinen Auftritt mit der jugendfreien Version von „Don’t cha“, ganz Pussycat-like, in einem Käfig absolvierte. Das Motto war damit wohl mehr als getroffen und ich muss sagen, Herr Kieckhäben schlug sich wirklich nicht schlecht. Belohnt wurde er mit einem handzahmen Dieter Bohlen, bei dem sich der Paradiesvogel – oder vielmehr die Paradiesraubkatze - für das erhaltene Lob sogleich mit einem Schmatzer bedankte.

Ebenfalls sehr mottogerecht war der Auftritt von Annemarie, die sich im Moulin Rouge-Stil in Corsage und Strapse auf einer roten Chaiselongue räkelte und „Voulez-vous coucher avec moi?“ ins Mikrofon fragte. Sonst vor allem durch medienwirksame Fotoshootings und Zickenkriegschlagzeilen bekannt, konnte Annemarie diesmal auch auf der Bühne abliefern. Gesanglich war ich durchaus überrascht, denn sie meisterte den Song entgegen meiner Erwartungen ordentlich, auch wenn die Jury das ganz anders sah.

Vanessas englische Premiere mit ihrem „Boogie-Roogie“ und charmanter Flirterei im Stile der 60er Jahre passte durchaus zum Motto, leider trällerte Miss Neigert ihren Titel so schief, dass Dieter Bohlens Hörvermögen schwer gelitten haben muss. Er bescheinigte ihr tatsächlich alle Töne getroffen zu haben, obwohl sie so viele, wie nie zuvor, versemmelte. Doch die Jury übertraf sich den gesamten Abend mit einem Fehlurteil nach dem anderen.

Dominik Büchele trat zwar keineswegs mottogerecht auf, allerdings wüsste ich auch nicht, wie der Junge einen „sexy“ Auftritt hätte hinlegen sollen, ohne dabei zur Lachnummer zu werden. Er sang sein „Sunday Morning“ sehr gut und steigerte sich im Gegensatz zur letzten Woche immens. Die Jury aber zerlegte den jungen Sänger dermaßen, dass man hätte glauben können Dominik habe gerade einen Titel von dem für ihn streng verbotenen James Blunt vorgetragen. Wann genau beschlossen wurde, dass man für einen guten Auftritt irgendwelches Mobiliar mit auf die Bühne schleppen sollte oder dass man am besten nie mehr singt, wenn man eine Stimmfarbe hat, die gewisse Ähnlichkeiten zu einem im Musikgeschäft bereits existierenden Sänger aufweist, hab ich wohl verpasst. Nina setzte der Farce dann schlussendlich noch die Krone auf, als sie Dominik als Schlechtesten des Abends auswählte. Ich wiederhole meinen Appell von letzter Woche: Nina sollte umschulen und statt der Jurorentätigkeit besser ins Styling wechseln und dort ihre „Fachkompetenz“ nutzen.

Auch Daniels Auftritt konnte man nicht wirklich „sexy“ nennen, obwohl der Song „Sexual healing“alle Möglichkeiten geboten hätte, doch die Kandidaten mit sehr guter Stimme sollten meiner Meinung nach ihren Auftritten auch keine Albernheiten hinzufügen. Deshalb begrüße ich das Understatement an dieser Stelle. Dennoch schien der Song Daniel genauso wenig zu gefallen, wie mir, denn er bereitete ihm anscheinend einige Probleme. An die Leistung der letzten Woche konnte der Sänger nicht heranreichen, dennoch gehörte er auch in dieser Show zur Spitzengruppe.

Den besten Auftritt des Abends lieferte diesmal Sarah ab, wenngleich man ihr alle Bonuspunkte wieder wegnehmen müsste, wegen des am wenigsten zum Motto passenden Titels. Die Schmachtballade „The trouble with love is“ ist in etwa so sexy, wie Dieter Bohlen, aber Sarah sang sehr gut und diesmal sogar mit einer Portion Gefühl in der Stimme. Sollte dies etwa Bruce Darnells Zauberkunst gewesen sein? Ich hoffe, Sarah hält das Niveau und kann in den nächsten Mottoshows auch noch ein wenig mehr „Drama, Baby“ auf die Bühne bringen.

Das große Fazit der Show dürfte sein: diejenigen, die mit einer sehr guten Stimme gesegnet sind, glänzen, auch ohne viel Show. Die Anderen müssen sich eben anderweitig in Zeug legen, um mithalten zu können. Die Jury glänzt mit Unsachlichkeit und Willkür,trotzdem ist am Schluß der Richtige rausgewählt worden, was für die Zukunft hoffen lässt.
Mal sehen, welchem Motto wir nächste Woche lauschen dürfen: wie wäre es mit „Jury’s choice“, dann können Dieter und co ihren Schäfchen selbst ein Liedchen suchen und müssen sich nicht über die Songwahl ärgern ;-)

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DSDS: Harfe adé

16 03 2009
Da waren es nur noch 8. Mottoshow Nummer zwei, mit dem Spaß versprechenden Motto „Geschlechtertausch“, bedeutete für Cornelia und ihre Harfe das Ende bei DSDS und für den freudig auf gute Auftritte hoffenden Zuschauer einen recht unbefriedigenden Abend. Das durchschnittliche Niveau der Darbietungen lag irgendwo zwischen Bierzeltmusikanten und den Stimmungsmachern in mittelmäßigen Discotheken, allen voran Dieters lebende Geschmacksverirrung Holger Göpfert. Sein Auftritt mit „Black Velvet“ unterbot alles zuvor von ihm Gesehene und Gehörte, vor lauter fassungslosem Entsetzen über diese unterirdische Leistung blieb ich für die Dauer der gesamten Darbietung und des folgenden unverständlichen Juryurteils in einer Art Schockstarre. Natürlich wurde Holger von Dieter und seinem Gefolge nicht abgemahnt und es blieb unausgesprochen, dass er einen der schlechtesten Mottoshowauftritte aller Zeiten abgeliefert hatte – erschreckender Weise schien der wirre Herr Göpfert nicht einmal selbst zu bemerken, wie bescheiden seine Leistung an diesem Abend gewesen war.

Die vorangegangene Auseinandersetzung mit DSDS-Luder Annemarie, die in ihrem Einspieler mitteilte Holger aus der Castingshow zu entlassen, so sie denn die Wahl hätte, schien den „sensiblen“ 27-jährigen dermaßen erregt zu haben, dass er jeden Anstand vergaß und Annemarie nach ihrem Auftritt in der Live-Show (!) wild gestikulierend anging. Von Annemaries Neigung zu verbalen Attacken gegen ihre Mitstreiter und ihrer hart an den Grenzen des guten Geschmacks angesiedelten Vorliebe für knapp verhüllte Haut mag man sich längst ein Bild gemacht haben, jedoch muss man ihr fairer Weise an diesem Samstag einen überraschend soliden Auftritt - wohl auch den besten ihrer DSDS-Zeit - zugestehen.
Stabilisiert hat sich auch unsere Schlager-Madame Vanessa Neigert, die sich mit „Über den Wolken“ gesanglich im Vergleich zum Debakel der Vorwoche wieder steigern konnte und die im Lichte einiger ihrer selbstdarstellerischen Mitstreiter eine erfrischende Uneitelkeit an den Tag legt und damit inzwischen sogar bei mir punkten kann.



Benny, zum zweiten Mal von der Jury auserkorener Favorit für den Rauswurf, lieferte im Prinzip genau das, was man am Samstag von ihm auch erwartet hatte. Mit Hochzeitsschleier auf dem mit zahlreichen Flaschen Haarspray getufften Haar imitierte er Madonnas legendären Auftritt von „Like a virgin“ und schien mit dieser Show sichtlich in seinem Element gewesen zu sein. Gesanglich blieb er jedoch ebenfalls ganz im Rahmen der Erwartungen, nämlich irgendwo ziemlich weit unten.

Marc, der die Schlagzeilen einer angeblichen Prügelattacke gegen einen Ex-Boyband Kollegen anscheinend mit einer „rührenden“ Geschichte rund um sein Engagement für Heimkinder auszugleichen versuchte, versagte gesanglich völlig bei „I kissed a girl“. Auch seine Show-Bemühungen auf der Bühne, bei deren krönendem Abschluß er ein Tänzchen mit Mama Jentzen wagte, konnte seinen misslungenen Auftritt nicht positiver erscheinen lassen. Vielmehr führte dem Zuschauer einmal mehr vor Augen, dass der Mädchenschwarm die Masche der Boybands wohl zu sehr verinnerlicht hat und bei allem was er tut einfach viel zu dick aufträgt

Leider konnten auch die Favoriten der sechsten Staffel Sarah, Daniel und Dominik diesmal das schlechte Niveau der Mottoshow übermäßig stark anheben. Alle 3 lieferten zwar ab, glänzten jedoch nicht unbedingt mit ihren stärksten Auftritten. Sarah sang „You raise me up“ technisch gut, das Gefühl hatte sie aber wohl in der Garderobe vergessen. Die Gänsehaut von Nina Eichinger kann ich mir persönlich nur mit der überaus eisigen Ausstrahlung von Fräulein Kreuz bei ihrem dieswöchigen Auftritt erklären – hoffentlich kann sie in den nächsten Wochen zeigen, dass sie auch anders kann, sonst ist schon jetzt besiegelt, dass das Finale einmal mehr in Männerhänden liegen wird.

Leidtragender der dieswöchigen Zickereien war im Grunde ein weit unter seinen Möglichkeiten gebliebener Daniel Schuhmacher, dessen Auftritt zwischen dem Aufmerksamkeit erzeugenden Gerangel von Annemarie und Holger und den darauf folgenden Buh-Rufen des Publikums fast unterging. „Irgendwas bleibt“ sang der ohne Frage mit einer sehr schönen Stimmfarbe gesegnete Pfullendorfer, doch viel mehr als ein ganz „netter“ Eindruck blieb von seinem dieswöchigen Auftritt eben nicht.

Dominik, der neben seinem großen musikalischen Talent auch jede Woche wieder mit angenehmer Zurückhaltung in Bezug auf alle Kandidatenproblemchen und einem allgemein ausgeglichenen Auftreten überzeugt, machte zwar einen guten Auftritt mit „First day of my life“, blieb jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die angezogene Handbremse änderte dennoch nichts daran, dass der sympathische Kappel-Grafenhausener erneut Bester des Abends war und seine Favoritenrolle weiter ausbauen konnte.


DSDS - Dominik Büchele - First Day of my Life - MyVideo

Cornelia, die keinen so schlechten Auftritt mit „Your Song“ gemacht hatte, aber eben auch keinen nachhaltigen Eindruck hinterließ, musste gehen, der Verlustschmerz ist gering.

Anstelle eines Fazit möchte ich im Namen aller Freunde dieser Show eine Bitte äußern :

Liebe DSDS-Macher, bitte lasst die Uraufführung auch gleichzeitig den letzten Vorhang für das Motto dieser Woche sein! Nie wieder Geschlechtertausch!!!


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Und darum nutze ich einen Mac

22 08 2008
Kollege Goldi schickte gerade einen Link auf eine tragisch komisches Webvideo zum Thema Usability und die Ohnmacht der Anwender gegenüber den Macken des Betriebssystems.


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Redcoon und Bezahlung per Sofort-Überweisung

27 02 2008
Vorne weg: das ist ein Lob. Ich habe am Montagabend eine Bestellung bei Redcoon aufgegeben und heute ist das gewünschte Teil schon angekommen! Das war schnell! Vor allem, weil ich das erste Mal per Sofort-Überweisung bezahlt habe - das gruselige dabei: das funktioniert so ähnlich wie Phishing. Man wird von der Redcoon-Website weitergeleitet auf die Seite von Sofort-Überweisung und gibt dort seine Online-Banking-Zugangsdaten inkl. einer TAN an. Nach dem Abschluss findet man die ausgeführt Überweisung in den Online-Banking-Umsätzen und Redcoon bekommt eine Bestätigung, dass die Zahlung erfolgt ist. Also großes Lob, auch wenn das Verfahren eher unbekannt ist und im ersten Moment nicht gerade Vertrauenswürdig erscheint. Zur Sicherheit habe ich natürlich erstmal mein Online-Banking-Password geändert nach der Transaktion - sicher ist sicher. ;)

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