DSDS: Love is in the air oder Daniels großer Tag

10 05 2009

Die Suche hat ein Ende, Deutschland hat seinen neuen Superstar 2009 gefunden: Daniel Schuhmacher setzte sich am Ende eines vor Harmonie strotzenden Finals gegen seine Konkurrentin, oder besser seine Kameradin und Duettpartnerin, mit nicht einmal einem Prozent Vorsprung der Anruferstimmen durch. Zum 6. Mal fand Deutschland seinen Superstar und zum fünften Mal traf es einen Mann und keine Frau, auch wenn es diesmal denkbar knapp war. Der ganze Abend war geprägt von Harmonie, gegenseitigem Respekt und viel Liebe, die in der Luft lag. Für den DSDS-Zuschauer, der in dieser Staffel ganz andere Stimmungen gewohnt war und für den Zickenkriege schon alltäglich geworden waren, war dieses Finale fast schon zuviel des Guten. Soviel heile Welt gibt es sonst nur bei den öffentlich-rechtlichen zu sehen., das war man einfach nicht mehr gewohnt. Trotzdem kaufte man Sarah und Daniel tatsächlich jede Sekunde ab, dass sie sich gegenseitig den Sieg gönnen würden und so endete die Entscheidungsshow zwar tränenreich, aber nicht aus Verdruss und Ärger, sondern aus purer Freude. Es war ein Miteinander, kein Gegeneinander – der Wettbewerb geriet am Finalabend fast aus dem Sinn.


Sarah Kreuz musste zuerst auf die Bühne und eröffnete das Finale mit „A natural woman“ von Aretha Franklin. Sie sang gut, leider blieb aber nicht einmal das Finale verschont von Textaussetzern, Textumbauten und falschem Englisch. Zwar hat sie sich gesanglich durch die Staffel hinweg gesteigert, aber diese ewigen Textprobleme hätte sie wirklich in den Griff bekommen müssen. Wie soll sie in Zukunft in der Lage sein Konzerte zu singen, wenn sie sich schon den Text von zwei, drei Liedern nicht merken kann. Im Finale hätte ich mir endlich einen sauberen Vortrag gewünscht. Nichtsdestotrotz hat Sarah einen schwierigen Titel schön gesungen.
Daniels Herzenssong „Soulmate“ dagegen, war leider alles andere als gelungen. Die extreme Nervosität stand dem späteren Superstar ins Gesicht geschrieben, die Hand am Mikro zitterte und die Töne traf er bei weitem nicht immer. Irgendwie wollte seine Stimme auch so gar nicht mit diesem Song harmonieren. Sogar die Jury schien das insgeheim zu bemerken, denn ihr Urteile drückten sich allesamt um eine Beurteilung des konkreten Auftritts herum, lediglich die außergewöhnliche Stimme und die Entwicklung wurden erwähnt.



Sarah Kreuz-Anything But Love (Live im DSDS Finale… - MyVideo


In der zweiten Runde sang Sarah „I will always love you“ von Whitney Houston, ihr Staffelhighlight. Wieder ein schöner Auftritt, sie versuchte viel Gefühl in den Song zu legen und konnte damit durchaus überzeugen, allerdings war der Auftritt ihrem Mottoshowauftritt extrem ähnlich. Diesmal gab’s für Sarah standing ovations von der Jury, damit das Gleichgewicht zu Daniel wieder hergestellt wurde und sogar Daniel selbst stand für seine Mitstreiterin auf und zeigte sich von ihrem Auftritt beeindruckt. Anschließend sang er sein Staffelhighlight, „Ain’t no sunshine“ von Bill Withers. Ich wähnte mich in einem déjà-vu, als er die Bühne betrat, denn sein Outfit schien dasselbe zu sein, wie zuvor bei eben jenem Mottoshowauftritt. Ein Wunder, dass Fräulein Eichinger dies nicht zu bemerken schien. Gesungen hat Daniel sehr gut. Er selbst fand seinen Auftritt viel emotionaler als beim ersten Mal, ich habe ehrlich gesagt keinen wirklichen Unterschied feststellen können. Sehr schade, dass den Kandidaten für die Runde der Staffelhighlights anscheinend keine Besonderheiten an die Seite gegeben wurden. Wenn schon keine Kugelsessel oder Tänzerinnen dabei sein sollen, so hätte man die Lieder wenigstens verlängern oder abändern können. Wo bitte bleibt die Originalität? So hatte man lediglich einen aufgewärmten Auftritt aus den Mottoshows. Wenngleich aufgewärmtes auch nicht immer das schlechteste sein muss, Highlights sehen anders aus!


Der dritte Durchgang sollte nun den Direktvergleich der Kandidaten mit ein und demselben Titel, nämlich „Anything but love“ von Dieter Bohlen, bringen. Sarah machte den Auftakt, und um mal Nina Eichinger ihre Rolle in der Jury abspenstig zu machen, sie sah in Yvonne Catterfelds weißem Kleid hübsch, wie nie zuvor, aus. Die Kulisse war märchenhaft, der Traum jedes kleinen Mädchens, ein goldener Sessel, weiße schwingende Gardinen, Kronleuchter soweit das Auge reichte, alles in allem haufenweise schöner Kitsch - es fehlte nur noch ein kleiner Piepmatz, der Sarah während des Song auf den Finger hätte fliegen können. Der Song klang in Sarahs Version schön, etwas altmodisch und – nun ja - irgendwie bohlenmäßig. Dieter selbst war schwer gerührt, die Zuschauer, die es dick aufgetragen mögen, sicherlich auch.
Dann folgte Daniels Version von „Anything but love“, musikalisch anders arrangiert klang es etwas moderner als die Version von Sarah, was auch an den stark „Snow Patrol – Chasing Cars“- verdächtigen Zügen liegen könnte. Ganz in weiß, ohne Blumenstrauß, dafür mit Jedi-Kapuze, sang Daniel den Titel, als sei er ihm auf den Leib geschneidert. Schon im Recall hatte das Lied einen besonderen Klang durch seine Stimme, das Gefühl kam nun im Finale wieder durch. Mir persönlich gefiel diese Interpretation besser als Sarahs und auch Daniel Stimme fand ich passender für den Song.



DSDS - FINALE - Daniel Schuhmacher - Anything but … - MyVideo


Der folgende Auftritt der Top 10 mit „Time of my life“ war eine nette Abwechslung, ein wenig mehr Übung hätte einigen aber nicht geschadet. Ob Holger und Vanessa dann allerdings ihren Text oder die Töne gekannt und getroffen hätten, wage ich zu bezweifeln. Schön war es aber alle 10 noch einmal gemeinsam auf der Bühne zu sehen, nachdem wir nun wochenlang mit ihnen gezittert haben. Die hundertste Wiederholung der angeblich lustigsten Castingmomente hätte man dem gebeutelten DSDS-Zuschauer jedoch ersparen können. Das gemeinsame Duett von Daniel und Sarah, das zumindest als Bonustrack auf der Superstar CD erscheinen wird, wenn es nicht sogar selbst plötzlich im Plattenladen käuflich zu erwerben sein wird, bildete noch mal ein emotionales Highlight für alle nah am Wasser gebauten, der Rest konnte sich zumindest sicher sein, dass er diesen Titel bis auf weiteres nicht mehr aus seinen Ohren bekommt.


Daniel Schuhmacher ist nun also der Gewinner der diesjährigen Staffel Deutschland sucht den Superstar, einer Staffel die mit viel Soap und wenig Gesang die Schlagzeilen beherrschte und die dann schlussendlich doch ein Friede, Freude, Eierkuchen – Finale mit zwei sehr guten Stimmen bekam, wie es kein Drehbuch besser hätte schreiben könnte. Das beste Finale seit DSDS nannte es Marco Schreyl, nun, das war es bei weitem nicht. Textpatzer und vermasselte Auftritte gehören nicht in ein Finale, dennoch war es schön, unterhaltsam, versöhnlich für alle Holgers, die wir im Laufe der Staffel ertragen mussten undauch spannend. Das spannendste Finale war es trotz der engen Prozentzahlen meiner Ansicht nach trotzdem nicht, zumindest nicht allein, denn das Finale der Staffel drei zwischen Mike Leon Grosch und Tobias Regner, das ebenfalls nicht so eindeutig entschieden wurde, wie manch anderes, gleichzeitig aber eine extrem hohe Qualität Finalauftritte lieferte, empfand ich als ebenso spannend, eher noch spannender. Doch alldem zum Trotze gratuliere ich Daniel Schuhmacher, der ohne Frage eine sehr außergewöhnliche Stimme hat, und wünsche ihm alles Gute auf seinem nun folgenden Weg. Auch Sarah seien die besten Wünsche mit auf den Weg gegeben. Mögen sie in diesem bösen Musikgeschäft durchhalten und ihren Weg machen.


Wir dürfen uns nun erst mal erholen von dieser aufreibenden Staffel 6 von DSDS, doch ich bin sicher Staffel 7 ist nicht mehr fern. Danke an alle treuen Leser meiner Kolumne, danke für die lieben Kommentare, es war mir eine Freude hier zu schreiben.


Bis zum nächsten Mal,
Karla Kolumna





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DSDS: Einmal werden wir noch wach

08 05 2009


Nun ist es fast soweit. Nur noch einen Tag ist das große Finale von DSDS entfernt. Mit Sarah und Daniel stehen sich erstmals seit der allerersten Staffel wieder eine Frau und ein Mann gegenüber. Damals hatte Alexander Klaws vor Juliette Schoppmann das Rennen um den Superstartitel gemacht. Ob diesmal wieder der Mann die Nase vorn hat oder ob die Dame sich mit dem Superstartitel wird schmücken dürfen? Wir werden es bald erfahren. Wie in den letzten Jahren singen die Kandidaten neben ihrem jeweiligen Siegersong noch einen Lieblingstitel und ihren subjektiv besten Song aus den Mottoshows.

Wie es auch ausgeht, Dieter Bohlen kann sich so oder so die Hände reiben, denn der Siegertitel stammt aus seiner Feder. Erstmals seit der zweiten Staffel singen die Finalisten wieder das gleiche Lied, der Zuschauer kann also Äpfel mit Äpfeln vergleichen und sich entscheiden, von wem ihm das schon aus dem Recall bekannte „Anything but love“ besser gefällt. Schon damals beim Probesingen im Tonstudio haben laut Jury Daniel und Sarah den Titel am besten gesungen, wen wundert es also, dass nun einer von beiden mit der Single die Charts stürmen wird. Eine Nummer eins ist dem Sieger ohnehin sicher, erst Recht mit einem Titel, den jeder DSDS-Zuschauer schon im Ohr hat. Dass Dieter aber nun doch in direkte Konkurrenz mit sich selbst und seinem Lieblingschützling Mark Medlock tritt mag überraschen, im letzten Jahr wirkte Bohlen bei beiden Finalsongs nicht mit.

Neben „Anything but love” wird Sarah Kreuz als sogenannten Herzenssong “A natural woman” von Aretha Franklin singen. Schon im Recall beim Treffen mit Anastacia schmetterte die stimmstarke Sarah zusammen mit der sichtlich begeisterten Sängerin diesen Titel. Er ist bekanntermaßen nicht leicht und somit durchaus eine Herausforderung mit Finalwürdigkeit. Ich bin gespannt, wie sie diesen Auftritt stimmlich, aber auch sprachlich meistern wird. Außerdem ist es endlich mal keine Whitney Houston. Halt, zu früh gefreut, denn Sarahs Staffelhighlight wird Whitney Houstons „I will always love you” sein, eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Wahl. Zum einen ist der Titel erst in der vorletzten Show gesungen worden, jeder hat es noch gut im Ohr und es könnte einen Hauch Langeweile beim Zuschauer erzeugen, wenn die Songwahl der letzten Shows wie folgt lautet: „I will always love you“ - „One moment in time“ - „I will always love you“. Und zweitens, wenn Sarah schon Whitney singen will, dann bitte nicht diesen Titel, denn von ihren drei (guten) Houston-Interpretationen war diese meine Meinung nach die „schwächste“. Sie hätte besser „I have nothing“ wählen oder besser noch ganz Whitney-frei „Listen von Beyoncé aus der Top 15 Show singen sollen. Das wären meine eher meine Wunschsongs für ihr Staffelhighlight gewesen.


DSDS Recall 2009 - Sarah Kreuz im Tonstudio - MyVideo

Daniel Schuhmacher wird neben „Anything but love“ als Herzenssong einmal mehr keinen Männertitel, sondern einen Song von Natasha Bedingfield singen. „Soulmate“, das von dem noch nicht gefundenen Seelenpartner handelt, ist ziemlich hoch, doch die höheren Tonlagen liegen dem Sänger ja durchaus, wie wir wissen. Ob nun originalgetreu Mr. Loveable oder doch eher die Mrs. besungen wird, sollte nebensächlich bleiben, insgesamt bin ich durchaus gespannt auf die Version von Daniel. Einen Vorteil hat die Wahl von Frauentiteln indes immer: es klingt nie wie das Original, sondern wirkt immer sehr eigeninterpretiert. Das Staffelhighlight von Daniel wird ohne große Überraschung „Ain’t no sunshine" von Bill Withers sein, der Song, bei dem die Jury ihre nicht ganz unumstrittenen Standing Ovations gab. Meiner Ansicht nach war es tatsächlich ein sehr guter Auftritt von Daniel, „Sweet Dreams“ von den Eurythmics wäre aber doch deutlich mein persönliches Staffelhighlight seiner Auftritte gewesen. Doch, das Leben ist kein Wunschkonzert und wenigstens Dieter Bohlen bekommt einmal mehr, was er will...


DsDs - Recall Daniel Schuhmacher Tonstudio - MyVideo

Zusätzlich zu den Auftritten der Finalisten werden auch die Top Ten der Staffel 6 noch einmal gemeinsam auf die Bühne treten und „Time of my life“ aus unser aller Lieblingsschmonzette „Dirty Dancing“zum Besten geben. Nun, ob es wirklich für alle die Zeit ihres Lebens war, bleibt wohl offen. Auch müssen wir abwarten, ob vielleicht Holger die schöne Hebefigur mit Vanessa nachspielt oder Marc irgendwann während der Marcos endloser Spannungserzeugungsversuche in der Entscheidungsshow „Mein Baby gehört zu mir“ in Richtung Sarah hineinruft. Wird Annemarie uns gar mit einem Mambo beglücken? Oder wird Dominik eine Wassermelone tragen? Fragen über Fragen, am Samstag wissen wir mehr. Eins dürfte jedoch feststehen, dieser gemeinsame Auftritt wird wohl kaum an das legendäre „My Way“- Duett von Thomas und Fady im letzten Jahr heranreichen. Dennoch ist es schön, die 10 „Besten“ noch einmal vereint sehen und hören zu dürfen. Freuen wir uns also gemeinsam auf ein hoffentlich spannendes Finale der turbulenten 6. Staffel von Deutschland sucht den Superstar!


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DSDS: Das Halbfinale der beliebtesten Castinghits

01 05 2009

Das Halbfinale steht vor der Tür, erstmalig präsentiert jeder verbliebene Kandidat drei Titel unter einem Motto bei dem sich RTL an Kreativität mal wieder übertroffen hat: „Uptempo, Ballade, Nr. 1 Hit. Für dieses Motto müssen wirklich große Denker am Werk gewesen sein, die die „Partyhits, intimen Balladen und Greatest Hits“, welche allesamt schon in der Staffel Aufgabe waren, kurz und knapp umformuliert haben. So wenig Neuerungen es beim Motto gibt, so eintönig ist zumeist auch die Songwahl der Kandidaten. Anfang der Woche war die spekulative Liste noch bunt gemischt, als dann die offizielle Songliste bekannt gegeben wurde war ich doch enttäuscht. Sarah singt schon wieder Whitney Houston, Annemarie singt schon wieder Kelly Clarkson, Daniel singt schon wieder alte Schinken, die man schon ein Dutzend mal zu oft gehört hat. Glücklicherweise finden sich aber bei jeweils drei gesungenen Titeln doch noch ein paar wenige spannendere Lieder, auf die man sich durchaus freuen darf.

Sarah singt also einmal mehr Whitney Houston, diesmal „One Moment in Time“, und macht damit ihren Mottoshow-Hattrick komplett. So gut sie das auch singen mag, 3 Mal ist einfach zuviel, das sollte auch die Jury sehen. Erfreulich ist, dass Sarah am Samstag auch zum ersten Mal einen deutschen Titel singt, was ihr beim Textlernen sicherlich zugute kommt und den Zuhörern einmal eine neue Facette bietet. Leider fiel die Wahl dabei auf Dieter Bohlens,...pardon, ich meine Yvonne Catterfelds „Für dich“, das wohl jedem DSDS-Zuschauer zu den Ohren wieder heraus kommt. Gespannt bin ich trotzdem – darauf, wie Sarah in deutsch klingt und ob sie in der Lage ist die Zerbrechlichkeit des Songs rüberzubringen. Wirklich vorstellen kann ich es mir, ehrlich gesagt, nicht. Der dritte Titel wird „I’m Outta Love“ von Anastacia. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber wurde bei DSDS jemals ein anderer Song von Anastacia gesungen? Sie hat doch so viele... Dennoch freue ich mich bei Sarah am meisten auf diesen Titel, denn die „schnelle“ Sarah hat mir eigentlich immer ganz gut gefallen. Trotzdem wird es am Samstag schwer für sie, nach der Umfrage müsste sie nach Hause gehen, vielleicht kann sie aber gerade aufgrund dieser schlechten Prognosen ganz besonders befreit auftreten und noch einmal auftrumpfen.

Daniels Songwahl ist leider auch sehr unspektakulär. Hieß es zu Beginn der Woche noch er werde „Run“ von Snow Patrol, „Human“ von The Killers und „It must have been love“ von Roxette auf die Bühne bringen, so änderte sich diese abwechslungsreiche und eher moderne Songwahl in „Stand By Me“ von Ben E. King, „Get Here von Oleta Adams, und „Rehab“ von Amy Winehouse. Einzig letzteres empfinde ich als eine interessante Songwahl für Daniel und bin gespannt, wie er dieses Lied singen wird. Warum die Songs nun geändert wurden weiß man nicht, ich merke jedoch an, dass „Stand by me“, das in dieser Staffel ja sogar schon als Gruppensong zusammen mit Seal performt wurde, sowie auch „Get here“ von Herrn Bohlen hoch geschätzte Lieder sind. Ob der sogenannte Poptitan da selbst seine Finger im Spiel hatte, damit sein Liebling Daniel anstatt schöner moderner und vom bösen Rock angehauchter Musik lieber Dieters meist gemochte abgelutschte Castingnummern singt? Wenn ja, dann kann einem der junge Sänger nur leid tun. Trotzdem freue ich mich auf Daniels Versionen der Lieder, mit seiner Stimme klingen sie sicherlich weit weniger abgenutzt, als im Original und „Rehab“ könnte sogar ein kleines Highlight werden.

Annemarie, die ansonsten immer eine abwechslungsreiche Songwahl zu bieten hatte, singt am Samstag zum zweiten Mal hintereinander Kelly Clarkson, diesmal „My Life Would Suck Without You“. Immerhin ist es diesmal keine Ballade, dennoch hätte ich mir etwas ganz neues gewünscht, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass dieses Lied noch schwieriger ist als „Because of you“. Trotzdem sei ihr der Doppelschlag verziehen, da es ihr erster ist. Die Ballade kommt diesmal von Christina Aguilera, die überraschenderweise in dieser Staffel DSDS geradezu unterrepräsentiert ist. In vergangenen Staffeln überboten sich die Kandidatinnen gegenseitig mit Aguileras Balladen, nur an die Uptempo-Hits traute sich noch nie eine heran. Schade eigentlich, aber zurück zu Annemarie. Das Urteil der Jury – Anmie ist keine Clarkson und erst recht keine Aguilera – ist vorprogrammiert, dennoch ist die Songwahl sehr mutig, denn beide Lieder sind wahnsinnig schwer zu singen. Ich persönlich bin nicht so erfreut, dass beide Songs so viele sehr hohe Passagen enthalten, besänftigen tut mich dabei nur Annemaries dritter Titel „Maneater“ von Nelly Furtado. Sicherlich ist dieses Lied nicht gerade gut geeignet zum live gesungen werden, aber ich bin mir sicher Annemarie wird sich passend zum Titel eine Show einfallen lassen und einen, wenn nicht mehrere, leicht bekleidete Männer zum gemeinsamen Balztanz auf die Bühne mitbringen. Ich muss zugeben, auf diesen Auftritt freue ich mich am meisten.

Insgesamt hoffe ich sehr, dass wenigstens im Finale ein paar echte Highlights auf uns geplagte Zuschauer warten. Wir kämpfen uns schon die gesamte Staffel durch einen Morast von Soapelementen, wahnwitzigen Themen für die Mottoshows, teilweise unterirdischen Auftritten von talentfreien Mottoshowteilnehmern und durch Songs, die bei DSDS und anderen Castingshows bereits rauf und runter und hin und her gesungen wurden. Da haben wir es doch wahrlich verdient im Finale ein Bombardement an außergewöhnlichen Songs und spektakulären Auftritten, gepaart mit einem fulminanten Duett der Finalisten geliefert zu bekommen und nicht nur ein auf „Todfeinde gegeneinander“-getrimmtes Schauspiel.
Doch freuen wir uns trotz allem erst mal auf ein hoffentlich spannendes und hier und da überraschendes Halbfinale am kommenden Samstag.




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DSDS: Bye bye Benny

20 04 2009

„Sonne und Regen“ hieß es am Samstag bei der 6. Mottoshow und doch war es überwiegend bewölkt am DSDS-Himmel. Die Meinungsverschiedenheiten der Kandidaten untereinander wurden einmal mehr deren Gesangsdarbietungen übergeordnet, die Diskussion um Annemaries Art zu kämpfen zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Sendung und jeder, der mehr Interesse an den Auftritten, als an den persönlichen Differenzen hat, wurde von dieser Show ein wenig enttäuscht. Höhepunkt der Stilisierung des „Kandidatenkriegs“ dürfte dann Dieters Verbalentgleisung gegenüber Annemarie Eilfeld gewesen sein, die allerdings clever zu kontern wusste. Doch wie jede Woche wollen wir uns von alldem nicht den Spaß an den musikalischen Aspekten von DSDS nehmen lassen und erfreuen uns an den wenigen Sonnenmomenten der letzten Show.

Daniel Schuhmacher war ohne Frage der Glanzpunkt am Samstag. Erst sang er „Here comes the rain again“ von den Eurythmics, entgegen Dieter Auffassung allerdings sehr originalgetreu – zeitweise hätte man mit geschlossenen Augen meinen können, Annie Lennox stehe selbst auf der Bühne – sehr sehr gut und zeigte damit, was er kann. Das vor einigen Wochen vorgetragene „Sweet dreams“ gefiel mir zwar noch besser, doch auch diese Leistung war durchaus beeindruckend. Als zweites folgte das von Herrn Bohlen selbst ausgewählte „Ain’t no sunshine“, das der junge Pfullendorfer wirklich überzeugend und mit herausstechender, leicht „dreckiger“ Stimme sang und das die Jury sogleich mit Standing Ovations belohnte. Warum Nina Eichinger jedoch aufstand, wenngleich sie doch Daniels ersten Titel besser fand, kann wohl nur mit Großpapa Bohlens mächtigem Einfluß erklärt werden. Jedenfalls hat der am Sonntag 22 Jahre alt gewordene Schuhmacher endlich zu seiner alten Form zurück gefunden und dominierte diese 6. Mottoshow mit seinen Auftritten. Hoffentlich kann er das Niveau endlich konstant halten.

Die medienpräsente Annemarie legte am Samstag zwei sehr unterschiedliche Auftritte hin, einmal sang sie „Bailando“ von Loona und versprühte dabei Urlaubsgefühl. Man konnte fast meinen man sei im Cluburlaub auf Ibiza. Auch wenn der Titel nicht wirklich schwierig war, fand ich den Auftritt ganz ordentlich. Im Gegensatz zu Dieter fand ich das Lied sehr passend für Annemarie, ihre Stimme harmonierte sehr gut mit diesem seichten Song, auch wenn dieser Song generell bei DSDS nicht unbedingt zur Regel werden sollte. Für den zweiten Auftritt hatte sich Anmie einiges vorgenommen, denn sie sang „Purple rain“ von Prince. Vorneweg, ich finde Annemarie hat sich bis jetzt in den Mottoshows durchaus gesteigert, ihr Gesang ist sicherer geworden und sie singt nicht mehr annähernd so schief, wie beispielsweise „Baby, one more time“ oder „99 Luftballons“. So war es auch bei „Purple rain“, man kann ihr nicht vorwerfen sie habe unsauber gesungen, sie hat kaum Töne versemmelt, aber: der Auftritt war für mich dennoch eine Qual, denn die Kleinmädchenstimme von Eilfeld wollte so überhaupt nicht zu diesem Meisterwerk passen, und bei ihren Bemühungen die Töne gut zu treffen, blieb jegliche Emotion auf der Strecke. Mir stellten sich die Nackenhaare auf, das war wirklich nicht schön. Ich möchte ihr raten nur noch Lieder zu singen, die mit ihrer Stimme harmonieren und zu ihr passen. Das war einfach mehrere Nummern zu groß für die junge Dessauerin.

Dominik Büchele hatte bei der 6. Mottoshow wahrlich nicht seinen besten Tag. Er begann mit dem sommerlichen „Upside down“ von Jack Johnson, bei dem der alternde Dieter vergeblich den Regen suchte, und sang sehr durchschnittlich und begleitet von einem leicht watscheligen Gang über die Bühne. Warum nur hat er nicht seine Gitarre mit auf die Bühne genommen. Sie hätte den etwas unbeholfenen Auftritt meiner Ansicht nach sehr steigern können. So tat sich Dominik selbst keinen Gefallen und musste sich von Dieter anhören, dass man den Song kaum schlechter singen könne, was allerdings schon gewohnheitsmäßig völlig überzogen war. Der zweite Song „Why does it always rain on me“ von Travis gelang Büchele dann schon viel besser, gesanglich reichte er dennoch nicht an „wire to wire“ von letzter Woche heran. Die Selbstironie jedoch, mit der er das Lied vortrug und zusätzlich mit einem gelungenen Hintergrundclip untermalt hatte, fand ich großartig und sehr amüsant. Unterm Strich muss ich aber einmal einem Jurymitglied, nämlich Volker Neumüller, zustimmen. Dominik hat gesanglich eher einen Schritt zurück gemacht, er sollte sich für die nächste Woche eine Herausforderung suchen, mit der er dann sein Potential besser ausschöpfen und wieder richtig überzeugen kann.

Sarah Kreuz begann mit „It’s raining men“, vergurkte den tiefen Anfang, sang dann aber kraftvoll, überzeugend und endlich mit ein wenig mehr Ausdruck in Stimme und Gesicht. Die „schnelle“ Sarah gefiel mir um Längen besser, als die „langsame“, die mit dem zweiten Titel „You are the sunshine of my life“ von Stevie Wonder zwar auch ganz gut sang, aber etwas – ja, ich nehme das Wort jetzt auch einmal in den Mund - langweilig wirkte. Die Jury sah das zwar genau andersrum, aber die hat die junge Sängerin auch sowieso schon in eine Schublade gesteckt, aus der sie nicht mehr heraustreten darf. Die Kraft und Stärke, die Sarah beim ersten Song versprühte, würde ich mir öfters von ihr wünschen, das passt sehr gut zu ihr. Noch mehr wünsche ich mir allerdings endlich vernünftigen Englischunterricht für Sarah. Ich ertappe mich dabei, wie ich bei ihren Auftritten Angst bekomme, dass sie wieder den Text vergessen könnte oder wie mir Textzeilen, die sie vermischt oder gänzlich falsch ausgesprochen hat, im Ohr hängen bleiben. Daran muss sie arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei. Hoffentlich hat die Tatsache, dass sie neben Benny bis zuletzt zittern musste, Sarah etwas aufgerüttelt.

Bleibt noch Benny Kieckhäben von dem wir uns in der 6. Mottoshow leider verabschieden mussten. Gesanglich war Benny tatsächlich der Schwächste am Samstag, sein „Walking on sunshine“ brachte das Coloneum zwar trotz versemmelter Töne zum Mittanzen, der Auftritt gehörte aber eindeutig nicht zu Bennys stärksten. Das zweite Lied „When the rain begins to fall“ gefiel mir wesentlich besser. Zwar waren auch hier einige schiefe Töne, aber Benny wirkte so schwungvoll und positiv, dass man ihm diese gern verzieh. Mir persönlich wird der sympathische Wormser fehlen, trotz gesanglicher Defizite hat er es häufig geschafft, seine Auftritte mitreißend zu gestalten und mit Freude zu füllen. An dieser Stelle alles Gute für Benny!

Fazit der Mottoshow ist für mich, dass die wolkige Stimmung bei DSDS hinter den Kulissen den Auftritten der Kandidaten anscheinend nicht unbedingt gut tut. Bezeichnend in der Show war die Einladung von Razorlight an Dominik Büchele bezüglich seines Auftritts mit ihrem Song. Wenn der junge Sänger so viele Töne versemmelt hätte, wie Dieter meinte, dann hätte die Band damit wohl kaum in Verbindung gebracht werden wollen. Das muss schon hart sein, Herr Bohlen! Positiv war für mich deshalb - neben dem überwundenen Formtief von Daniel Schuhmacher - dass die Jury, mal abgesehen von Dieters Kraftausdrücken, etwas weniger oft mit ihrer Beurteilung daneben lag, als in den vergangenen Wochen. Allerdings spricht es nun wirklich nicht für diese Staffel und schon gar nicht für die „kompetenten“ Juroren, wenn man sich über so etwas schon freuen kann. Dieter möchte ich einen Satz von Dominik Büchele aus der Show an die Hand geben, der ihn hoffentlich zu ein paar guten Manieren zurückführen kann: “Wir sind halt alle fast noch Kinder.“ Das sollte Herr Bohlen nicht vergessen. Ich bin gespannt, ob es gelingt den Fokus bei der 7. Mottoshow wieder mehr auf das Geschehen auf der Bühne zu richten. Wir werden sehen, ob dieser Wunsch jedes mehr musik-als soapinteressierten DSDS-Zuschauers in Erfüllung gehen darf.

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DSDS: Und nun folgt der Wetterbericht

17 04 2009
Sonne und Regen – ganz getreu der derzeitigen Wetterlage - lautet das ominöse Motto bei der 6. Mottoshow, es darf wohl dahingehend interpretiert werden, dass die Kandidaten jeweils einen fröhlichen Sommersong und einen Song für die eher regnerischeren Tage singen sollen. Zumindest durfte dieses Woche lange spekuliert werden, womit unsere Ohren beglückt werden, denn RTL hat beschlossen die Songliste erst am Freitag öffentlich bekannt zu geben. Neben den 5 Verbliebenen wird am Samstag auch Oliver Pocher auf der Bühne stehen und das Kummer gewohnte Publikum mit „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel beglücken. Damit dürfte zumindest schon mal die Frage geklärt sein, wer bei der Show der Schlechteste sein wird. ;-)

Ob allerdings das Juryurteil für Olli Pocher schlechter ausfällt, als das für Dominik Büchele, steht noch in den Sternen. Der Kappel-Grafenhausener singt am Samstag zum einen „Why does ist always rain on me“ von Travis. Ist dieser Titel eine Anspielung auf die schlechten Beurteilungen, die von der Jury auf ihn herunterregnen? Man weiß es nicht, jedoch wird sich an diesem Niederschlag auch am Samstag voraussichtlich nichts ändern, denn der Song ist recht höhepunktsarm und regt Dieter vermutlich nicht dazu an von seinen allwöchentlichen Langeweile-Bekundungen abzusehen. Jedoch änderte auch die mutigere Songwahl der letzten Woche nichts an Dieters Urteil, deshalb denkt Dominik sich wahrscheinlich, es sei eh egal, was er singt, die Beurteilung wird immer schlecht sein. Auch Bücheles sommerlicher Song „Upside down“ von Jack Johnson dürfte Herrn Bohlen nicht überzeugen, denn das Lied ist perfekt für einen gemütlichen Grillabend am Lagerfeuer, genau das also, was Bohlen nicht von Dominik in seiner Show hören will. Wir dürfen bei diesem Song jedoch die Hoffnung haben, dass der junge Sänger nach längerer Zeit mal wieder mit seiner Gitarre auf der Bühne steht und damit genau das macht, was seine Anhänger so sehr an lieben: einen puren Auftritt mit Instrument und ohne Gedöns. Es ist allerdings sehr schade, dass beide Songs keine stimmlichen Herausforderungen für Dominik darstellen und er auf diese Weise weder die Kraft in seiner Stimme, noch sein Potential wirklich voll zeigen kann.

Spannend wird es bei Annemarie Eilfeld, die mit Sicherheit gerne das Lob der letzten Woche wiederholt wissen würde. Sie singt einmal das sommerliche „Bailando“ von Loona, wagt sich also an (wenn auch sehr simples) Spanisch heran und wird zumindest etwas Urlaubsstimmung im Coloneum verbreiten können. Stimmliche Meisterleistungen wird ihr dieses Lied jedoch nicht abverlangen. Ganz anders Anmies zweiter Titel, „Purple Rain“ von Prince. Dieses Lied stellt eine echte Herausforderung dar, es ist sehr schwierig zu singen und jeder leidenschaftliche DSDS-Zuschauer wird noch die bravouröse Version von Tobias Regner in der dritten Staffel im Kopf haben. Das Mädel traut sich was – das muss man anerkennen - und das kann entweder belohnt werden und sie einen großen Sprung nach vorn machen lassen oder aber total in die Hose gehen. Auf diesen Auftritt bin ich am Samstag auf jeden Fall am meisten gespannt.


Tobias Regner - 04 Purple Rain - MyVideo

Sarah Kreuz singt zum einen „You are the sunshine of my life“ von Stevie Wonder. Stimmlich wird das für die junge Sängerin kein Problem darstellen, aber sie muss bei diesem Lied zeigen, dass sie auf der Bühne fröhlich und freundlich wirken kann und sich, wie sie es letzte Woche ihren Fans versprach, auch den ganzen englischen Text merken kann, was die eigentliche Herausforderung für sie sein dürfte. Ich bin gespannt. Ihren zweiten Song hätte ich ehrlich gesagt eher von einem anderen Teilnehmer gehört, nämlich Benny Kieckhäben, denn zu „It’s raining men“ von den Weather Girls hätte er bestimmt viel Show machen können. Nun singt aber Sarah dieses Lied und zeigt, wenngleich der Song für mich in die gleiche viel-zu-oft-gehört-Schiene fällt, wie zuvor schon „I will survive“, dass sie auch etwas schnellere Songs zumindest nicht scheut. Dennoch wirken diese Lieder auf mich etwas farblos gegenüber der anderen weiblichen Kandidatin Annemarie, daher sollte Sarah aufpassen, dass sie nicht plötzlich trotz der eigentlich stärkeren Stimme im weiblichen Duell den kürzeren zieht.

Benny Kieckhäben singt ein ebenso abgenutztes Lied, „Walking on Sunshine“ von Katrina & the Waves, wenngleich der Text nicht halb so schön zu ihm passt, wie es bei dem Titel der Weather Girls gewesen wäre. Immerhin ist der Song flott, sodass Benny versuchen kann viel fröhliche Stimmung auf der Bühne zu machen, was ihm ja in der Regel durchaus gelingt. Auch Bennys zweiter Titel steht ganz im Zeichen der 80er Jahre. „And when the rain begins to fall“ von Pia Zadora & Jermaine Jackson eignet sich ebenfalls als Benny-Stimmungs-Song und ich persönlich bin froh, dass er den Ausflug zur ruhigen Ballade, bei dem einzig die Stimme entscheidend ist, hinter sich hat und wieder das macht, was ihm am meisten liegt. Dennoch dürften die Prognosen für unseren sympathischen Paradiesvogel diese Woche auf Regen stehen, in unserer Umfrage hat er die wenigsten Stimmen und somit könnten diese beiden Auftritte seine letzten auf der DSDS-Bühne sein.

Daniel Schuhmacher wird diese Woche Dieter sehr glücklich machen, denn mit „Ain’t no sunshine“ von Bill Withers überzeugte das Stimmtalent den Poptitan schon im Casting. Bei diesem Song will zwar trotz der Sonne im Namen sonst so gar keine fröhliche Sommerstimmung entstehen, aber Daniel kann seine stimmlichen Vorzüge sehr gut ausspielen. Auch sein zweiter Song verspricht ein Erfolg zu werden, denn er singt „Here comes the rain again“ von den Eurythmics, deren „Sweet dreams“ Daniels bisher besten Mottoshowauftritt darstellte. Ich denke diese Woche wird der Pfullendorfer auf der Couch sitzen bleiben dürfen, was seine Fans und insbesondere Dieter erleichtern wird. Auch generell stehen Daniels Sterne günstig, in unserer Umfrage führt er zur Zeit vor Dominik – wenngleich ich an dieser Stelle die Daniel-Power-Voter, die ihren Star in etwas zu schneller Geschwindigkeit vom zweiten auf den ersten Platz hievten, darauf aufmerksam machen möchte, dass ich keineswegs mit Herrn Dr. Fleischhauer kooperiere;-)

Alles in allem verspricht die Show am Samstag wieder bunt zu werden. Stellt die Getränke kalt, den Knabberkram bereit und platziert euer Telefon, denn schon morgen ist es endlich wieder soweit. Viel Spaß!



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Fotos vom Stadtfest in Aurich 2008

19 08 2008

Nach dem ich ja monatelang thesierend zu hause eingesperrt war, jetzt mal wieder etwas zum Thema Reallife: Stadtfest in Aurich. Die Highlights ;) habe ich in einer Bilderkategorie zusammengefasst. Ein Video gibt es auch noch. Interessanterweise haben auch schon die Fotos vom letzten Auricher Stadtfest sehr viele Leute angeschaut und mein Blog darüber gefunden. Die Fotos und Videos habe ich mit meiner Panasonic Lumix FX12 erstellt. Die Fotos nimmt die Kamera mit 7 Megapixel auf, die Videos mit 640x480px bei 30 fps.

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Ein paar Leute, die auf der JuZ Bühne gespielt haben: stevo star am Freitag und DJ Prymes am Samstag.


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Stadtfest Aurich 2007 Party On

23 08 2007

UPDATE:
Auch 2008 gibt es Bilder und dieses mal sogar ein Video vom Stadtfest.



Am Wochenende war ich beim Auricher Stadtfest - nicht so voll wie die letzten Jahre, was vermutlich am Regen und an den niedrigen Außentemperaturen gelegen hat.

Der Freitag war insgesamt unspektakulär - ein paar Bier - dann gings wieder nach Hause.



Der Samstag brachte neben dem gelungenen Auftritt von Dark Thug viele Freunde und Bekannte an der Juz-Bühne zu treffen. In der Galerie habe ich ein paar Fotos veröffentlicht.

Außerdem traff ich einen Vertreter der KBG - ähh? KBG? JA - Kreide Gruppe Bremen - sehr gut - darüber kann man lachen. Siehe Foto:


Dann noch das: bei einem Besuch des örtlichen Aldi-Markt eine Überraschung - Sangria und Lambrusco aus Dosen - da hab ich gleich mal 2 Dosen von jeder Sorte geshoppt und am Abend verkonsumiert - das Ergebnis Erlebnis war wenig berauschend und der Kopf tat anschließend weh, aber nur etwas.




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