Gewinnspielviralität oder der Schnäppchen-Flashmob

05 05 2010
Wenn's was zu "gewinnen" gibt oder "umsonst" oder gar "geschenkt" rasten die Leute ja regelmässig aus, gut beobachten kann man dieses Verhalten beim Karneval, wenn sich erwachsene Menschen wie von Sinnen um ein paar olle Kamelen kloppen, als würde es morgen nichts mehr geben. Früher fand ich auch immer diese Szenen von der Eröffnung des Winter-/Sommer-Schlussverkaufs sehr bezeichnet, wenn sich schon morgens weit vor Ladenöffnung eine Horde vor Karstadt oder Kaufhof sammelt, um die vermeintlichen "Schnäppchen" abzugreifen. Eigentlich fast eine anarchische Form des Flashmobs, funktionierte damals auch schon ganz ohne Internet.

Die moderne Form des "Gewinnens" und "Verschenkens" folgt nun mehr und mehr einem Beteiligungs- und Viralitätsgedanken. Man bindet die Beteiligten ein indem man Ihnen Aufgaben stellt: die auffordert Fotos zu verschicken, Links bei Twitter zu posten oder Gruppen bei Facebook zu gründen, um exklusive Konzerteinladungen zu ergattern (macht o2). Insgesamt erhöht das zum einen den Spassfaktor für die Beteiligten, zum anderen wird dadurch kostenlose Werbung für eine Kampagne generiert, die mit Geld sehr teuer wäre.

Eine Variante hiervon ist die Aufforderung im Firmeneigenen Blog z.b. hier bei blog.notebooksbilliger.de sich für eine "Testgerät" zu qualifizieren. Um an das Testgerät zu kommen muss man natürlich einige Aufgaben erfüllen u.a. ein eigenes Blog haben und auf den Artikel verlinken.

Da stellt sich natürlich für mich die Frage: wie finden meine Blog-Leser das, wenn ich hin und wieder an Gewinnspielen teilnehme und speziell dafür Artikel im Blog erzeuge? Könnte nerven, könnte aber auch ein netter Service sein, selbst was zu schreiben und die Chance auf den Gewinn wahrzunehmen. Von daher finde ich es ganz okay, wenn man es nicht übertreibt und quasi nur noch sein Blog, um der Gewinnspiele willen betreibt.

Diesen Gedanken verfolgt auch Casten bei notebooksbilliger und hat sich ein paar Regeln ausgedacht, die die Sache verkomplizieren:
Folgendes habe ich mir also ausgedacht:

- Ihr seid Blogger und betreibt ein eigenes Blog, welches nicht für diesen Zweck oder für Gewinnspiele erstellt wurde.


okay - hab ich www.outclub.de.

- Solltet ihr das Gerät gewinnen, so erklärt ihr euch bereit, einen Testbeitrag zum Netgear Digital Entertainer Elite EVA9150 in unserem Blog zu veröffentlichen.


okay, mache ich gerne.


Ihr veröffentlicht auf eurem Blog eure 10 Lieblingsfilme, die ihr gerne auf der Netgear Digital Entertainer Elite EVA9150 abspeichern wollt. Dabei wäre Rocky 1-6 natürlich nur 1 x als Nennung zulässig


Also mal 10 Filme, die ich für ziemlich gut halte:

01 - James Bond - Ein Quantum Trost
02 - Léon - Der Profi
03 - Taxi
04 - Jagd auf Roter Oktober
05 - Star Wars Trilogie
06 - Herr der Ringe
07 - Vertrauter Feind
08 - Die Monster AG
09 - Findet Nemo
10 - Rambo - First Blood

Dazu macht ihr ein Foto von eurer coolen DVD- oder Videosammlung und verlinkt auf diesen Beitrag.


Das wird jetzt ein bisschen traurig - ich habe nur ganz wenige DVDs, aber dafür einen riesigen Fernseher, der sich total über digitales Futter von dem Netgear Digital Entertainer Elite EVA9150 freuen würde.

DVD Sammlung und TV-Gerät


Damit sind die Aufgaben erfüllt und das Gewinnspiel kann losgehen. Ich bin sehr gespannt, wie viele Leute diesmal daran teilnehmen, aufgrund der sehr restriktiven Vorgaben kann ich mir vorstellen, dass es nicht sonderlich viele sein werden. ich werde auf jeden Fall beobachten wie es damit weiter geht und hier wieder davon berichten.

Parallel dazu habe ich mich auch an einem Gewinnspiel der T3N über Facebook beteiligt, da musste man ein Foto von seinem Schreibtisch hochladen und kurz beschreiben, funktioniert prima, wird aber leider inzwischen recht inflationär eingesetzt, von daher ist diese Kampagne sicherlich etwas spannender.






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Dropbox für Android App

22 03 2010

Dropbox das kleine, coole Programm zum einfachen Austausch und Synchronisieren von Dateien zwischen verschiedenen Computern und verschiedenen Benutzern, wird es im Laufe des Jahres auch für Android geben, wie dieser Text und einige Screenshots im Dropbox blog zeigt. Damit schließt Dropbox die Lücke zur bereits seit einiger Zeit vorhandenen iPhone App. Welche Features wird die App haben:


  • Der gesamte Dropbox Inhalt wird "on the go" verfügbar sein.
  • Bearbeiten und Sync vom Handy auf die Dropbox
  • Herunterladen von Dateien zur offline Betratung
  • Hochladen und Sync zwischen Handy und Dropbox
  • Teilen von Links zu Dateien in der Dropbox

Hier noch ein kurzes Video was dropbox ist und kann:




What is Dropbox?



Noch ein paar Zahlen aus dem Dropbox Blog

Users by nationality:


  • 32.7% USA

  • 6.7% UK

  • 6.5% Germany

  • 4.7% Japan

  • 4.0% Canada

  • 3.5% Spain

  • 3.2% Netherlands

  • 2.8% China

  • 2.7% France

  • 2.5% Italy



Users by platform:


  • 66.1% Windows only

  • 20.9% Mac only

  • 2.0% Linux only

  • 7.4% Windows and Mac

  • 2.6% Windows and Linux

  • 0.3% Mac and Linux

  • 0.7% All three




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Stadtwerke Düsseldorf "verschenken" 100 Euro an Kunden

09 03 2010

Vor einigen Tagen erreicht mich ein Schreiben der Stadtwerke Düsseldorf mit dem schönen Betreff "100 Euro voller Energie!" - Endlich mal ein Mailing mit einer positiven Botschaft, da lese ich doch gerne weiter. In dem Schreiben wird dem geneigten Leser dann erstmal ordentlich Honig ums Maul geschmiert: "Sie als langjähriger Stammkunde..." Blabla "... Für Ihre Treue möchten wir uns bei Ihnen mit '100 Energie-Euros' bedanken." 


Stadtwerke Düsseldorf 100 Euro voller Energie


Das klingt doch schonmal alles sehr nett und freundlich, danke, auch wenn es keine Mehrzahl von "Euro" gibt, ob 1 Euro oder 100 Euro, Euro bleibt Euro. 


Wie und wo kommt ich nun also an meine 100 Energie Euro, ganz einfach, es gibt 35 Kooperationspartner bei deren Filialen die Energie Euro eingelöst werden können. "Ihre 100 Energie-Euros verwenden Sie beim Einkauf wie Bargeld.", steht im Schreiben.


Na gut denkt man sich da, so richtig cool ist das ja mit den 100 geschenkten Euros nicht, wenn man auf 35 Kooperationspartner beschränkt ist, aber werfen wir mal einen Blick auf diese Partner: 




Hier gesellt sich also eine illustre Schar von Anbietern aus verschiedenen Bereichen zusammen, vor allem aus dem Handels- und Dienstleistungsbereich. Mit der kleinen Einschränkung, dass so gar keiner von denen in meinem relevant set ist. 


Kooperationspartner 2



Na gut, dass könnte ja noch werden denkt sich der geneigte Leser und überlegt schon wo man 100 Euro ausgeben kann, ist ja wie Bargeld, stand im Schreiben. 


Leider leider, ist das aber alles gar nicht so einfach, die Energie-Euros werden nämlich nicht wie angekündigt 1:1 wie Bargeld behandelt, sondern nur zusätzlich zu richtigem Geld:  "1 Energie-Euro pro Einkaufswert von 10 €" steht vielfach neben dem Logo der Kooperationspartner - na super! 


Da habe ich jetzt also viele Minuten meines Lebens damit verbracht das Schreiben der Stadtwerke Düsseldorf zu lesen, hatte schon ein positives Image gegenüber den Stadtwerken entwickelt und dann kommt doch wieder das dicke Ende, dass man eh nichts Geschenkt bekommt. Mal angenommen, man würde tatsächlich hingehen und versuchen die 100 Energie-Euro zu Nutzen, müsste man Waren und Dienstleistungen im Wert von ca. 1.000 Euro in Anspruch nehmen. Das ist ja jetzt nicht so zielführend, vielleicht gut für die Düsseldorfer Wirtschaft, aber sicher nicht gut für mich. 


Ich habe also jetzt dieses "Geschenk" mit einem faden Beigeschmack in der Papiertonne entsorgt und damit sich der ganze Aufwand überhaupt noch lohnt, also dieser Blog-Eintrag geschrieben.


Tipp an die Stadtwerke: diese Art von "Werbung" bitte zukünftig unterlassen, so dumm wie angenommen ist der geneigte Kunde nun doch nicht. Außerdem bringt so etwas keinen Image-Gewinn, nur Image-Schaden, und die Kosten für so ein Mailing stehen sicher in keinem Verhältnis zum erhofften positiven Einzahlen der Aktion auf die Marke. 





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Unter dem Motto "Mein Schreibtisch..."

27 02 2010



... könnte dieser Artikel stehen, der eigentlich von der Idee her auf einem Eintrag im Blog von notebooksbilliger.de basiert.  


Dort gibt es noch bis zum 15.03. einen PC zu gewinnen, wenn man Artikel über seinen Schreibtisch blogt und dabei notebooksbilliger.de verlinkt. An anderer Stelle habe ich schon darüber gelesen das sei Link-Prostitution, naja ich finde das jetzt nicht so schlimm, immerhin handelt es sich hier um einen seriösen Anbieter. 


Ich habe also eine Reihe von Schreibtischen zusammengestellt aus den letzten Jahren angefangen mit 2007 "Chaos im Büro"... 


Chaos im Büro 2007


Links ein sehr altes PC-(Win XP) Notebook aus 2001, in der Mitte ein Powermac und rechts ein iBook.



Dann natürlich das Thema "Mobiles Büro" - eigentlich arbeite ich nämlich gar nicht regelmäßig am Schreibtisch: 


Mobiles Büro 2008



Und zum Schluss noch die aktuelle Büro-Aufteilung, zwei Arbeitsplätze, und aufgeräumt. Dieses Foto ist direkt nach dem Umbau entstanden, deshalb ist es noch so ordentlich.


Büro an der Uni 2009


Wie man sieht, der Powermac ist immer noch da. 


Das alles kann natürlich nicht mit dem Office-Wahnsinn von Steve mithalten, der inzwischen 60 24" Monitor in seinem Büro aufgehängt hat. Mehr Fotos bei Flickr.




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Dinge die richtig nerven: "Microsoft Word musste wegen eines Problems beendet werden..."

20 02 2010



Word musste wegen eines Problems beendet werden.




Ganz besonders schlimm ist diese oben gezeigte Meldung, wenn man gerade ein umfangreiches Word-Dokument bearbeitet hat und sich dann die Software ins Nirvana verabschiedet.


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User Experience bei dem Versuch Payback-Punkte in einen Gutschein für den WMF-Shop einzutauschen!

14 02 2010



User Experience, kann zu Deutsch übersetzt werden mit Nutzererfahrung, besser: Nutzerlebnis oder Anwendungserlebnis, es umschreibt alle Aspekte der Erfahrung eines Nutzers bei der Interaktion z.B. mit einer Website. (Quelle: Wikipedia.de)


Negative Nutzerlebnisse können durch Websites vor allem durch unerwartete Reaktionen oder Fehlfunktionen induziert werden. So geschehen bei dem Versuch Payback-Punkte einzulösen und in einen WMF-Shop-Gutschein einzutauschen. Das erste Problem stellte sich bereits im Payback-System, jedes Mal nach erfolgreicher Anmeldung und Legen des gewünschten Gutscheins in den Warenkorb, sollte der Kauf (bzw. Tausch der Punkte gegen den Gutschein) ausgelöst werden durch Klick auf den Button "Jetzt Bestellen". Reproduzierbar wurde beim Klick auf den Button "Jetzt Bestellen" die Session gelöscht - die Anmeldung war futsch, das Produkt nicht mehr im Warenkorb, eine Bestellung konnte nicht durchgeführt werden. Das ist ohne Warnung oder Fehlermeldung absolut unbefriedigend, vor allem weil jedes Mal die Anmeldung neu durchgeführt und der Warenkorb wieder befüllt werden musste. Dieses Problem trat aber nur im Firefox 3.6 auf Mac OS X 10.6 auf. Eine alternative Verwendung von Safari 4.0.4 brachte den Erfolg und die Bestellung konnte durchgeführt werden. 


Der Gutschein wurde per E-Mail verschickt und benötigte ca. 40 Minuten bis zum Eintreffen, hierauf wird man bereits im Payback-Shop vorbereitet, hier spricht man sogar von einer Stunde bis zum Versandt der E-Mail. Wer nun auf die Idee kommt schon einmal die Zeit zu nutzen, um die Bestellung im WMF-Shop vorzubereiten und während des Check-outs noch eben den Gutscheincode einzugeben, wird jäh enttäuscht: es ist nicht möglich den Gutscheincode beim Bezahlen einzutragen. Erst in der E-Mail von Payback erfährt man, dass eine Einlösung des Gutscheins nur über eine spezielle URL möglich ist. Leider ist damit der Bestellprozess, soweit man ihn schon durchlaufen hat, unbrauchbar und muss von vorne gestartet werden und leider ist das nicht die letzte Hürde, die umschifft werden will: ein Eintragen des Gutscheincodes ist in Safari nicht möglich, erst durch die alternative Verwendung von Firefox klappt dies. Am Ende erhält man vom WMF-Shop eine überfüllte und unübersichtliche Bestätigungsseite, die zwar mit den Worten: "Vielen Dank für die Einlösung Ihres ONLINE-Gutscheins der Fa.PAYBACK GmbH" beginnt, aber nicht klar kommuniziert, ob der Kauf damit abgeschlossen ist, ähnlich unübersichtlich war bereits der Kaufprozess bei Pearl, wo man am Ende noch ganz versteckt einen letzten Bestätigungslink anklicken musste.


Positiv zu Bemerken bleibt die schnelle Reaktion auf die Protestmail an den WMF-Shop-Support: die Antwort kam direkt am Morgen nach der Bestellung bereits vor 8 Uhr! 



Fazit: Onlinebestellung und Abwicklung sind auch mit vielen Jahren Erfahrung nicht ohne Probleme, viel Geduld und Ausprobieren alternativer Browser möglich. Mögliche Probleme sollten frühzeitig in Nutzertests identifiziert und behoben werden, bevor unzufriedene Kunden zurückbleiben.




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Google Trends zur Bundestagswahl

13 09 2009

Zur Bundestagswahl in wenigen Tagen ist ja schon einiges geschrieben worden und heute Abend gibt es sogar das große TV-Duell auf VIER Sendern gleichzeitig (so richtig sinnvoll finde ich das nicht). Nichtsdestotrotz will sich Outclub.de als meinungsstarkes Blog auch ein wenig an der aktuellen Diskussion beteiligen und hierfür haben wir weder Kosten noch Mühen gescheuten, um die Statistik von google trends zur Bundestagswahl auf diese Seite zu bringen:





Dargestellt werden die Suchanfragen zu bestimmten Parteien und Personen (auf der zweiten Seite) im Zeitverlauf. An diesen Trend kann man nur vielleicht Schlussfolgerungen für den Ausgang der Bundestagswahl ablesen oder auch nicht. Die Zahlen sprechen im Wesentlichen für sich.

Leider passt der Iframe nicht so recht in mein bloglayout - naja - im Zweifel einfach auf dieser Seite gucken: http://www.google.de/landing/elections09/



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No news today.

30 06 2009


Gerade über die Fehlerseite von Rivva (http://rivva.de/404.html) entdecke ich dieses Video und bin fasziniert, dass flickr nicht nur Fotos sondern auch Videos enthält.

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Die Prüfungsangst geht schon wieder um...

26 06 2009
Daher ein unterhaltsamer Kurzfilm zwischen Prüfungsstress und Prokastination für alle, die ab morgen wieder Klausuren schreiben dürfen. Viel Erfolg dabei!



Dank an David für diesen Link.

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G1 - die erste Woche, ein Erfahrungsbericht

03 03 2009
Viel Bewegung ist in der letzten Zeit in den Markt für Mobile Devices gekommen, vor allem durch das iphone, touch-screen Bedienung und nicht zuletzt durch Googles Open Handset Alliance und das Betriebssystem Android.


Auf der Suche nach einem internetfähigen und coolen mobilen Endgerät bin ich schlussendlich beim G1 (HTC-Dream), gelandet. Die Frage nach dem warum lässt sich relativ schnell beantworten:
  • das G1 ist mit 350 euro relativ billig, im Vergleich zum iPhone,

  • das G1 muss man nicht durch irgendwelche dubiosen "patches" cracken, um es mit anderen als der vorgesehen SIM-Karte zu betreiben und

  • das G1 hat eine richtige Tastatur und nicht diese Bildschirmaushilfe.



Nachdem ich das G1 letzte Woche, Dienstagabend bestellt hatte, war es sehr fix von den Jungs von fonmarkt.de schon am Donnerstagvormittag da. *respekt*


Mein Ziel ist es also das G1 mit einer o2-SIM-Karte mit der Internet-Flatrate zu betreiben, die ich eh schon für meinen UMTS-Stick besitze. Fehlt leider im Moment noch ein Voice-Tarif, aber daran arbeite ich.


Mal davon abgesehen, dass das G1 natürlich mit einem T-Mobile-Branding kommt ist es in weiß gar nicht so hässlich, wie es auf den Fotos immer aussieht.


Der kleine Karton in dem das G1 kommt ist funktional, aber unspektakulär, es finden sich neben einem Netzteil mit Mini-USB-Anschluß und einem normalen USB-Kabel noch Kopfhörer mit bedieneinheit, ein paar scheußliche Aufkleber, die man wohl hinten drauf kleben soll, eine Kurzanleitung und eine CD mit der langen Anleitung. Eine Docking-Station ist nicht dabei, da werde ich mir noch mal ein günstiges Modell zulegen. Vergessen darf man nicht die weiße Tasche, die auch nicht so schön ist.


Damit das G1 mit O2 funktioniert muss man beim ersten Start direkt die APN-Daten von O2 eingeben, dummerweise hab ich die zuerst von der O2 Website genommen und mit damit einen Proxy eingehandelt, der kein keine https-Verbindung zuließ und mich drei Tage gewundert, warum ich nicht bei igoogle, studivz usw. anmelden konnte. Dank eines Hinweises auf dieser Website APN Einstellungen für O2 und diverse andere Netzbetreiber funktioniert jetzt zumindest das Internet auf dem G1.


Die erste Einrichtung von Google-Mail usw. verlief völlig unspektakulär, Benutzernamen und Passwort eingeben und man hat google-mail und google-talk aktiviert, was alles sehr praktisch ist und problemlos funktioniert.


Die Einrichtung von Wlan funktioniert im Prinzip ähnlich einfach, gewünscht hätte ich mir aber, dass ich meinen 63-Zeichen-WPA-Key nicht hätte abtippen müssen, gibt’s eigentlich kein copy-past für das G1? Nach dem der Key beim dritten oder vierten Versuch endlich richtig eingegeben war funktioniert das Wlan auch völlig klaglos an meiner FritzBox.


Die erste Einrichtung meines IMAP – basierten Mail-Kontos über den mitgelieferten Mailclient ging zu erst ebenso problemlos, nach 2-3 Tagen hat der aber einfach aufgegeben und zeigt keine Mails, dafür aber immer Verbindungsfehler an. Nach einigem Suchen habe ich dann im Android-Hilfe-Forum herausgefunden, dass das wohl ein Bug ist, der demnächst beseitigt werden soll. Vermutlich heute Abend oder morgen werden ich eine überarbeite Version des Mailclients K9 ausprobieren, die den IMAP-Fehler dann nicht mehr haben soll.

*Update*
Wie geil, gerade habe ich diesen Tipp gefunden: Wenn man unter Einstellungen die Sprache auf Englisch umstellt funktioniert der eingebaute Mailer problemlos...

das geht, super Sache, Mails kommen wieder an. :D
*Update Ende*

In diversen Berichten, die vor dem Kauf des G1 gelesen hatte stand, dass die weiße Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung beim G1 schlecht abzulesen sei, das kann ich soweit bestätigen; durch hin und her kippen des G1 geht’s aber, dann findet man schon die richtigen Buchstaben.


Der App-Markt, der in der deutschen Version bisher nur kostenlose Programme zur Verfügung stellt, ist gut gestaltet und lässt sich auch auf dem G1 gut durchsuchen. Einige Programme habe ich schon ausprobiert, die aber leider von durchwachsener Qualität waren. Bisher geblieben sind Opera Mini, BeeTagg, Meeboo (stürzt aber gerne mal ab), Linda (Filebrowser), GPS-Status und Qype-Radar, mal gucken welche Apps noch folgen.


Gestern hatte ich mal die Betreiber von Aka-Aki angeschrieben, wann es Aka-Aki auch für Android, gibt, bisher ja leider nur für javabasierte Handys und iPhones, aber die haben leider geschrieben, dass es bisher keine Pläne hierfür gibt, aber sie wenn dann als nächstes für Android eine Version bauen. Gut – die haben im Moment auch genug mit dem Ansturm durch neue Nutzer der iPhone-App zu tun.


Als Fazit nach der ersten Woche kann ich sagen – so richtig einfach ist das G1 nicht, sicher nichts für Menschen, die keinen Hang zum Basteln und Ausprobieren haben, aber als cooles Männer-Spielzeug ist es super und vor allem, hat es nicht jeder; iPhones begegnen einem ja inzwischen schon an jeder Ecke. Außerdem ist es eine coole Plattform, die zum einen durch ihre Supporter, aber auch durch die offene Gestaltung viel Potenzial für die Zukunft mitbringt.

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